burundikids e.V.
 
 

Ein Geschenk für die Zukunft

Ein Geschenk für die Zukunft

Ankole, Moringa oder Ziegenbock? Online auswählen, Bestellung ausdrucken, fertig! In unserem Geschenke-Shop. Dank der Firma FirstSquare GmbH aus Karlsruhe ist unser Shop wieder auf dem neuesten technischen Stand!

Logo Initiative Transparente Zivilgesellschaft ITZ
burundikids hat von Transparency International das Siegel für Transparenz bekommen

Neue Videos im burundikids youtube-Kanal. Schauen Sie doch mal rein...

Prospekt der Stiftung burundikids Schweiz

stiftung burundikids schweiz: unser Partner beim Bau der Klinik „Centre Medical Hippokrates“ und der Pädiatrie, deren Bau im Oktober 2013 startete. Das Prospekt der Stiftung bekommen Sie hier als PDF.
Zum Blog geht's hier.

Von den drei Modellen der Fototasche CAMSLINGER Streetomatic ist eine die Thomas Leuthard Edition, von der jeweils 10 EUR an unser Straßenkinderprojekt geht

Unterstützen Sie die Crowd-Funding Kampagne von COSYSPEED auf Indiegogo! Von den drei Modellen der Fototasche CAMSLINGER Streetomatic ist eine die Thomas Leuthard Edition, von der jeweils 10 EUR an unser Straßenkinderprojekt geht.

Der Happy-Clip aus Bujumbura
von den Studentinnen des Akilah-Instituts Burundi

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza.

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza. Cam Pillows können Sie bei Cosyspeed kaufen. Infos zur Herstellung der Cam Pillows und Portraits von den Schneiderinnen aus dem Centre Nyubahiriza gibt es hier.

"Yambu! I & II: Die Burundi-Tagebcher"von unserem Mitarbeiter Philipp Ziser. Taschenbuch, Verlag: BloggingBooks, Preis: je 24,80 Euro

"Yambu! Die Burundi-Tagebücher I+II"von unserem Mitarbeiter Philipp Ziser
Was als Freiwilligendienst in Burundi beginnt, entwickelt sich zu einem Vollzeitabenteuer im krisenerschütterten Ostafrika. Philipp Ziser, entsandt von der Kölner Hilfsorganisation burundikids, taucht ein in die Gesellschaft und Kultur eines Landes, das immer noch unter den Folgen des zehnjährigen Bürgerkriegs leidet. Hier gibt es die beiden Bücher: "Yambu! Das Burundi-Tagebuch"online! Bei facebook! Bei Amazon! Das eBook!
"Yambu II" (2. Band) bei Amazon! Das eBook! Oder direkt im burundikids-Büro in Köln.

Bilder und Geschichten einer Auszeit in Afrika von Barbara Braun

Bilder und Geschichten einer Auszeit in Afrika von Barbara Braun. Seit 2006 bereist sie als Backpackerin, Volontärin und Sprachschülerin immer wieder Afrika. Sie war auch in Burundi, um die Projekte von burundikids kennenzulernen, die sie seit 2009 als Fördermitglied unterstützt. Taschenbuch, Books on Demand 2013, ISBN 978-3-7322-4549-9, 25,80 €. 3,- € für jedes verkaufte Buch gehen an burundikids e.V. Das Buch kann im Buchhandel und online bestellt werden (www.buecher.de, www.ebook.de) oder direkt beim Verlag www.bod.de

burundikids-FAQ
Beinahe täglich erreichen uns Fragen zu Burundi aus ganz Deutschland, die meisten davon
von Kindern und Jugendlichen aus unseren Partnerschulen. Hier gibt es die Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen.

