burundikids e.V.

Der Happy-Clip aus Bujumbura!

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza.

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza. Cam Pillows können Sie bei Cosyspeed kaufen. Infos zur Herstellung der Cam Pillows und Portraits von den Schneiderinnen aus dem Centre Nyubahiriza gibt es hier.

Logo Initiative Transparente Zivilgesellschaft ITZ
burundikids hat von Transparency International das Siegel für Transparenz bekommen

Ein Geschenk für die Zukunft

Ankole, Moringa oder Ziegenbock? Online auswählen, Bestellung ausdrucken, fertig! In unserem neuen Geschenk-Shop.

burundikids-FAQ
Beinahe täglich erreichen uns Fragen zu Burundi aus ganz Deutschland, die meisten davon
von Kindern und Jugendlichen aus unseren Partnerschulen. Hier gibt es die Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen.

Prospekt der Stiftung burundikids Schweiz

stiftung burundikids schweiz: unser Partner beim Bau der Klinik „Centre Medical Hippokrates“ und der Pädiatrie, deren Bau im Oktober 2013 startete. Das Prospekt der Stiftung bekommen Sie hier als PDF.

Das Partnerschulnetz unterstützt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes die Zusammenarbeit deutscher Schulen mit Schulen weltweit

Sie suchen als deutsche Schule eine Partnerschule im Ausland? Das Partnerschulnetz unterstützt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes die Zusammenarbeit deutscher Schulen mit Schulen weltweit. Unsere Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) ist jetzt auch angemeldet auf der Suche nach weiteren Partnerschulen.

Viele Schulen haben Hilfsprojekte zugunsten von burundikids e.V. und der Fondation Stamm in Burundi ins Leben gerufen. Es entstanden Schulpartnerschaften mit der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) in Bujumbura, Sponsorenläufe wurden organisiert, Feste gefeiert und Konzerte gegeben. Die Erlöse aus den Aktionen fließen direkt in die Projekte der Fondation Stamm.

Viele Schulen haben Hilfsprojekte zugunsten von burundikids e.V. und der Fondation Stamm in Burundi ins Leben gerufen.

Die erste Schülerzeitung der EPCM gibt es hier zum Download!

Die erste Schülerzeitung der EPCM gibt es hier zum Anschauen und zum Download!

unterstuetzung/firmen/beliya.html

beliya 1 Tasche = 1 Schuljahr für ein Kind in Afrika u.a. von burundikids: Das erste Designer-Taschen & Accessoires Label mit gutem Zweck in Deutschland: Jeder Kauf ermöglicht einem bedürftigen Kind in Afrika den Schulbesuch für ein Jahr. Das Besondere: Die Förderung ist ganz persönlich. Der Name des Kindes, welches die Unterstützung erhält, steht auf einem Reiseanhänger an der Tasche. Außerdem kann die Kundin „ihr“ Kind auf beliya.de kennenlernen und verfolgen.

burundikids bei...

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Zeugnisse zu Ostern

Bevor es in die Osterferien ging, haben die Schüler der EPCM ihre Beurteilungen bekommen. Das zweite Trimester gilt allgemein als letzter Wink mit dem Zaunpfahl, mit entweder guten oder schlechten Anzeichen für die Endjahresnote.

Bevor es in die Osterferien ging, haben die Schüler der EPCM ihre Beurteilungen bekommen. Das zweite Trimester gilt allgemein als letzter Wink mit dem Zaunpfahl, mit entweder guten oder schlechten Anzeichen für die Endjahresnote. Am Freitag, 4. April, wusste jeder der über 900 EPCM’ler, wie es um ihn – oder sie – steht, ob er/sie bestehen wird oder sich nochmals ins Zeug legen muss. An besagtem Freitag gab es die ein oder andere Träne, aus Freude oder Frust, jede Menge zufriedene Gesichter und stolze Mamas und Papas. Aber seht selbst...

