burundikids e.V.

Philipp Ziser am 23.06.2015 in der SWR1 Sendung "Leute"

Interview mit Philipp Ziser
Unser Mitarbeiter Philipp Ziser war am 23. Juni zu Gast in der Sendung „Leute“ beim SWR1. Falls Sie das Interview verpasst haben: hier können Sie es nachhören.

Ein Geschenk für die Zukunft

Ein Geschenk für die Zukunft

Ankole, Moringa oder Ziegenbock? Online auswählen, Bestellung ausdrucken, fertig! In unserem Geschenke-Shop. Dank der Firma FirstSquare GmbH aus Karlsruhe ist unser Shop wieder auf dem neuesten technischen Stand!

Logo Initiative Transparente Zivilgesellschaft ITZ
burundikids hat von Transparency International das Siegel für Transparenz bekommen

www.visit-burundi.com/
Valentin Kavakure, ein Experte in Tourismus in Burundi, unterrichtet nicht nur an der EPCM (Hotelfach-Tourismus). Er hat seine eigene Tourismus-Agentur ("Akeza Discovery Tours") und bietet exklusive Touren im Land für Gäste an. Stets mit im Programm: die Einrichtungen der burundikids. Mehr Infos und Kontakt: www.visit-burundi.com!

im Interview bei SWR4 am 26.10.2014ist im Juni auf Vortragsreise in Deutschland

Ein Interview mit unserem Mitarbeiter Philipp Ziser vom 26.10.2014 im Baden Radio Sonntagsspaziergang über seine Arbeit für burundikids e.V.

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza.

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza. Cam Pillows können Sie bei Cosyspeed kaufen. Infos zur Herstellung der Cam Pillows und Portraits von den Schneiderinnen aus dem Centre Nyubahiriza gibt es hier.

"Yambu! I & II: Die Burundi-Tagebücher"von unserem Mitarbeiter Philipp Ziser. Taschenbuch, Verlag: BloggingBooks, Preis: je 24,80 Euro

"Yambu! Die Burundi-Tagebücher I+II"von unserem Mitarbeiter Philipp Ziser
Was als Freiwilligendienst in Burundi beginnt, entwickelt sich zu einem Vollzeitabenteuer im krisenerschütterten Ostafrika. Philipp Ziser, entsandt von der Kölner Hilfsorganisation burundikids, taucht ein in die Gesellschaft und Kultur eines Landes, das immer noch unter den Folgen des zehnjährigen Bürgerkriegs leidet. Hier gibt es die beiden Bücher: "Yambu! Das Burundi-Tagebuch"online! Bei facebook! Bei Amazon! Das eBook!
"Yambu II" (2. Band) bei Amazon! Das eBook! Oder direkt im burundikids-Büro in Köln.

Prospekt der Stiftung burundikids Schweiz

stiftung burundikids schweiz: unser Partner beim Bau der Klinik „Centre Medical Hippokrates“ und der Pädiatrie, deren Bau im Oktober 2013 startete. Das Prospekt der Stiftung bekommen Sie hier als PDF.
Zum Blog geht's hier.

Die Zahnärzte Christina und Wolfgang Kiesel beim Arbeitsbesuch in Burundi

Die Zahnärzte Christina und Wolfgang Kiesel beim Arbeitsbesuch in Burundi:
Ihren Reisebericht lesen Sie hier.

Bilder und Geschichten einer Auszeit in Afrika von Barbara Braun

Bilder und Geschichten einer Auszeit in Afrika von Barbara Braun. Seit 2006 bereist sie als Backpackerin, Volontärin und Sprachschülerin immer wieder Afrika. Sie war auch in Burundi, um die Projekte von burundikids kennenzulernen, die sie seit 2009 als Fördermitglied unterstützt. Taschenbuch, Books on Demand 2013, ISBN 978-3-7322-4549-9, 25,80 €. 3,- € für jedes verkaufte Buch gehen an burundikids e.V. Das Buch kann im Buchhandel und online bestellt werden (www.buecher.de, www.ebook.de) oder direkt beim Verlag www.bod.de

Der Happy-Clip aus Bujumbura
von den Studentinnen des Akilah-Instituts Burundi

burundikids-FAQ
Beinahe täglich erreichen uns Fragen zu Burundi aus ganz Deutschland, die meisten davon
von Kindern und Jugendlichen aus unseren Partnerschulen. Hier gibt es die Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen.

