
Sonnenbrillen zum Schutz ihrer empfindlichen Augen, gesponsert von Optikern der burundikids
Albino zu sein, kann in Burundi den Tod bedeuten. Abergläubische Bräuche, nach denen Körperteile von Albinos zu Gebräuen und Zeremonien benötigt werden und längeres Leben, ertragreichere Ernten und Fischfang versprechen sollen, haben in den vergangenen Jahren Einzug in Burundi gehalten. Mehrere Zehntausend Dollar bringt anscheinend ein Albinokörper. Menschenjäger aus umliegenden Ländern wurden verhaftet und des Mordes vor allem an Kindern beschuldigt. burundikids hat sich entschlossen, den Partner vor Ort, die Fondation Stamm, beim Kampf für Albinos und den Einsatz für die Menschenrechte zu unterstützen: mit einem Zuhause, Bildung – und Zukunft. Weiterlesen...
Matthias Opdenhövel spendet seinen Gewinnanteil aus zwei Fernsehquiz-Sendungen an burundikids e.V.: Am 29.12.2011 strahlte die ARD "Quiz 2011" aus, ein Jahresrückblick zum Mitraten und Mitspielen. In überraschenden Fragen, spannenden Spielen und Aktionen ging es mit Börsenexpertin Anja Kohl, Schauspieler Jan Josef Liefers, Comedian Oliver Pocher und Günter Jauch durch das abgelaufene Jahr. Für Günter Jauch, der am Fuß verletzt war, hatte M. Opdenhövel die sportlichen Aufgaben übernommen, z.B. Tannenbäume durch unterschiedlich große Öffnungen zu werfen oder Plüschschafe durch den „griechischen Spendensumpf“ zu tragen. Das Duo Jauch/Opdenhövel erspielte dabei 18.500 Euro.
Am 5. Januar führte Kai Pflaume acht Stars durch die erste Ausgabe des "Star Quiz" der ARD. Vier prominente Rateteams, eines davon Andrea Petkovic und Matthias Opdenhövel, stellten sich den Fragen von Kai Pflaume. Dabei ging es um insgesamt 150.000 Euro für soziale Projekte und Einrichtungen. Das Team Petkovic/Opdenhövel gewann 50.000 Euro, wovon Matthias Opdenhövel seine Gewinnhälfte an burundikids e.V. spendet.
Vielen Dank Herr Opdenhövel!

Einen Tag vor Zeugnisvergabe besuchte der Weihnachtsmann den Kindergarten der „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“. Mit Tänzen, Gesang, Gedichten und Gemälden zeigten die Kids ihren Eltern, Lehrern, dem Kamerateam des Nationalen Fernsehens und vor allem dem Weihnachtsmann, was sie in den ersten Wochen des Schuljahrs gelernt haben – und zwar auf Kirundi, Swahili, Französisch und Englisch! Weiterlesen und zu den Diashows...

v.l.n.r.: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Ferdinand Wilhelm Thywissen, Philipp Ziser, Barbara Dickmann (Laudatorin) ©Foto S. Büntig/Rhein-Kreis Neuss
burundikids-Mitarbeiter Philipp Ziser hat den Nachwuchspreis des Journalistenpreises "Pro Ehrenamt - Hermann Wilhelm Thywissen-Preis" bekommen für seine Reportage "Tu Gutes und reise da rüber" im Reisemagazin Merian.
Er beschreibt dort den Alltag der 19-jährigen Sophie, die als Freiwillige in einem Waisenheim in Burundi arbeitet.
Der Preis, der zum sechsten Mal vom Rhein-Kreis Neuss ausgeschrieben war, wurde am 2. Dezember 2011 im Schloss Dyck bei Jüchen verliehen. Lesen Sie dazu mehr auf unserer Presseseite.

Neue Kooperation mit Baden-Württemberg: Der Verein Helfen Direkt e.V. aus Stuttgart unterstützt die Medizinstation „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) mit einem Krankenwagen. Der modifizierte Kleinbus wurde aus Dubai nach Burundi überführt und rollt nun im Dienste der Bevölkerung in der Kommune Mutimbuzi.
Dort leben schätzungsweise 80.000 Menschen. Die Ambulanz des CMH ist die einzige im weiten Umkreis – und eine der wenigen überhaupt in ganz Burundi.
Darüber hinaus soll das CMH bis Ende des Jahres um den Service einer Gynäkologie erweitert werden. Der Rohbau, zum Teil finanziert aus öffentlichen Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), ist bereits fertig.
Unterstützung erfährt das Ärzteteam des CMH im November: Dr. Thomas Antelmann wird mit seiner Arzthelferin und Frau anreisen, um in der Medizinstation in Kajaga zu praktizieren und das Personal fortzubilden. Es ist bereits die zweite Reise des Gynäkologen nach Burundi.
Es gibt übrigens einen kleinen Film zum CMH von unseren Partnern, burundikids schweiz, in einer deutschen, schwyzerdütschen und einer französischen Version.