Das Partnerschulnetz unterstützt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes die Zusammenarbeit deutscher Schulen mit Schulen weltweit

Sie suchen als deutsche Schule eine Partnerschule im Ausland? Das Partnerschulnetz unterstützt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes die Zusammenarbeit deutscher Schulen mit Schulen weltweit. Unsere Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) ist jetzt auch angemeldet auf der Suche nach weiteren Partnerschulen.

www.visit-burundi.com/
Valentin Kavakure, ein Experte in Tourismus in Burundi, unterrichtet nicht nur an der EPCM (Hotelfach-Tourismus). Er hat seine eigene Tourismus-Agentur ("Akeza Discovery Tours") und bietet exklusive Touren im Land für Gäste an. Stets mit im Programm: die Einrichtungen der burundikids. Mehr Infos und Kontakt: www.visit-burundi.com!

Viele Schulen haben Hilfsprojekte zugunsten von burundikids e.V. und der Fondation Stamm in Burundi ins Leben gerufen. Es entstanden Schulpartnerschaften mit der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) in Bujumbura, Sponsorenläufe wurden organisiert, Feste gefeiert und Konzerte gegeben. Die Erlöse aus den Aktionen fließen direkt in die Projekte der Fondation Stamm.

Viele Schulen haben Hilfsprojekte zugunsten von burundikids e.V. und der Fondation Stamm in Burundi ins Leben gerufen.

unterstuetzung/firmen/beliya.html

beliya 1 Tasche = 1 Schuljahr für ein Kind in Afrika u.a. von burundikids: Das erste Designer-Taschen & Accessoires Label mit gutem Zweck in Deutschland: Jeder Kauf ermöglicht einem bedürftigen Kind in Afrika den Schulbesuch für ein Jahr. Das Besondere: Die Förderung ist ganz persönlich. Der Name des Kindes, welches die Unterstützung erhält, steht auf einem Reiseanhänger an der Tasche. Außerdem kann die Kundin „ihr“ Kind auf beliya.de kennenlernen und verfolgen.

burundikids bei...

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Einfach nur Glück gehabt

Jean-Marie

Jean-Marie hebt den Kopf ein wenig und lächelt. Er kann es wieder. Sie haben ihn wieder hinbekommen. Seine Geschichte ist wohl leider nur beispielhaft für die vieler Kinder und Jugendlicher im heutigen Burundi, das seit April 2015 politische Unruhen durchleben muss. Aber der Reihe nach. Der 15-jährige Jean-Marie wohnte in Buterere, einem der ärmsten Viertel der Hauptstadt Bujumbura, zusammen mit seinem jüngeren Bruder und seiner Mutter. Nach dem Tod seiner Mutter lebte er auf der Straße. Ende September war Jean-Marie in einem Stadtviertel unterwegs, das seit den politischen Unruhen als „oppositionell“ eingestuft wird. Das Schicksal trifft ihn - in Form einer Gewehrkugel. Eine „balle perdue“, wie es heißt, ein Querschläger. Dann erinnert sich Jean-Marie an nichts mehr. Erst wieder daran, wie er in einem von Ärzte ohne Grenzen (Médecins sans frontières/MSF) aufgebauten Gesundheitszentrum wieder zu sich kam. Die Kugel hatte ihn am Kopf verletzt. Seine gesamte linke Körperhälfte spürte er nicht. Er war erblindet und konnte auch nicht sprechen. Weiter...

Kinder und Jugendliche wie Jean-Marie unterstützen? Das geht – mit einer Spende.

Deutschkurs

Montfort (li) mit einem Schüler beim Deutschclub

In Burundi fehlt es an Schulen. Und an LehrerInnen. Wenn beides vorhanden ist, fehlt es trotzdem häufig am nötigen Geld, das Schulmaterial zu bezahlen. Aber wenn alles da ist, und sich die Eltern Schule tatsächlich leisten können, dann tun die SchülerInnen auch alles dafür, dass diese rare Chance nicht ungenutzt bleibt. Der Lernwille ist und bleibt ungebrochen, trotz – oder gerade wegen? – der aktuell schwierigen Lage in Burundi.