Das Partnerschulnetz unterstützt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes die Zusammenarbeit deutscher Schulen mit Schulen weltweit

Sie suchen als deutsche Schule eine Partnerschule im Ausland? Das Partnerschulnetz unterstützt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes die Zusammenarbeit deutscher Schulen mit Schulen weltweit. Unsere Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) ist jetzt auch angemeldet auf der Suche nach weiteren Partnerschulen.

Viele Schulen haben Hilfsprojekte zugunsten von burundikids e.V. und der Fondation Stamm in Burundi ins Leben gerufen. Es entstanden Schulpartnerschaften mit der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) in Bujumbura, Sponsorenläufe wurden organisiert, Feste gefeiert und Konzerte gegeben. Die Erlöse aus den Aktionen fließen direkt in die Projekte der Fondation Stamm.

Viele Schulen haben Hilfsprojekte zugunsten von burundikids e.V. und der Fondation Stamm in Burundi ins Leben gerufen.

Die erste Schülerzeitung der EPCM gibt es hier zum Download!

Die erste Schülerzeitung der EPCM gibt es hier zum Anschauen und zum Download!

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beliya 1 Tasche = 1 Schuljahr für ein Kind in Afrika u.a. von burundikids: Das erste Designer-Taschen & Accessoires Label mit gutem Zweck in Deutschland: Jeder Kauf ermöglicht einem bedürftigen Kind in Afrika den Schulbesuch für ein Jahr. Das Besondere: Die Förderung ist ganz persönlich. Der Name des Kindes, welches die Unterstützung erhält, steht auf einem Reiseanhänger an der Tasche. Außerdem kann die Kundin „ihr“ Kind auf beliya.de kennenlernen und verfolgen.

burundikids bei...

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Neues aus der Schule

Die Kids der drei Kindergartenklassen haben ihr Jahresprogramm bereits hinter sich

Trotz der schwierigen Sicherheitslage vor allem in der Hauptstadt Bujumbura leisten unsere KollegInnenen eine tolle Arbeit. Sie bemühen sich, an der Schule Normalität zu wahren und den Schulalltag für die Mädchen und Jungen zu gestalten – mit Erfolg. Die Kids der drei Kindergartenklassen haben ihr Jahresprogramm bereits hinter sich. Vergangene Woche gab es Zeugnisse und die rund 50 Mädchen und Jungen konnten sich ganz normal in die Sommerferien verabschieden. Weiterlesen...

Aktionen für burundikids – gemeinsam an einem Strang

Plakat für den burundi run der Europäischen Schule Karlsruhe (ESK)

Zum Sommer hin legen sich die UnterstützerInnen der burundikids nochmal richtig ins Zeug. Dafür gibt es auch einige Gelegenheiten – und auch das Wetter spielt gut mit. Die Waldorfschule Mönchengladbach hat bei ihrem Sponsorenlauf knapp 7.000 Euro erlaufen. Die SchülerInnen – und einige LehrerInnen – waren nochmals motiviert worden durch den Besuch von den burundikids Martina und Philipp an ihrer Schule. Bevor es nun in die Sommerferien ging, wurden dort die besten LäuferInnen geehrt. Im Mai folgte dann ein Vortragstag von Philipp an der Europäischen Schule Karlsruhe (ESK). Die SchülerInnen zeigten ebenfalls große Solidarität mit Burundi und suchten sich Sponsoren für den „Burundi Run“ – an der ESK schon fest etablierte Aktion –, währenddessen sie am 19. Juni schließlich viele Runden um das Schulgelände für Spenden liefen.