Spendenaufruf für die Unwetteropfer

Nach den sintflutartigen Regenfällen vom 9./10. Februar wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Nach offiziellen Angaben sind mehr als 3.500 Familien betroffen, knapp 12.000 Menschen obdachlos. Mehr als 60 Menschen kamen in der Hauptstadt in den Fluten ums Leben, viele Hundert wurden verletzt.

Die Überflutungen, Schlamm- und Gerölllawinen haben auch zahlreiche Familien getroffen, die mit unseren Projekten in Verbindung stehen: sie schicken ihre Kinder in unsere Kindergärten, Ausbildungsprojekte oder in die Schule EPCM.

Pélagie: "Unsere Kinder kommen bei Nachbarn unter. Mein Mann und ich schlafen hier, damit Diebe nicht die Sachen stehlen, die uns noch geblieben sind."
Pélagie: "Unsere Kinder kommen bei Nachbarn unter. Mein Mann und ich schlafen hier, damit Diebe nicht die Sachen stehlen, die uns noch geblieben sind."

Mindestens 130 Familien (Stand: 18. Februar), die im Umfeld der Schule EPCM in Kajaga und des Kindergartens in Buterere leben und mit uns verbunden sind, haben ihre Existenzgrundlage, teilweise sogar Familienangehörige verloren. Es fehlt an Lebensmitteln, medizinischer Versorgung, Unterkünften und Hausrat. Die lokalen Behörden, das burundische Rote Kreuz und die Krankenhäuser Bujumburas sind bereits jetzt überfordert.

Unser Partner vor Ort, die Fondation Stamm, unterstützt mit einem Nothilfe-Team die Betroffenen in den Vierteln – schnell, konkret und effizient. Um diese Nothilfe gewährleisten zu können, sind wir auf zusätzliche finanzielle Mittel angewiesen.

Bitte spenden Sie jetzt!

burundikids e.V.
GLS Bank
IBAN: DE50 4306 0967 4045 9481 00
BIC: GENO DE M 1 GLS
Bitte unbedingt den Verwendungszweck "bk-Soforthilfe" angeben.

Die burundikids danken von Herzen

Erinnerung an den Völkermord in Ruanda vor 20 Jahren

Im Frühjahr 1994 töteten Hutu-Milizen in Ruanda 800.000 Tutsi. Das Massaker wurde 100 Tage später von der aus Uganda einmarschierten Tutsi-Rebellenarmee beendet, deren Anführer Paul Kagame bis heute streng regierender Präsident Ruandas ist.
Was hat das alles mit Burundi zu tun? Burundi und Ruanda sind direkte Nachbarn. Als Ursache für den Bürgerkrieg in Burundi, der 1993 ausbrach und der über 10 Jahre dauerte, gelten ebenso ethnische Konflikte zwischen Tutsi und Hutu. Die Geschichte der beiden Länder ist natürlich nicht gleich, aber wenn man sich mit Ruanda beschäftigt, kann man die Situation in Burundi besser verstehen. Wir haben einige Links zum Thema des ruandischen Genozids und dessen Folgen zusammengestellt:

Überschwemmungsopfer in Gatumba

Die Eltern von Cadeau wurden nicht nur zu Zeugen der Zerstörung ihres Hauses durch die Überschwemmung, sondern haben auch ihre Schneiderwerkstatt verloren. Vor dem Hochwasser konnten die Eltern mit dieser wichtigsten Erwerbsquelle ihre Kinder ernähren und deren Schulgebühren bei der EPCM bezahlen.

Heftige Stürme und Regenfälle haben Mitte März schwere Schäden in Gatumba, einem Ort unweit unserer Schule, verursacht. Unter den Opfern des erneuten Hochwassers sind viele Schüler der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) und ihre Familien: Glücklicherweise ist niemand von ihnen ums Leben gekommen.