Zusätzliche Angebote zum normalen Schulalltag sind sehr beliebt. Montfort Ngendakumana, ein relativ neuer Kollege an der „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“ (EPCM) hat in diesem Schuljahr einen neuen Club für SchülerInnen angeboten: Deutsch lernen. Weiter & zur Diashow...

Unwetter

Burundi wird seit November 2015 von starken Regenfällen heimgesucht

Als wäre die politische Krise in Burundi noch nicht genug, wird das Land seit November von starken Regenfällen heimgesucht. Laut UNOCHA sind in den vergangenen Wochen mehr als 30.000 Menschen obdachlos geworden und mehr als 5.000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt. Auch Infrastruktur wie Schulen und Brücken sind bereits eingestürzt.

Für unsere KollegInnen in Bujumbura kam es glücklicherweise bislang lediglich zu erschwerten Arbeitswegen. Auch die Gebäude der Fondation Stamm sind bislang unbeschädigt.

Inspektion der Schule in Gitega

Nichts auszusetzen hatten die Inspektoren des Bildungsministeriums bei ihrem Besuch an der Ecole Technique Omnis (ETO) in Gitega

Nichts auszusetzen hatten die Inspektoren des Bildungsministeriums bei ihrem Besuch an der Ecole Technique Omnis (ETO) in Gitega. Diese Schule der burundikids, erbaut durch den Förderer Kinderhilfestiftung Fikentscher, ist mit ihrem schulischen Angebot absolut auf der Höhe der Zeit – und der Nachfrage der Jugend. An der ETO werden nun bereits im dritten Jahr junge Veterinäre und Informatiker ausgebildet. Damit alles mit rechten Dingen zugeht, die notwendige Ausstattung zur Verfügung steht und die Lehrpläne eingehalten werden, schickt das Bildungsministerium seine Inspektoren in regelmäßigen Abständen in die Bildungseinrichtungen des Landes. Im Dezember war die ETO an der Reihe. Weiter & zur Diashow...

Wer diese Schule unterstützen möchte, kann sich gerne bei uns melden: buero@burundikids.org.

Junges Familienglück

Aaron mit seinem Sohn Eric

Vor kurzem kam mal wieder ein alter Bekannter vorbei: Aron. Der ist zwischenzeitlich zu einem jungen Mann herangewachsen und hat eine kleine Familie gegründet (burundikids hatte berichtet). Stolz präsentierte er den KollegInnen im Büro in Bujumbura seinen neun Monate alten Sohn Eric.

Im Büro erhielt er eine kleine Unterstützung, dank einer privaten Spenderin aus Österreich. Mit dem Geld werden Aron und seine Frau ein Feld anmieten, es bestellen und die Ernte zugunsten der Familie verkaufen. Einen Teil wollen sie dann reinvestieren. Außerdem will die Familie zusätzliche Gegenstände des täglichen Gebrauchs verkaufen, wie Salz, Palmöl oder auch Kerzen und Streichhölzer.

Lernen für bessere Zeiten

Zeugnisse an der EPCM – eine Klassenbeste

Unsere Schulen in Bujumbura und Gitega sind bis auf den letzten Platz besetzt. Das zeigt uns: der Wille, etwas ändern zu wollen und für ein besseres Leben zu lernen, ist groß. Trotz der widrigen Umstände im Umfeld der Kinder und Jugendlichen, insbesondere in Bujumbura, verursacht durch politische Kontrahenten. Deshalb ist es wichtig, diesen Perspektiven der Jugend nicht im Weg zu stehen, sondern sie mit allen Mitteln und Möglichkeiten zu fördern.

Wir danken allen Unterstützern! Wenn auch Sie Bildung fördern möchten, schreiben Sie uns bitte an: buero@burundikids.org

Lindenschule Eggenstein für burundikids

Spende an burundikids

Dank der Einnahmen der Weihnachtsfeier der Lindenschule konnte der Schulleiter Herr Ullrich nun einen Scheck in Höhe von 500 € an Frau Herz, Vorsitzende des Fördervereins, überreichen.... Dieses Geld wird burundikids e.V. zugute kommen. Wir freuen uns, dass dieses Geld in die Zukunft der dort lebenden Kinder investiert werden kann! (Text: Lindenschule)

Herzlichen Dank von den burundikids!