Veranstalter Bernd Nees, Anne Ziser von der burundikids-AG Karlsruhe und Brigitte Leicht, Betreiberin des „Erdbeerhofs“
Am 2. Oktober stieg die erste „Scheune in Rock“-Party im Erdbeerhof Leicht in Eggenstein (Landkreis Karlsruhe). Schnell waren sich im Vorfeld die Veranstalter einig, dass der gesamte Erlös für einen guten Zweck gespendet werden soll.
Umso größer war die Freude, als die örtlichen Firmen „Getränke Melter“ und „Sport Hofmann“ ihre Unterstützung zusagten und letztendlich 1.600 Euro für die burundikids zusammen gekommen sind. Nie erwartete, annähernd 500 Fans echter Rockmusik haben dazu beigetragen, dass „Scheune in Rock“ gleich beim ersten Mal ein großer Erfolg wurde. Nicht zuletzt zu verdanken ist dies auch Ron Baar und Stefan Kurz, die ihre komplette Musik- und Lichtanlage für das Event zur Verfügung gestellt haben.
Der größte Dank gilt allerdings den Betreibern des „Erdbeerhofs“, Brigitte und Markus Leicht mit ihrem Team. Mit viel Stress und wenig Schlaf haben sie die Veranstaltung erst ermöglicht. Dank gilt aber auch den direkten Anwohnern, die in sehr netten Gesprächen bestätigt haben, dass die Lautstärke der Musik an diesem Wochenende nicht hörbar oder „nicht störend“ war. Eine Ausnahme gab es jedoch; deshalb ist fraglich, ob es eine Folge der „Scheune in Rock“ im kommenden Jahr geben wird. Die Entscheidung liegt beim Ordnungsamt. [Text: Veranstalter]
Große Bestürzung hatte das Massaker ausgelöst, dem 40 Menschen zum Opfer fielen. Eine Gruppe bewaffneter Männer war am Abend des 18. September in eine Bar in Gatumba, dem nächsten größeren Ort nahe der Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus, eingedrungen und hat – laut Augenzeugen – wahllos auf die Gäste geschossen. Eine sofort darauf vom Präsidenten eigens eingesetzte Untersuchungskommission hat in diesen Tagen ihren Bericht der Justiz übergeben und „man wolle die Drahtzieher sowie ihre Komplizen nun vor Gericht bringen“, heißt es in den lokalen Medien.
Wir haben zwischenzeitlich festgestellt, dass sich unter den Opfern der Attacke auch Eltern von Schülern der EPCM befanden. So haben beispielsweise zwei Jungen aus der achten Klasse ihre Väter verloren. Einer von ihnen, der älteste von vier Geschwistern, ist nun für die gesamte Familie verantwortlich, weil sie bereits im vergangenen Jahr ihre Mutter verloren hatten. Unser Partner vor Ort, die Fondation Stamm, ist mit den Schuldirektoren dabei zu prüfen, wie die Waisen unterstützt werden können.

Jakobus-Vorstand Manfred Paul überreicht den Scheck an Anne Ziser von den burundikids
Zum Abschluss der laufenden Spielzeit übergab der Vorstandsvorsitzende des „Jakobus-Theaters“ Karlsruhe, Manfred Paul, einen Scheck über 2.637 Euro an die Verantwortliche der burundikids-Arbeitsgruppe Karlsruhe Anne Ziser. Der Betrag kam über Spenden von Zuschauern durch das Stück „Benefiz“ von Ingrid Lausund zustande.
In diesem Stück probt eine kleine Gruppe Engagierter für eine Benefizveranstaltung, die Spendengelder für ein Schulprojekt in Afrika einbringen soll. Die eigens eingeladenen Prominenten haben abgesagt und nun liegt es an den fünf Organisatoren selbst die Gäste zu unterhalten und gleichzeitig zum Spenden zu motivieren. Wie kann man aber einerseits witzig und unterhaltsam sein, wenn man auf der anderen Seite über Not und Elend in der dritten Welt informieren möchte? Der Diskussionsstoff scheint unendlich und da die Beteiligten aus unterschiedlichen Gründen und persönlichen Wertvorstellungen an dem Benefizabend teilnehmen, gestalten sich die Proben zunehmend schwierig.
Auch wenn mancher Zuschauer es für einen Scherz hielt, wurde am Ende des Stückes tatsächlich um Spenden – für die burundikids – geworben. burundikids unterstützt mit dieser Spende den Bau von Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen in Burundi.
Text und Foto: Jakobus-Theater
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Journalist und Fördermitglied Viktor Funk steht mit den burundikids seit mehreren Jahren in Kontakt. Besonderes Engagement zeigte er bei der Hilfsaktion für Rose, die er sogar während ihrer medizinischen Behandlung in Freiburg besucht hatte. Schließlich zog es ihn selbst nach Burundi, um mit allen Sinnen darin einzutauchen, wofür es sich einzusetzen lohnt. Seine Eindrücke:
„Ich saß auf dem schmalen, gepolsterten Gepäckträger seines Fahrrads und roch, wie er sich abmühte. Aus der braunen Steppweste, die er auf seinem nackten Oberkörper trug, strömte der Geruch harter körperlicher Arbeit. Im Reflex wollte ich erst die Luft anhalten, dann atmete ich aus und wieder ein, ich sah auf die Waden des Jugendlichen dann auf seine Schultern, die ebenso muskulös wirkten.
Der Jugendliche radelte mich drei Kilometer entlang der Uferstraße des Tanganyikasees im Nord-Osten Bujumburas zu einem Strand-Club. Am weiß-blauen Tor des Clubs stieg ich ab, gab dem Rad-Taxi-Fahrer 300 Burundische Francs, 18 Euro-Cent, dann ging ich durch das Tor, durch einen sattgrünen, gepflegten Palmengarten, stiegt einige Holzstufen hoch, betrat die weitläufige Veranda vor dem Pool des Clubs „Bora Bora“, setzte mich auf eine breite, weich gepolsterte Couch und bestellte einen Maracuja-Saft für 3.000 Francs, 2,50 Euro. Weiterlesen...