Die Eltern von Cadeau wurden nicht nur zu Zeugen der Zerstörung ihres Hauses durch die Überschwemmung, sondern haben auch ihre Schneiderwerkstatt verloren. Vor dem Hochwasser konnten die Eltern mit dieser wichtigsten Erwerbsquelle ihre Kinder ernähren und deren Schulgebühren bei der EPCM bezahlen.

Hilfe für die Flutopfer der Überschwemmungen vom Februar 2014 – Neue Fluten im Nordwesten der Hauptstadt

In der Nacht vom 10. auf den 11. März, kam es zu erneuten Unwettern mit heftigen Stürmen und Regenfällen im Ort Gatumba, nördlich der Hauptstadt Bujumbura. Details sind noch nicht bekannt, örtliche Radiostationen berichten jedoch von unzähligen zerstörten Häusern, vielen Verletzten und sogar einigen Toten.

Insgesamt wurden bislang (Stand 11. März 2014) 80 Matratzen, 60 Decken, 60 Töpfe, 345 Liter Speiseöl, zwei Tonnen Reis und dreieinhalb Tonnen Bohnen verteilt.
Insgesamt wurden bislang (Stand 11. März 2014) 80 Matratzen, 60 Decken, 60 Töpfe, 345 Liter Speiseöl, zwei Tonnen Reis und dreieinhalb Tonnen Bohnen verteilt.

Die Fondation Stamm steht den Opfern der Überschwemmungen vom Februar bei. Nachdem ein Einsatzteam in den Tagen nach den Fluten vom 9. auf den 10. Februar über 100 betroffene Familien identifiziert hatte, wurden alle Fälle überprüft und letztendlich definitive Listen für die Soforthilfe erstellt.

Dank des schnellen Aufrufs zur Hilfe an die Partner in Deutschland kamen binnen weniger Tage rund 17.000 Euro zusammen, die als Soforthilfe zugunsten der betroffenen Familien eingesetzt werden können, ohne dabei die Jahresbudgets der Einrichtungen wie Schule, Krankenhaus und Kinderheime antasten zu müssen. Die identifizierten Familien stehen alle in der ein oder anderen Form in direkter Verbindung mit den Einrichtungen der Fondation Stamm in Bujumbura. Weiter...

Eine erfolgreiche Reintegration? Birashoboka!

Emmanuel hat eine zweite Chance bekommen – und sie genutzt. Dank der Unterstützung der burundikids lebt er nämlich schon seit zwei Jahren von seinem eigenen kleinen Unternehmen: einem Frisörsalon.

Emmanuel hat eine zweite Chance bekommen – und sie genutzt. Dank der Unterstützung der burundikids lebt er nämlich schon seit zwei Jahren von seinem eigenen kleinen Unternehmen: einem Frisörsalon. Hört man Emmanuels Geschichte, die er mit seinen jungen 25 Jahren schon durchleben musste, klingt das weniger hoffnungsvoll. Noch als kleines Kind verlor er seine Mutter, als die Familie noch in Kayanza, im Nordwesten des Landes, lebte. Als sich der Vater neu verheiratete, hat er das Grundstück der Familie verkauft, um sich in einer anderen Provinz niederzulassen. Damit nahm er Emmanuel und seiner Schwester das Erbe und die künftige Lebensgrundlage. Emmanuel war damals 14 Jahre alt. Seine jüngere Schwester kam bei Verwandten unter. Weiterlesen...

burundikids-Gilde Haubinda unterstützt Unwetteropfer

Die Lehrer und die Schüler der Hermann-Lietz-Schule Haubinda haben die Menschen in Burundi nicht vergessen und eine Spendenaktion für die betroffenen Familien der Unwetterkatastrophe vom 9./10.Februar 2014 durchgeführt. Sie konnten einen Betrag von 1150,- Euro auf das Sonderkonto überweisen.