Erfolgreiche Stipendiaten

Das Häuschen, in dem die sechs Jungen und ihr Betreuer Ferdinand – selbst ehemaliger Straßenjunge und heute Student – untergebracht sind

Zum Jahresbeginn erreichten uns gute Nachrichten aus Gitega, aus der Ecole Technique Omnis (ETO). Alle StipendiatInnen, insgesamt sechs Jugendliche, denen durch private Förderinnen und Förderer der Schulbesuch ermöglicht wird, haben das erste Trimester des Schuljahres 2015/16 erfolgreich bestanden. Hinzu kommen eine Schülerin der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) in Bujumbura und eine junge Mutter aus unserem Mutter-Kind-Heim in Bujumbura, die ebenfalls durch persönliche Kontakte gefördert werden.

Ein Teil der Stipendiaten in Gitega wohnt gemeinsam in einer Einrichtung für betreutes Wohnen. Das Häuschen wird angemietet, Mittel für Nahrungsmittel bereit- und medizinische Versorgung sichergestellt. Ihren Alltag müssen sie selbst organisieren, wobei ihnen ein Betreuer und ein Psychologe zur Seite stehen.

Über weitere geförderte Jugendliche und wie die Kids in den Heimen abgeschlossen haben, berichten wir zu einem späteren Zeitpunkt.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Förderinnen und Förderer für die Bereitstellung der Stipendien!

Infografik zur Lage in Burundi

Humanitarian Snapshot UNOCHI

Die UNOCHA (United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs) hat eine aktuelle Infografik zur Lage in Burundi und den Flüchtlingen aus Burundi veröffentlicht. Hier geht es zum Download der Grafik.

 

 

 

Neue Kooperationspartner

Logo vivo international e.V. und Studieren ohne Grenzen

Zum neuen Jahr hat sich burundikids mit gleich zwei neuen Partnern zusammengetan: vivo international e.V. und Studieren ohne Grenzen e.V.

Mit vivo, ein Verein, der sich auf psychologische Arbeit spezialisiert hat, verstärkt burundikids sein Engagement zugunsten von Straßenkindern in der burundischen Hauptstadt Bujumbura. Mehr dazu…

Mit Studieren ohne Grenzen arbeiten wir an einem Stipendienprogramm, das den Zugang zu Hochschulbildung in Burundi gerechter gestalten soll. Mehr dazu…

Für beide Projekte benötigen wir noch Unterstützung. Sie können helfen, mit einer Spende oder als Fördermitglied. Schreiben Sie uns: buero@burundikids.org.

Grüße – und retour

So erhielten die SchülerInnen der Europäischen Schule Karlsruhe Post von den Mädchen und Jungen der Ecole Polyvalente Carolus Magnus und umgekehrt

In Bujumbura und in Karlsruhe haben SchülerInnen vor Weihnachten gebastelt – und zwar an kleinen Aufmerksamkeiten, Basteleien und Grußkarten für die gleichaltrigen FreundInnen in der jeweils anderen Stadt. So erhielten die SchülerInnen der Europäischen Schule Karlsruhe Post von den Mädchen und Jungen der Ecole Polyvalente Carolus Magnus und umgekehrt. Gelebte Partnerschaft, finden wir (Baden-Württemberg ist das offizielle Partnerland Burundis). Schon im vergangenen Schuljahr hatten SchülerInnen der Merkur Akademie Karlsruhe mit Jeanine, die im Mütterheim in Bujumbura wohnt, korrespondiert. Die freute sich riesig und schickte postwendend Grüße zurück in die Fächerstadt. Ein kleiner Austausch, der sich auch in diesem Schuljahr fortsetzen soll. Direkter Kontakt aller Beteiligten gehört für uns zu einer Partnerschaft dazu. Auch wenn die Korrespondenzen manchmal einen langen Atem, Sprachkenntnisse und Verständnis verlangen. Aber: ist nicht genau das schon ein Lernprozess?