Die Arbeitsgruppe Karlsruhe der burundikids präsentierte sich am Straßenfest in Eggenstein (Landkreis Karlsruhe). Das Wetter spielte mit, viele InteressentInnen kamen zum Stand und kauften die Produkte aus den Heimen der burundikids und Burundis Künstlern. Nicht zuletzt auch durch das vor kurzem ausgestrahlte Interview in SWR1 „Leute“ von unserem Mitarbeiter Philipp waren viele Leute auf das Thema aufmerksam geworden. burundikids sagt danke an alle fleißigen Unterstützer!

„Skydive Benefiz“ in Bad Saulgau: Nervenkitzel fĂĽr burundikids

„Skydive Benefiz“ in Bad Saulgau: Nervenkitzel für burundikids

Sie sind Wiederholungstäter für den guten Zweck: die Frauen und Männer des „Skydive Saulgau“. Das starke Team um Hauptinitiatorin und „burundikid“ Sabine Höroldt hat Mitte Mai ein Benefiz zugunsten Burundi organisiert. Professionelle Trainer der Lüfte (die 90 Tandemsprünge absolvierten), Segelflugexperten, befreundete Firmen, Künstler, DJs und Helfer machten die Aktion möglich – und zwar alle ehrenamtlich. Für die Fete wurden eigens Getränkedosen und als limitierte Spezialedition T-Shirts bedruckt, Imbissbuden aufgestellt, und eine Tombola organisiert – einen der Hauptpreise (ein Wochenende im schicken Flitzer) sponserte Mercedes. Wir danken allen Sponsoren dieses Tages! Weiterlesen und zum Video...

Street Photographer fĂĽr StraĂźenkinder

Der Schweizer Street Photographer Thomas Leuthard

Der Schweizer Street Photographer Thomas Leuthard war sofort Feuer und Flamme: aufmerksam geworden durch den burundikids-Partner Cosyspeed, sagte er spontan zu, sich fĂĽr das StraĂźenkinderprojekt zu engagieren.
Auf Worte folgten sehr schnell Taten: Leuthard publizierte auf seiner Internetseite und in den sozialen Netzwerken, dass er die GebĂĽhren fĂĽr seine Foto-Seminare an burundikids spendet. Damit sammelte er 2.570 Euro.
Seine Partnerfirmen, Udemy und Olympus Europa, beteiligten sich ebenfalls und spendeten fĂĽr die Bildungsprojekte fĂĽr StraĂźenkinder in Bujumbura. FĂĽrs kommende Jahr plant Leuthard, die Kids in Bujumbura selbst zu besuchen.
burundikids sagt danke!

Ein Stück Normalität an der EPCM

150 von 250 Kindern der Grundschule sind in den ersten Tagen wieder zurĂĽck - die anderen sollen nach und nach folgen
150 von 250 Kindern der Grundschule sind in den ersten Tagen wieder zurĂĽck - die anderen sollen nach und nach folgen

Seit die Demonstrationen gegen den burundischen Präsidenten in der Hauptstadt Bujumbura Ende April begonnen hatten, musste die „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“ (EPCM) zuerst teilweise, dann jedoch ganz schließen. Die Sicherheit der SchülerInnen und LehrerInnen war und ist oberste Priorität. Vor der kompletten, aber vorübergehenden Schließung konnten noch die SchülerInnen der 6. Grundschulklasse – bis auf zwei – den nationalen Test schreiben, der für den Zugang zur Oberstufe entscheidend ist. Die Abschlussklasse der KrankenpflegerInnen konnten ebenfalls ihre Praktika absolvieren. Nach einigen Wochen ohne Unterricht kehrt ein wenig Normalität zurück ins Schulleben der EPCM. Weiterlesen und zur Diashow...

Sind burundikids Projekte durch die
politische Situation in Burundi betroffen?

Engagement geht weiter: Zur aktuellen Lage in Burundi und in den Projekten

19. Mai 2015

Die Lage in Burundi ist angespannt. Deswegen möchten wir unseren Freunden, Partnern und Unterstützern Einblick in die Lage vor Ort geben.

burundikids bleibt seinem Auftrag treu, Burundis Jugend den Zugang zu Bildung und damit die Chance auf eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Wir verstehen uns als Partner – in guten wie in stürmischen Zeiten. Ohne dabei natürlich ein politisches Engagement einzugehen.