Die Lehrer und die Schüler der Hermann-Lietz-Schule Haubinda haben die Menschen in Burundi nicht vergessen und eine Spendenaktion für die betroffenen Familien der Unwetterkatastrophe vom 9./10.Februar 2014 durchgeführt. Sie konnten einen Betrag von 1150,- Euro auf das Sonderkonto überweisen.

Vielen Dank an die burundikids-Gilde Haubinda!

Das “Fichte” bleibt treu

Der Kontakt mit dem Karlsruher Fichte-Gymnasium ist permanent und intakt. Vor allem in den sozialen Netzwerken wie facebook tauschen sich die burundikids mit den Akteuren des sozialen Vereins der Schule regelmäßig aus. Aktuell hat der Vorstand von “Das Fichte hilft” beschlossen, die burundikids erneut zu unterstützen. Mit 1.000 Euro steuern sie einen wichtigen Beitrag zum Unterhalt der sozialen Einrichtungen in Bujumbura bei. Dort werden einerseits Straßenkinder und andererseits Opfer sexueller Gewalt und junge Mütter unterstützt und auf ein neues Leben vorbereitet. Mehr Infos hierzu auf den Seiten der Projekte. Danke, Fichte!

Soforthilfe vom Kinderhaus auf dem Bühl

Das Kinderhaus auf dem Bühl in Lörrach-Brombach hat sich aufgrund der aktuellen Lage nach der Flutkatastrophe und der Situation der betroffenen Familien ihres Patenkindergartens "Centre Duhinduke" zur spontanen und direkten Hilfe entschlossen: Mit einer Spende von 1.500 Euro unterstützt das Kinderhaus die Unwetteropfer in Buterere. burundikids dankt dem Kinderhaus auf dem Bühl!

Spende des Lions Club Bruderholz (CH)

Der Lionsclub Bruderholz Schweiz hat an das Kinderheim Kayanza gespendet, ein Heim für Kinder mit Albinismus

In der Lionsbewegung Schweiz-Liechtenstein treffen sich begeisterungsfähige, motivierte und sozial engagierte Frauen und Männer und setzen sich persönlich zur Unterstützung von Gesellschaft, Mensch und Umwelt ein. Als Teil eines weltumspannenden Netzwerkes (1,35 Mio Mitglieder in mehr als 200 Ländern) pflegen Lions-Mitglieder sowohl nationale wie internationale Freundschaften und Kontakte - auch in gemeinsamen Projekten.

Der Lionsclub Bruderholz hatte durch die Durchführung einer Reihe von „open house“-Veranstaltungen, darunter ein zünftiges Oktoberfest, in den vergangenen zwölf Monaten über 10.000 CHF generiert. Nach einem Vortrag von burundikids-Fördermitglied Dr. Sabine Uhles über die aktuelle Situation der Kinder mit Albinismus in Burundi und über das gemeinsame Engagement von burundikids e.V. und der Fondation Stamm, diesen Kindern ein schützendes Heim zu schaffen, sowie Schulbesuch und die Integration in die Gemeinschaft zu ermöglichen, entschieden die Lions, den erwirtschafteten Betrag zugunsten des Albinoheims in Kayanza zu spenden.

Zusätzlich veranstaltete Lions Club Mitglied Andreas Häner mit tatkräftiger Unterstützung von Sue Burckhardt, die die Gäste mit ihren kulinarischen Kreationen verwöhnte, einen privaten „Apero riche“ zugunsten der burundikids, bei dem weitere 1.250 CHF zusammenkamen. Mit dieser grosszügigen Spende können wir die finanzielle Versorgung des Heimes, den Polizeischutz, die medizinische Versorgung und die Betreuung unterstützen! Ein herzliches Dankeschön und Murakoze an die Lions aus Basel!