Eine Kölnerin in Bujumbura

Dr. Anja Holland-Moritz  mit den Eltern der neugeborenen Drillinge
Dr. Anja Holland-Moritz mit den Eltern neugeborener Drillinge

Vergangenes Jahr hatte sie Burundi zum ersten Mal besucht: Dr. Anja Holland-Moritz, Kinderärztin aus Köln. Was sie sah, sollte sie nicht mehr loslassen. Sie blieb in Kontakt mit den burundikids und organisierte im Sommer 2015 ein Fest in ihrer Praxis – der Erlös ging als Spende an die Projekte. Lange hatte sie eigentlich ihren Einsatz im „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) in Bujumbura geplant, doch dann begannen die Unruhen in Burundi.

Holland-Moritz beschloss, sich in einem der Flüchtlingslager in Tansania zu engagieren, unweit der burundischen Grenze. Doch es zog sie nach Bujumbura. Kurz entschlossen nahm sie den Bus und fuhr zu Verena Stamm. Dort angekommen, unterstützte sie zwei Wochen lang die KollegInnen im CMH.

Bald muss sie leider wieder abreisen. Aber es war bestimmt nicht ihr letzter Besuch in Bujumbura. Die burundikids sagen danke!

Mehr Qualität in der Lehre

Die Ausstattung des Labors der Ecole Technique Omnis (ETO) ist aufgestockt worden.

Die Ausstattung des Labors der Ecole Technique Omnis (ETO) wurde aufgestockt. In einer gemeinsamen Mission sind Fondation Stamm-Leiterin Verena und ihr Laborleiter aus Bujumbura (Ecole Polyvalente Carolus Magnus/EPCM), Emmanuel Ndayikengurukiye, in die Landesmitte nach Gitega gefahren. Dorthin brachten sie neue Mikroskope, Reagenzien, Thermometer und viel Verbrauchsmaterial. Das Equipment kommt im ETO-Labor zum Einsatz, wo die zukünftigen jungen VeterinärInnen ausgebildet werden. Weiter & zur Diashow...

Wir bauen!

Ingenieur Jean-Marie hat alles unter Kontrolle
Ingenieur Jean-Marie hat alles unter Kontrolle

Wer erinnert sich noch an die Anfänge? Als die Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) noch im Rohbau war, kamen schon die ersten Kinder und Jugendlichen und wollten unterrichtet werden. Fehlenden Fenstern und Farbe an den Wänden zum Trotz. 2006 war es dann so weit und das erste Gebäude konnte offiziell eingeweiht und die Grundschule der EPCM eröffnet werden. Damals mit 350 SchülerInnen aus einer vom Bürgerkrieg gebeutelten Region.

2008 eröffnete der zweite Bau für die Oberschule und heute, neun Jahre nach Beginn, gehen 950 SchülerInnen in die Klassen vom Kindergarten bis zum Abitur. Kinder und Jugendliche aus armen und reichen Familien lernen zusammen in einer Klasse mit ehemaligen Straßenkindern. Denn Bildung soll für alle gleichermaßen zugänglich sein. Die EPCM erfreut sich eines nationalweiten guten Rufs dank ihrer qualifizierten und strengen Lehre. Wer hier lernt, bekommt das nötige Fundament für eine Perspektive in Burundi.

Aktuell haben wir mit dem Bau des dritten Schulgebäudes begonnen, das eine Partnerschule in Deutschland schon länger als Modellbau präsentiert hatte. In diesem Gebäude entstehen weitere Klassenzimmer, eine Aula für Schulveranstaltungen, ein Computerraum, eine Schulküche und eine Bibliothek. Damit möchten wir die Qualität der Lehre und die Möglichkeiten der SchülerInnen an der EPCM weiter ausbauen und verbessern.