Projekte wie die „Ecole Technique Omnis“ (ETO) in Gitega und das Kinderheim in Kayanza sind von den Ereignissen nicht direkt betroffen. Die Betreuung und die Lehre werden ohne Unterbrechungen garantiert. Das einzige spürbare sind die steigenden Preise für Lebensmittel.

Das Straßenkinderheim und das Mutter-Kind-Heim sind nur bedingt betroffen, weil Teile des externen Personals nur unregelmäßig zur Arbeit kommen können. Das Betreuungspersonal ist jedoch in den Heimen untergebracht und setzt seine Arbeit zugunsten der Mädchen und Jungen ungehindert fort. Die Wächter sorgen für die Sicherheit der Heime.

Die Schule „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“ (EPCM) und die Kindertagesstätte in Buterere sind zeitweise geschlossen. Die Lehrer und Schüler können aufgrund des ausbleibenden Busverkehrs nicht zur Schule kommen. Die KiTa ist ebenfalls derzeit schlecht zu erreichen. burundikids e.V. ist jedoch mit seinem Partner vor Ort im Gespräch, wie eine Wiederaufnahme des Lehrbetriebs – oder ein alternatives Unterrichtsprogramm für die Kinder und Jugendlichen – organisiert werden kann. Mit den Direktoren wurde bereits besprochen, wichtige Tests zum Schuljahresende – vor allem für die Abschlussklassen – zu organisieren. Die 13. Klassen konnten auch ihre Praktika ohne Unterbrechung zu Ende bringen.

Das Krankenhaus „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) ist geöffnet und in Betrieb.

Die Koordination vor Ort über das Büro der Fondation Stamm in Bujumbura funktioniert, wenn auch mit Einschränkungen.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere wichtige Arbeit unterstützen. Burundis Jugend hat Solidarität verdient. Besonders in unsichereren Zeiten sollte ein klares Signal deutlich machen: wir sind Partner auf dem Weg in eine bessere Zukunft!

Ihre Meinung und Teilhabe ist uns wichtig. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte jederzeit an uns: buero-remove this text-@burundikids.org.

Hintergrund:

Nachdem der amtierende Präsident von seiner Partei wie erwartet zum Kandidaten für die anstehenden Präsidentschaftswahlen gekürt worden war, begann die Zivilgesellschaft, Demonstrationen zu organisieren. Der Grund: laut burundischer Verfassung sei eine dritte Amtszeit illegal. Außerdem legen die „Arusha-Friedensverträge“ für die Region maximal zwei Amtszeiten für einen Staatspräsidenten fest. Die Polizei ging immer härter gegen die Demonstranten vor, das burundische Militär blieb und bleibt neutral. Der Putsch einiger Militärs, der in Bujumbura eher wie eine Befreiung gefeiert wurde, schlug fehl. Ungeachtet dessen setzt die Zivilgesellschaft nun ihre Demonstrationen fort.

Leider ist die Darstellung der Entwicklungen in Burundi in vielen deutschsprachigen Medien zu oberflächlich und bringt teilweise sogar falsche Behauptungen zu Tage. Der Konflikt ist nicht „ethnisch“ (mehr zum Thema). Burundi ist in den 90er Jahren durch einen grausamen Bürgerkrieg geschlittert entlang „ethnischer“ Grenzen zwischen Hutu und Tutsi. Die aktuellen Demonstrationen sind parteiübergreifend, Hutu und Tutsi gemeinsam. Auch wenn manche Politiker die „ethnische Karte“ auszuspielen versuchten, so sprechen die Bilder aus Burundi und die Aussagen der Demonstranten für sich.

Die Ereignisse sind demnach kein Rückfall in „Bürgerkriegsszenarien der 90er Jahre“, sondern das Einfordern von Rechten und mehr Demokratie. Noch nie haben in Burundi Menschenmassen für ihre Rechte demonstriert. Die heutige Situation wurde erst möglich, weil vor allem die Jugend a) Zugang zu Information hat, b) Informationen kritisch einordnen und beurteilen kann und c) ihre Rechte und bessere Zukunft einfordert. Das ist kein Rückfall in etwaige alte Zeiten, sondern Fortschritt.