Katastrophale Überschwemmung in Bujumbura

Die Chaussée d'Uvira im Norden Bujumburas
Die Chaussée d'Uvira im Norden Bujumburas

Di, 11.2. 9:25 Uhr. In der Nacht zum Montag suchten heftige Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen die Hauptstadt Bujumbura heim. Viele Viertel wurden komplett überschwemmt, Häuser stürzten ein, Autos und Container wurden von den Wassermassen mitgerissen. Am Abend suchten die Rettungskräfte von Polizei, Militär und Rotem Kreuz noch nach Vermissten. Bis zum Nachmittag war die Rede von mehr als 50 Toten, die Krankenhäuser sind überlaufen. Am Nachmittag fanden bereits Beerdigungen statt, hauptsächlich von Kindern.

Wie viele Menschen tatsächlich bei dem Unwetter umkamen, ist noch unklar, die Aufräumarbeiten gehen weiter. Ebenso unklar ist, wie viele Kinder und Kollegen des Partners vor Ort, Fondation Stamm, und ihre Familien betroffen sind. Am Morgen, als unser Mitarbeiter Philipp zusammen mit Gabi Hahn aus dem burundikids-Büro und burundikids-Chefin Martina zur Schule fahren wollten, mussten sie unverrichteter Dinge umkehren. Die Brücke der einzigen Straße, die nördlich der Hauptstadt zur Schule führt, war überschwemmt und vom Einsturz bedroht.

Update Mi, 12.2.2014:

Update Do, 13.2.2014:

Die Europäische Schule Karlsruhe hat schnell reagiert und einen Fonds von 5.000 Euro für die Opfer der Flut zur Verfügung gestellt. Das Geld wird in den kommenden Tagen in Burundi ankommen und über unseren Partner, die Fondation Stamm, zum Einsatz kommen.

Der sechsjährige Karim aus Buterere, der mehrere Stunden in den Fluten überlebte, bevor ihn sein Bruder rettete.

Mitarbeiter der Fondation haben zwischenzeitlich betroffene Familien identifiziert. Sie hatten alle ihre Kinder im Kindergarten der burundikids im Viertel Buterere, das mit am schlimmsten betroffen ist. Darunter auch der sechsjährige Karim, der mehrere Stunden in den Fluten überlebte, bevor ihn sein Bruder rettete. Die Familie hat ihr Haus verloren. Über den Kindergarten sind wir in Kontakt mit mehr als 100 Familien. Der direkte Kontakt wird sicherstellen, dass die Hilfe direkt bei den betroffenen Familien ankommt. Mitarbeiter Philipp war mit Verena und auch Martina und Gabi aus dem burundikids-Büro vor Ort.
Vorab: danke, ESK!

Update Di, 18.2.2014:

Das Ausmaß der Katastrophe:

  • ca. 3.500 betroffene Familien
  • ca. 12.000 Menschen sind obdachlos
  • über 60 Tote
  • Hunderte Verletzte
  • mind. 130 Familien sind betroffen, deren Kinder mit unseren Projekten (Kindergärten, Schule, Ausbildung) verbunden sind

Es fehlt an:

  • Lebensmitteln
  • medizinischer Versorgung
  • Unterbringungsmöglichkeiten
  • Hausrat
  • Material für den Wiederaufbau

Unser Partner vor Ort, die Fondation Stamm, unterstützt mit einem Nothilfe-Team die Betroffenen in den Vierteln – schnell, konkret und effizient.

Die Grüne Landtagsfraktion in Stuttgart sammelt für das Kinderheim Kayanza in Burundi

Kinderheim Kayanza ist umgezogen

Spenden statt Wichteln

Burundi und Baden-Württemberg verbindet eine intensive Partnerschaft, für die sich die Grünen im Landtag seit Jahren engagieren. Seit ihren Reisen nach Burundi 2009 und 2012 sind die Abgeordneten Gisela Splett und Petra Häffner sowie die parlamentarische Beraterin Barbarita Schreiber überzeugt, dass diese Partnerschaft gelebt und ausgebaut werden muss. Bisher beruhen die Kontakte hauptsächlich auf Initiativen von Vereinen, Schulen, Krankenhäusern und anderen Nichtregierungsorganisationen aus Baden-Württemberg, die mit Partnern in Bujumbura, Kayanza, Bisoro und anderen Gemeinden in Burundi kooperieren. Weiter...