Der Bau macht übrigens trotz der derzeitigen schwierigen Sicherheitslage in Burundi Fortschritte. Nicht nur, dass Arbeitsplätze geschaffen werden, sondern durch den Bau einer Schule wird auch der Blick in die Zukunft deutlich. Nicht zuletzt hatte der Bau des ersten Gebäudetraktes der EPCM 2004 stattgefunden – damals war offiziell noch Bürgerkrieg in Burundi. Ein Monat nach Baubeginn steht schon fast das komplette Fundament. Sie können dieses Projekt unterstützen. Mit einer Spende an die burundikids.

Neues von Chanelle

Joséphine und Chanelle - unzertrennlich
Joséphine und Chanelle - unzertrennlich

Chanelle ist ein Mädchen mit starker körperlicher und geistiger Behinderung. Noch im Babyalter wurde sie im Heim aufgenommen und versorgt. Heute ist Joséphine für Chanelle verantwortlich. Die ältere Dame kümmert sich um Chanelle als wäre es ihre eigene Tochter. Und das 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Joséphine und Chanelle schlafen im selben Zimmer. Auch wenn Chanelle nicht sprechen kann, so drückt sie sich deutlich aus – und die beiden verstehen sich blendend. Mehr...

 

Ein wenig Alltag in Buterere

Christine, ganz rechts, mit Spielkameraden im Mutter-Kind-Heim
Christine, ganz rechts, mit Spielkameraden im Mutter-Kind-Heim

Es gibt Neuigkeiten aus der Kindertagesstätte in Buterere. Eine der vier Lehrerinnen, Marie-Goreth, gibt aktuelle Infos zur Lage im Armenviertel im Nordwesten der Hauptstadt Bujumbura. Die KiTa erfreut sich demnach immer noch großer Akzeptanz in der Bevölkerung, die sich sogar finanziell am Projekt beteiligt.

Die Klassen sind aufgeteilt je nach Alter zwischen drei und sechs Jahren. Jede Klasse besuchen zwischen 60 und 70 Kinder am Tag. Insgesamt profitieren also 275 Kinder von der Betreuung und Vorbereitung auf die Grundschule. Ein Privileg, das nicht viele haben. Dafür sind die Eltern sogar bereit, zu zahlen. Sie tragen mit einem kleinen Obolus zum Funktionieren der Kindertagesstätte in ihrem Viertel bei. Unter den Schützlingen ist auch eine alte Bekannte aus dem Nachbarviertel Mutakura: Christiane. Das Mädchen lebt mit seiner Mama im Mutter-Kind-Heim der burundikids. Mehr...

Neue „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ der Weltgemeinschaft

Neue „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ der Weltgemeinschaft

Die in diesem Jahr beschlossenen „Sustainable development goals“ (SDG) sollen mit ihren Vorgaben, Indikatoren und Zielen das politische, wirtschaftliche und soziale Handeln der 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (VN) für die kommenden 15 Jahre mitbestimmen. Wohl gemerkt: aller Mitgliedsstaaten, und nicht nur der so genannten Entwicklungsländer.
Die SDG sind damit die offiziellen Nachfolger der MDG, der „Millenniumsentwicklungs-
ziele“, die von 2000 bis 2015 eine Reduzierung der Armut und Missstände auf diesem Planeten angestrebt hatten – sich aber lediglich an die Entwicklungsländer richteten. Viele Erfolge wurden zwar verzeichnet, die Ziele jedoch bei weitem nicht alle und schon gar nicht vollständig erreicht. Am 24. Oktober feiern die Vereinten Nationen ihren 70. Geburtstag. Viel wird über sie gescholten, vieles vielleicht sogar zu recht. Aber Fakt ist auch, dass viele Errungenschaften, die global Geltung haben, ohne die VN nicht erreicht worden wären. Beispiel: die Menschenrechtscharta. Der erste und einzige universelle, international geschützte Code der Menschenrechte.