Noémie – zurück in Deutschland

Das deutsche Leben hat mich nun wieder im Griff. Seit einigen Wochen bin ich wieder in unserer so friedlich-luxuriösen Welt, die trotz all den Möglichkeiten auf mich etwas kalt und ohne Leben wirkt.

Die 20 Jahre alte NoĂ©mie Hoffmann hörte eher per Zufall von Burundi und machte sich schlau über Land und Leute. Dann packte sie das Fieber, in das Land zu reisen. Zeit hatte sie, das Studium hat noch nicht begonnen. Doch sinnvoll wollte sie die Zeit schon nutzen. Und so wandte sie sich an die burundikids. Wir vermittelten sie an unseren Partner vor Ort, die Fondation Stamm. Noémie suchte sich auf eigene Faust eine Unterkunft, bereitete sich vor und… stand plötzlich mitten in Bujumbura, in den Heimen und Schulen der burundikids. Nun ist sie nach vier Monaten zurĂĽck in Deutschland und schreibt ĂĽber ihre Zeit in Burundi und danach. Zu NoĂ©mies Berichten...

1. Mai Benefiz: Speisen fĂĽr die burundikids

Die von vielen Gästen mehrmals zum "Restaurant des Jahres in Westfalen" gekürte "Wielandstuben" in Hamm feierte am 1. Mai ihr 50-jähriges Bestehen. Das war dem Inhaber Jürgen Faßbender Anlass, ein Benefiz für die burundikids auszurichten.

Die von vielen Gästen mehrmals zum "Restaurant des Jahres in Westfalen" gekürte "Wielandstuben" in Hamm feierte am 1. Mai ihr 50-jähriges Bestehen. Das war dem Inhaber Jürgen Faßbender Anlass, ein Benefiz für die burundikids auszurichten. burundikids-Patin Bettina Böttinger ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren und erschien mit burundikids-Vorstand Martina Wziontek. Ein toller Abend mit tollen Gästen und einem tollen Gastgeber brachte ordentlich Spenden ins Kässchen, mit denen die Projekte der burundikids unterstützt werden.

Die große Einmalspende war aber noch nicht alles: ab sofort soll im Jubiläumsjahr jeder 50. Gast des Restaurants in Hamm nur die Hälfte seiner Speisen bezahlen. Mit der Aktion "Fifty-Fifty" geht die andere Hälfte direkt an die burundikids. Faßbender möchte damit "dort hinschauen, wo tägliche Nahrung keine Selbstverständlichkeit ist, wo Armut und Vertreibung das Leben bestimmen." (Siehe auch unter Presse)

burundikids sagt danke!

Unruhen in Bujumbura

Burundis Präsident will bei der nächsten Wahl in zwei Monaten für eine dritte Amtszeit kandidieren und stürzt damit sein Land in eine schwere politische Krise.

Wir sind in Gedanken bei den Kollegen und Freunden in Bujumbura. Während dieser schweren Zeit erst recht. burundikids e.V. wird seine Unterstützung ohne Unterbrechung und ohne Zweifel weiter fortsetzen und sich für die Schwächsten der Gesellschaft stark machen. Die aktuellen Geschehnisse beeinflussen unser Engagement nicht. Derzeit wird außerdem nicht von einer direkten Gefahr für die Projekte ausgegangen. Die Schule EPCM bleibt geschlossen. Allerdings kommt es zu Engpässen und Verzögerungen, da die Kollegen in Bujumbura teilweise nicht zur Arbeit gehen können oder einige Tage während der Unruhen auf dem – sichereren – Land verbringen. Weitere Infos:

• http://www.taz.de/!158886/
• https://www.youtube.com/watch?v=oF17AxcQEnA (Al Jazeera)
• https://www.youtube.com/watch?v=2xctHQw__80 (Reuters)
• https://www.youtube.com/watch?v=_-mDupAOHVY&feature=youtu.be (Télé Renaissance, Burundi)
• OCHA Eastern Africa: Elections Crisis in Burundi and Regional Impacts – Download als PDF
• http://www.dw.de/tausende-fliehen-aus-burundi-nach-ruanda/a-18407209
• Twitter Account unseres Mitarbeiters Philipp Ziser

Schwere Unwetter in Burundi

Nach gerade mal einem Jahr hat es am Sonntag (29. März) wieder schwere Unwetter in Burundi gegeben.