"Yambu! Das Burundi-Tagebuch II" von unserem Mitarbeiter Philipp Ziser

"Yambu! Das Burundi-TagebuchII"von Philipp Ziser, Taschenbuch, Verlag: BloggingBooks, Preis: 24,80 Euro

„Yambu! Das Burundi-Tagebuch II“ ist die Fortsetzung von Philipp Zisers Begegnungen in Burundi, doch es liest sich wie ein eigenständiges Abenteuer in Ostafrika. Er schreibt vom unterschwelligen Hass zwischen Hutu und Tutsi, politischen Machtkämpfen, korrupten Polizisten und Schlangen auf Toiletten. Er überlebt Benzinkrisen und Rafting-Touren auf dem Nil, bereist Ostafrika mit Bus, Zug und Fahrradtaxi und entdeckt dabei die Vielfalt, Besonderheit und Schönheit des Kontinents. Sein ständiger Begleiter sind die Gedanken an die Kinder in Bujumbura.

„Viele anrührende wie traurige Episoden finden sich in diesem Buch. Lesenswert, spannend, ergreifend - eine lohnende Lektüre.“ Badische Neueste Nachrichten vom 24. Juni 2013

„Vollgepackt mit interessanten Erlebnissen und Einblicken in die Kultur des oft übersehenen Burundi, nimmt Ziser uns mit auf die Reise in dieses exotische wie spannende Land.“ Touring-Afrika.de

„Ein Afrika jenseits von Löwen im goldenen Sonnenuntergang, verklärter Helferromantik oder vorurteilsgeprägter Katastrophenmeldungen. Dieses Buch ist ein Geschenk für alle, die einen tieferen Blick nach Afrika werfen möchten.“

„Ein ehrliches, authentisches, abwägendes Burundi-Bild, mal aus der Sicht des neutralen Journalisten, mal aus der eines direkt Betroffenen.“ Rezensionen auf Amazon.de

Taschenbuch, Verlag: BloggingBooks, ISBN-Nr. 978-3-8417-7243-5
Preis: 24,80 Euro

Das Buch kann bei uns im burundikids-Büro in Köln gekauft werden oder bei morebooks.de bestellt werden.

Paul – der „Spinnervater“ aus Südafrika zu Besuch in Burundi

„Spinnervater“ Paul mit seiner Frau Maria
„Spinnervater“ Paul mit seiner Frau Maria

„Der spinnt wirklich“, dachte ich, als ich am Wochenende den Telefonhörer abnahm. Am anderen Ende der Leitung, eine mir bekannte Stimme, die ich schon lange nicht mehr zu hören bekam, in einem perfekten Schweizerdeutsch: „Hallo Philipp, alles okay? Wir wollten dich sehen und grüßen. Wir sind auf dem Weg nach Äthiopien!“

Normale Menschen sind unterwegs ins Nachbardorf oder in die nächste Stadt. Nicht aber der „Spinner“ Paul, mein Bekannter und Abenteurer aus Südafrika. Der gebürtige Schweizer hat seine Heimat schon lange verlassen und fühlt sich mit Frau Maria in Jeffrey’s Bay, im Süden des afrikanischen Kontinents, wohl. Ab und an wird es dem 69-Jährigen aber auch dort zu langweilig. Rentner sein ist offensichtlich nicht sein Ding. Weiter...

Eine Technikerschule für Gitega: AZG wird ETO

Die erste Generation der ETO umfasst 50 Schüler, aufgeteilt in zwei Klassen - die Informatiker und die Veterinäre
Die erste Generation der ETO umfasst 50 Schüler, aufgeteilt in zwei Klassen - die Informatiker und die Veterinäre: Blick auf den Schulhof der ETO während der Pause.