Die neuen Ziele – insgesamt sind es 17 – wollen zum Beispiel „Armut in jeder Form und überall beenden“, „den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaf fördern“, „inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern“ und „ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern“. Damit sind die SDG weitaus umfassender und tiefreichender als die bisher gesteckten Ziele.

Die Arbeit der burundikids reiht sich in diese Ziele ein. Nachhaltig. Und vor allem: stets mit offenen Augen und Ohren an der Bevölkerung in Burundi. Wir empfinden demnach die neuen Nachhaltigkeitsziele als eine Art Bestätigung unseres Handelns. Ein Handeln, das dank vieler UnterstützerInnen täglich etwas in Burundi bewegt, zum Besseren verändert und für ein Stück mehr Gerechtigkeit sorgt.

Es liegt jedoch noch viel vor uns. Laut Weltbank leben 2015 mehr als 700.000.000 Menschen in „extremer Armut“. Das bedeutet, sie haben weniger als zwei US-Dollar pro Tag zum Leben. Empfehlungen für den Kampf gegen diese extreme Armut sind in erster Linie: Bildung und Gesundheit.

Grüße aus dem Mütterheim

Einige Mädels sind aufs Land gefahren, als Vorbereitung für ihre spätere Reintegration

Gruß zwischendurch aus dem Mutter-Kind-Heim in Bujumbura. Die Mädels, die zur Schule gehen, haben allesamt gut gelernt.

Jeanine, Emmanuélique, Sarah, Giovanie, Aline – um einige zu nennen – haben alle die Klasse bestanden und können in die nächsthöhere aufsteigen. Noch im September geht es wieder los mit der Schule. Mehr & zur Diashow...

 

Container auf dem Weg nach Bujumbura

Nach langen Wochen und Monaten des Organisierens, Packens, ist er nun endlich unterwegs zu den burundikids in Burundi.

Nach langen Wochen und Monaten des Organisierens, Packens, ist er nun endlich unterwegs zu den burundikids in Burundi. Die Speditionsfirma Interfreight aus Mörfelden hat für uns den Transportweg organisiert. Mit ihnen haben wir schon bei den vergangenen Transporten bestens kooperiert.

Unser Container, bestückt mit Schulmobiliar, Büchern, Krankenhausbetten, Matratzen, med. Gerät u.v.m. , wurde am Montag, 24. August, von der Spedition Kurth aus Blankenheim in Mechernich aufgeladen und zum Bonner Hafen transportiert

Unser Container, bestückt mit Schulmobiliar, Büchern, Krankenhausbetten, Matratzen, med. Gerät u.v.m., wurde am Montag, 24. August, von der Spedition Kurth aus Blankenheim in Mechernich aufgeladen und zum Bonner Hafen transportiert. Von dort geht es weiter nach Rotterdam; dort wird er auf das Containerschiff geladen und die Seereise führt erst einmal nach Dar Es Salaam in Tansania und anschließend auf dem Landweg nach Bujumbura.

Die Fondation Stamm und die burundikids freuen sich schon auf die Ankunft, mit der wir noch in diesem Jahr rechnen. Natürlich werden wir dann wieder berichten.

Allen Beteiligten und Spendern an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön! Großer Dank geht außerdem an die Engagement Global, die bei den Transportkosten einen wesentlichen Beitrag leistet!

Zur Situation in Burundi

Vergangene Woche haben wir Neuigkeiten bekommen von den KollegInnen in Bujumbura bezüglich der Lage vor Ort, insbesondere für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für die KollegInnen, die in den Projekten arbeiten. Im Landesinneren scheinen die Projekte von der politischen Situation nach wie vor unberührt. Die KollegInnen können regelmäßig zur Arbeit, die Schulen, Heime, Ausbildungsstätten sind zu keiner Zeit bedroht. In der Hauptstadt sieht das etwas anders aus. Zu ihrer Sicherheit holt der Krankenwagen des Krankenhauses „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) je nach Sicherheitslage die MitarbeiterInnen morgens in der Stadt ab und bringt sie abends wieder nach Hause. Die Sicherheitslage muss jeden Tag von neuem beurteilt werden.