Nach gerade mal einem Jahr hat es am Sonntag (29. März) wieder schwere Unwetter in Burundi gegeben. Nach sintflutartigen Regenfällen sind mindestens 14 Menschen bei Erdrutschen ums Leben gekommen. Betroffen ist die Provinz Rumonge am Tanganjikasee, 40 Kilometer südlich von Bujumbura. Mindestens 600 Häuser sind zerstört worden. Zahlreiche Menschen werden noch vermisst, u.a. zwei Azubis aus einem Ausbildungsprojekt der Fondation Stamm. Es fehlt im Moment vor allem an Lebensmitteln, Decken und einfachem Hausrat, sowie Schulmaterial für die betroffenen Kinder.

• Video über die Folgen des Unwetters
• Artikel vom 13.04.2015 der IWACU (auf französisch) über die Folgen des Unwetters

Unser Partner vor Ort, die Fondation Stamm, unterstützt mit einem Nothilfe-Team die Betroffenen in dem Gebiet. Um diese Nothilfe gewährleisten zu können, sind wir auf zusätzliche finanzielle Mittel angewiesen.

Bitte spenden Sie jetzt!

burundikids e.V.
GLS Bank
IBAN: DE50 4306 0967 4045 9481 00
BIC: GENO DE M 1 GLS
Bitte unbedingt den Verwendungszweck "bk-Soforthilfe" angeben.

Die burundikids danken von Herzen

Trauer

SĂ©bastien Hicuburundi mit Kolleginnen der Fondation Stamm
SĂ©bastien Hicuburundi mit Kolleginnen der Fondation Stamm

Die Kollegen in Bujumbura trauern um einen teuren Verlust. Sébastien Hicuburundi kam an Ostern bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Der Bus, in dem er in Richtung Süden saß, wo er für Ausbildungsprojekte der Fondation Stamm zuständig war, kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Grund waren die schlechten Straßenverhältnisse durch die Aufräumarbeiten nach den Erdrutschen vom 29. März. Sébastien hatte u.a. auch zur Aufklärung beigetragen, wie die Fondation Stamm und burundikids den Opfern des Erdrutsches beistehen können. Die Kollegen in Bujumbura schreiben: „Sébastien Hicuburundi war nicht nur ein engagierter und geschätzter Kollege. Er war immer hilfsbereit und brachte all sein Wissen in die Arbeit ein. Er war Vater, Ehemann, Bruder, Freund und ein weiser, ehrenwerter Ratgeber.“ Sébastien hinterlässt eine Frau und fünf Kinder.

Die burundikids trauern mit euch, liebe Kollegen. Wir wĂĽnschen euch und der Familie SĂ©bastiens Kraft. Lasst euch nicht unterkriegen. Ihr werdet von vielen Menschen gebraucht.

Wieder ein Container fĂĽr die burundikids!

Karl Bertrams mit ehemaligen SchĂĽlern HS Kall, Eugen und Max beim Beladen des Containers

Seit Anfang März haben viele fleißige FreundInnen und UnterstützerInnen der burundikids einen Container beladen, der nahe der Hauptschule des Eifelstädtchens Mechernich steht.

Bei unserer Mitarbeiterin im burundikids-Büro in Köln, Gabi Hahn, liefen alle Fäden zusammen: sie und ihre frühere Kollegin Beate Bertrams (beide waren Lehrerinnen an der Hauptschule Kall, unserer allerersten Partnerschule) und allen voran Karl Bertrams berechneten, schleppten, packten und stapelten mit dem notwendigen Know-how und der angemessenen Portion Gelassenheit die Güter in den Seecontainer.