Seit 2009 bietet das Ausbildungszentrum Gitega (AZG) Ausbildungsberufe für benachteiligte Jugendliche. Mehr als 500 Mädchen und Jungen haben seither in Elektrizität, Schreinerhandwerk, Schneiderei, Sanitär, Schweißerarbeiten, Lederverarbeitung und Kochkursen erfolgreich eine Ausbildung absolviert. Seit der offiziellen Eröffnung durch den Deutschen Botschafter sowie die Partner Prof. Wolfgang Fikentscher und seiner Frau Elke Fikentscher von der gleichnamigen Kinderhilfestiftung, bestehen außerdem Kooperationen der Schule mit anderen Organisationen wie SOS Kinderdorf und katholischen Zentren für benachteiligte Kinder.

In Gitega, der zweitgrößten Stadt Burundis, hat sich seitdem jedoch der Bedarf an beruflicher Bildung gewandelt. Im Vordergrund stehen nunmehr fundierte, langjährige Ausbildungen in ausgewählten Berufszweigen. Die veränderte Nachfrage war der Grund für das Umdenken auch beim Träger der Berufsschule: unser Partner vor Ort, die Fondation Stamm. Weiter...

Restcent

Wenn viele Mitarbeiter eines Unternehmens monatlich nur wenige Cent spenden, kann in kurzer Zeit schon ein großer Betrag zusammenkommen. Seit Oktober 2009 können sich SAP-Mitarbeiter in Deutschland am Programm „Restcent“ beteiligen. Sie können freiwillig mit Hilfe einer eigens dafür entwickelten SAP-Software-Lösung den „Betrag hinter dem Komma“ ihres monatlichen Gehalts spenden. Die eingegangenen Gelder werden zwölf Monate lang in einem Topf gesammelt.

Alle Mitarbeiter des Unternehmens können Förderanträge für Projekte einreichen, die ihnen wichtig sind und die sie gerne fördern möchten. Berechtigt, die zu fördernden Projekte tatsächlich auszuwählen sind aber nur die Teilnehmer des „Restcent“-Programms. Seit Beginn des Programms konnten so über 20 Projekte in aller Welt ermöglicht werden. In diesem Jahr sind die burundikids mit von der Partie.
[Text: SAP-Mitarbeiter „Restcent“-Programm]

"Yambu! Das Burundi-Tagebuch" von unserem Mitarbeiter Philipp Ziser

"Yambu! Das Burundi-Tagebuch"von Philipp Ziser, Taschenbuch 192 Seiten, Verlag: BloggingBooks, Preis: 24,80 Euro

Was als Freiwilligendienst in Burundi beginnt, entwickelt sich zu einem Vollzeitabenteuer im krisenerschütterten Ostafrika. Philipp Ziser, entsandt von der Kölner Hilfsorganisation burundikids, taucht ein in die Gesellschaft und Kultur eines Landes, das immer noch unter den Folgen des zehnjährigen Bürgerkriegs leidet. Ziser erzählt von den Kindern im Waisenheim, die in ihm bald ihren Ersatzpapa sehen, vom Kindersoldaten Raoul, der versucht, seine Vergangenheit zu vergessen, von dem herzkranken Jimmy, für den die Hilfe aus Deutschland zu spät kommt. Ziser erzählt aber auch von Alltäglichkeiten, vom Fußballspielen und Trommeln, von Festen und Momenten kurzer Freude, in denen der Konflikt der verfeindeten Ethnien Hutu und Tutsi vergessen ist. In seinem Tagebuch hält Ziser in zwei Bänden jedes Ereignis detailgenau fest. Doch was sich liest wie eine Geschichte, ist nach wie vor Realität in Burundi - laut "Welthunger-Index" eines der ärmsten Länder der Welt. Band zwei erscheint Ende 2013.