An der Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) wurde das Lehrprogramm größtenteils abgeschlossen. Nach der Zeugnisverteilung im Juli sind die SchülerInnen allesamt in den Ferien. Die Finalisten jedoch haben weiter ihre staatliche Abschlussprüfung vorbereiten müssen, die sie am 3. August abgelegt haben. Die Schulklassen müssen außerdem schon früher als sonst wieder die Schulbank drücken. Da während der Proteste im Mai und Juni die Schule zweitweise geschlossen blieb, müssen die Kids noch ein paar Dinge nachholen, bevor im September dann das offizielle neue Schuljahr beginnt.

Das Personal des Büros, das alle Aktivitäten in Burundi koordiniert, hat aufgrund der problematischen Sicherheitslage seine Öffnungs- und Arbeitszeiten geändert. Die KollegInnen machen keine große Mittagspause mehr, sondern arbeiten von morgens bis nachmittags durch. Dafür gehen sie ein wenig früher nach Hause, um noch vor Einbruch der Dunkelheit (in der Regel wird es in Burundi immer um 18 Uhr dunkel) bei ihren Familien sein zu können. Es ist nämlich zu diesen Uhrzeiten nicht sicher, immer einen Bus zu erwischen. Noch dazu sind nächtlich Schüsse und Granatexplosionen zu hören. In einige Viertel der Stadt, die nach wie vor als Hochburg der Demonstrationen gelten, fahren keine Busse. Die KollegInnen, die in diesen Vierteln ihren Wohnsitz haben, müssen frühzeitig aussteigen und den Rest zu Fuß zurücklegen.

Deutlich spürbar seien jedoch die wirtschaftlichen Auswirkungen in Burundi. Vor allem Lebensmittel werden in der Hauptstadt Bujumbura extrem teuer. Das trifft fast jede Familie und insbesondere natürlich die Kinderheime. Ein Kilo Reis stieg im Preis auf 1.600 burundische Francs (fast ein Euro), Bohnen kosten in der schlechtesten Qualität 1.400 FBU, Zwiebeln 2.500 FBU (ca. 1,50 Euro), Palmöl 2.400 FBU pro Liter.

Mehr Infos zur Lage in Burundi finden Sie hier.

Ferien in Gitega – wir brauchen Stipendien!

Die „Ecole Technique Omnis“ (ETO), die Technikerschule der burundikids in Gitega, in der Landesmitte Burundis, war zu keiner Zeit von den derzeitigen Unruhen betroffen. Die SchülerInnen konnten das reguläre Schulprogramm des Jahres durchpauken und haben sich Anfang Juli in die Ferien verabschiedet. Fast alle.

Die „Ecole Technique Omnis“ (ETO), die Technikerschule der burundikids in Gitega, in der Landesmitte Burundis, war zu keiner Zeit von den derzeitigen Unruhen betroffen. Die SchülerInnen konnten das reguläre Schulprogramm des Jahres durchpauken und haben sich Anfang Juli in die Ferien verabschiedet. Fast alle.

Zwei Schülerinnen im ersten Jahr Veterinärwesen mussten leider abbrechen, weil sie sich das Schulmaterial nicht mehr leisten konnten. Solche Fälle möchten wir vermeiden, sie kommen aber leider immer wieder vor. Wenn Sie Interesse an Stipendien haben und burundische SchülerInnen unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an buero@burundikids.org.

Trotz der ruhigen Lage in Gitega, so schreibt uns ETO-Direktor Faustin Furaha, hätten SchülerInnen und LehrerInnen zeitweise Angst gehabt, die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Ordnungskräften könnten von der Hauptstadt auch auf andere Städte Burundis – wie Gitega – überschwappen. Dazu kam es jedoch nicht. Dennoch hätten einige „schlaflose Nächte“ verbracht, weil niemand wusste, was passieren würde. Weiterlesen...