Schulmöbelspende der Hauptschule Mechernich für die ETO in Gitega

Schultische und -stühle aus Metall und Holz für unsere Schule in Gitega (ETO) stellte uns die Stadt Mechernich, hier die Hauptschule Mechernich, kostenlos zur Verfügung. Henning von Storp, ehemaliger Mitarbeiter des Pharma-Herstellers Böhringer aus Ingelheim und Partner der burundikids, vermittelte die Spende von Ausrüstungsgegenständen für das neue Kinderkrankenhaus: Krankenhausbetten, Untersuchungsliegen, Beistellschränkchen, Matratzen und Bettwäsche. Eine ganze Ladung französischer Schulbücher und Literatur steuerte burundikids-Mitglied Sabine Uhles aus Lörrach bei. Von der Kinderärztin Dr. Anja-Holland-Moritz kamen medizinische Kleingeräte. Sie plant übrigens einen Einsatz am „Centre Médical Hippocrate“ im Herbst.

Da bei der Beladung eines Containers immer viele Hohl- und Zwischenräume entstehen, behalf sich das Container-Team mit Kleiderspenden für die Kinderheime: damit wurde wertvoller Frachtraum gefüllt und die medizinischen Geräte für den Transport geschützt. Der Container soll schon bald auf die Reise nach Bujumbura gehen.

Das Buch ONLY IN BURUNDI

ONLY IN BURUNDI: Das Buch beginnt mit einem Schrecken im Jahre 2006, der zu einer tiefen Freundschaft mit dem burundischen Fahrer Koky führt. Als die Autorin Ewa Smallegange zwei Jahre später mit der Fotografin Anaïs López erneut nach Burundi reist, öffnet Koky Türen und ermöglicht so den beiden Einblicke hinter die hohen Mauern der Häuser Burundis.

Das Buch beginnt mit einem Schrecken im Jahre 2006, der zu einer tiefen Freundschaft mit dem burundischen Fahrer Koky führt. Als die Autorin Ewa Smallegange zwei Jahre später mit der Fotografin Anaïs López erneut nach Burundi reist, öffnet Koky Türen und ermöglicht so den beiden Einblicke hinter die hohen Mauern der Häuser Burundis. Das Buch ist ein Roadmovie durch alle sozialen Schichten: Vom mittellosen Maniok Müller bis zum Präsidenten werden alle portraitiert.

Um in Burundi jemanden fotografieren zu können, benötigt es Zeit. Viel Zeit für Gespräche, in denen man sich kennenlernt und dabei das ein oder andere Kaltgetränk zusammen trinkt. Der „soziale Aufwand“ wurde von der Grafikerin Linda Barber in wunderbaren Piktogrammen illustriert. Vielleicht ist es gerade das Warten, das langsame Kennenlernen der Grund, warum die Personen in dem Buch so nahe und vertraut erscheinen. Am Ende hat man das Gefühl, einen rauschhaften Tagestrip erlebt zu haben. Sehr empfehlenswert! Text in französisch und englisch. Mehr auf www.anaislopez.nl/order_only_in_burundi/in/shop

Der zweite Titel in drei Jahren

Teamgeist und Zusammenhalt ist wichtig - sonst lässt sich kein Spiel gewinnen

Stolz nahmen sie ihn entgegen, ihren zweiten großen Pokal: die Spieler der männlichen Rugbymannschaft der „Ecole Polvalente Carolus Magnus“ (EPCM). Vor zwei Jahren waren sie zum ersten Mal burundischer Schulmeister geworden. Jetzt im März, konnten sie sich erneut gegen alle anderen burundischen Schulmannschaften durchsetzen und das Finale für sich entscheiden. Bereits Mitte Februar hatten die Jungs die Weichen gestellt und das Viertelfinale im südlichen Rutana mit Leichtigkeit hinter sich gelassen. Auch das Halbfinale gegen die Technische Schule Bubanza Ende Februar ließ die EPCM’ler kalt: sie fegten ihre Gegner mit 24 zu 3 Punkten vom Feld. Weiterlesen und zur Diashow...