Taschenbuch 192 Seiten, Verlag: BloggingBooks, ISBN-Nr. 978-3-8417-7110-0,
Preis: 24,80 Euro

Das Buch kann bei uns im burundikids-Büro in Köln gekauft werden oder bei morebooks.de bestellt werden.

Übersetzer gesucht!

Wer hat Lust, Texte auf unserer Webseite zu übersetzen? Wir suchen motivierte Sprachtalente, die uns ehrenamtlich unterstützen. Einzelne Texte müssen vom Deutschen ins Französische übersetzt werden. Schaut Euch doch auf burundikids.org um, welche Texte Ihr gerne übersetzen möchtet. Am wichtigsten ist die Rubrik "Projekte vor Ort". Wenn Ihr uns helfen wollt, schreibt uns an buero@burundikids.org und dann besprechen wir alles weitere.

Werden Sie Ausbildungspate

Schritt in die Selbständigkeit - Fébronie: Werden auch Sie Ausbildungspate und unterstützen Sie Jugendliche auf dem Weg in die Selbständigkeit.

„Wie lange bleiben die Kinder in den Heimen?“ werden wir oft gefragt. Im Prinzip ganz einfach: so kurz wie möglich, am besten gar nicht. Denn das Heim ist kein Ersatz für die Familie, sondern nur eine Notunterkunft. Praktisch gestaltet sich das Ganze natürlich etwas komplizierter. Viele Kinder suchen die Unterkunft und vor allem Schutz, weil sie tatsächlich keine andere momentane Lösung sehen. Diese gemeinsam mit ihnen zu finden, und zwar so schnell wie möglich, ist Aufgabe der Sozialarbeiter vor Ort. Viele Straßenkinder haben Familien. Nur sind diese oft viel zu arm, die Kinder zu Hause durchzufüttern, geschweige denn, Schulgeld und -material zu bezahlen. Ein Teufelskreis: denn ohne Bildung wird später der gute Job fehlen, man geht einfachen, weniger gut bezahlten Arbeiten nach und kann wiederum den eigenen Kindern kein Schulgeld bieten. Der Ansatz kann deshalb sein, den Familien zu helfen. Das kann, wenn die entsprechenden sozialen Kontakte, der Wille und nicht zuletzt auch die Mittel vorhanden sind, recht schnell vonstattengehen. Durch Mikrokredite oder Starterkits, in Form von Nähmaschinen, Werkzeugkoffern, Seifenfässern.

Ist aber keine Familie mehr da oder die Streitigkeiten zu enorm, ist die Alternative, das Kind bzw. den Jugendlichen über einen längeren Zeitraum zu unterstützen. Manchmal sogar sehr lange. Bspw. ist ein Mädchen, das als Kleinkind und Vollwaise ins Kinderheim kam, 2012 mit 18 Jahren ausgezogen. Sie wohnt bei einem älteren, ebenfalls mittellosen Bruder. Mit dem Alltäglichen kommen sie allein über die Runden. Das Schulgeld, den Bus zur Schule, die Uniform und das Schulmaterial bezahlen jedoch die burundikids. „Soutien à distance“, nennen es die Kollegen der Fondation Stamm vor Ort: Unterstützung auf Distanz. Der Vorteil, wenn auch nur mit dem Nötigsten: eine Familie sein.

Die Kosten für eine solche Reintegration fallen sehr unterschiedlich aus. Im Falle des oben beschriebenen Mädchens, fallen monatliche Kosten von ca. 30 Euro an. Davon kann sie die Hotelfachschule bezahlen, die notwendigen Hefte und Stifte, sowie das Geld für den Bus. Und es zahlt sich aus: im ersten Trimester des neuen Schuljahres ist sie Klassenbeste!

Werden auch Sie Ausbildungspate und unterstützen Sie Jugendliche auf dem Weg in die Selbständigkeit. Mit 30 Euro im Monat können Sie schon Großartiges bewegen. Mehr Infos? Schreiben Sie uns: buero@burundikids.org.