Ein Leben ohne „Ubujana“

Divine - mit dem Ă„rzteteam bei der Vorbesprechung ihrer OP
Divine - mit dem Ärzteteam bei der Vorbesprechung ihrer OP

An für sich kein chirurgisches Hexenwerk, laut der Chirurgen des Deutschen Cleft Kinderhilfe e.V. aus Freiburg: Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, im Volksmund leichtfertig oft „Hasenscharte“ genannt. Für die Betroffenen jedoch ist es häufig das Grauen. Abgesehen von den praktischen Schwierigkeiten im Alltag werden sie oft stigmatisiert. In Burundi, wo die Missbildung „Ubujana“ heißt, kommt noch erschwerend hinzu: viele können sich den Eingriff nicht leisten. Oder es gibt keine Ärzte in der Nähe, die dazu in der Lage sind. Ein Missstand, den die burundikids gemeinsam mit der Deutschen Cleft Kinderhilfe langfristig zu ändern versuchen.

Anfang bis Mitte Februar war ein Expertenteam der Deutschen Cleft Kinderhilfe zwei Wochen lang in Bujumbura. Im Krankenhaus „Centre Médical Hippocrate“ (CMH) des Partners vor Ort, Fondation Stamm, operierten sie junge und erwachsene Patienten und verhalfen ihnen zurück zu einem normalen Alltagsleben. Weiterlesen...

In eigener Sache

Seit dem 1. Februar ist also Philipp nun als Kommunikationsfachmann angestellt. Wichtig ist burundikids e.V. dabei auch die Netzwerkarbeit und Kooperation mit unseren Partnerorganisationen.

Unser langjähriger Mitarbeiter vor Ort, Philipp Ziser, arbeitet seit Februar von Deutschland aus für die burundikids. Nach acht Jahren in Burundi zog Philipp anfang des Jahres mit seiner Frau nach Karlsruhe. Mit dem Wachstum der Organisation vor Ort in Burundi war burundikids e.V. an die Grenzen des ehrenamtlich Machbaren gestoßen. In langen Überlegungen und Diskussionen wurde schließlich die Entscheidung gefällt, die erste hauptamtliche Stelle überhaupt für den Verein in Deutschland zu kreieren. Seit dem 1. Februar ist also Philipp nun als Kommunikationsfachmann angestellt. Für unsere Partner und Unterstützer bedeutet das: noch mehr Transparenz und Professionalität. Denn ab sofort steht Philipp Rede und Antwort zu allen Belangen in, für und über Burundi und unserer Arbeit. Plant Ihre Schule einen Vortrag? Möchten Sie, als privater Unterstützer, Firmenchef oder -mitarbeiter, Kirchenvertreter, Politiker oder Verein ein persönliches Gespräch? Mit seiner achtjährigen Erfahrung aus Burundi kann er (fast) jede Auskunft geben. Melden Sie sich einfach direkt bei ihm unter PZiser@burundikids.org.

Burundischer Jugendlicher Montfort zur OP in Brandenburg

Die Kollegen von Project Human Aid (PHA) sind einem burundischen Jugendlichen, der kürzlich angeschossen wurde, zu Hilfe geeilt. In Burundi selbst hatten die Chirurgen wohl kapituliert, sodass der Verein aus Konstanz sich zur spontanen Rettungsaktion entschloss, Spenden sammelte und den Jungen nach Ludwigsfelde (Brandenburg) brachte – nicht ganz ohne Schwierigkeiten mit den für Visa zuständigen Behörden. Der Vereinsgründer Thomas Fischer lebt in Berlin. Die erste OP wurde am Freitag, 13. Februar, durchgeführt. Wer in der Nähe wohnt und Montfort einen Besuch abstatten möchte, kann sich vorab gerne an Thomas Fischer von PHA wenden: fischer@project-human-aid.de. Denn Montfort muss einige Monate zur Heilung im kalten Deutschland bleiben. Die burundikids wünschen gute Besserung!

Nachtrag: Montfort ist am 21. Mai aus dem Krankenhaus entlassen worden. Mehr Infos...