Burundikids e.V.

Aktuelles aus Burundi

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Grundschule in Gatumba

Der Bau der neuen Grundschule im Ort Gatumba geht gut voran. Derzeit entstehen dort die ersten drei neuen Klassenzimmer sowie Räume für Kollegium und Direktion.

Die neue Grundschule steht direkt neben der Vorschule, die seit 2018 in Betrieb ist. Viele Kinder (138) haben sich auch fürs laufende Schuljahr eingeschrieben. →Weiterlesen

Fortschritte beim „Kehrer-Center“

In Gitega, Burundis Hauptstadt, entsteht der neue „Thilo Kehrer-Center“. Das Jugendzentrum befindet sich in direkter Nachbarschaft der Schule Ecole Technique Omnis (ETO). Regelmäßig informieren uns die Kolleg*innen aus Gitega über den Baufortschritt.

Hier sollen künftig Jugendliche Zugang bekommen zu unterschiedlichen Angeboten in Berufsbildung, Kultur und Sport. Entsprechende Vorschläge und Wünsche für das zukünftige Angebot kommen von Jugendlichen aus Gitega selbst und wurden in einer Umfrage abgefragt.

Das Jugendzentrum wird gefördert von der Thilo Kehrer Foundation.

Burundis erste Lehr-Apotheke

Die staatliche Genehmigung liegt vor, sie ist komplett ausgestattet und das Personal kann die ersten Kund*innen in Empfang nehmen: die Lehr-Apotheke Burundis.

Zusammen mit vielen ehrenamtlichen Helfer*innen und Kooperationspartner*innen konnten Burundikids e.V. und Fondation Stamm das Projekt realisieren. Im Süden der Stadt Bujumbura sorgt die Apotheke ab sofort für den Zugang zu qualitativ gesicherten Medikamenten. Und mehr als das: in Zusammenarbeit mit der Schule EPCM bietet die Apotheke Praktikums- und Weiterbildungsmöglichkeiten für angehende und fertige PTA (pharmazeutisch-technische Assistent*innen). Darüber hinaus ist die Lehr-Apotheke ein Sozialbetrieb: künftige Einnahmen sollen dabei helfen, die Schule mit zu finanzieren. →Weiterlesen

Nitimini Kollektion ist da!

Endlich ist sie da! Die langersehnte BURUNDI KIDS Kollektion vom Modelabel Nitimini ist seit Montag in deren Onlineshop erhältlich! Die Kollektion umfasst T-Shirts in bunten Farben, ein Longsleeve und eine schicke Einkaufstasche! Alles in Fairtrade produziert und zertifiziert. 50% der Gewinne aus den Verkäufen gehen direkt an BURUNDI KIDS. Wir sind super glücklich und hoffen bald viele Nitimini Shirts auf den Straßen zu sehen!



Von der Straße zum PTA

Aloys wurde 1993 geboren – das Jahr, in dem der burundische Bürgerkrieg ausbrach, der über ein Jahrzehnt andauern sollte und Aloys und seine Schwester zu Halbwaisen werden ließ. Als sein Vater starb, war Aloys gerade einmal vier Jahre alt. Für seine Schwester, seine Mutter und ihn begann damals ein harter Lebensweg. Beide Kinder gingen nicht lange zur Schule, Aloys musste die sechste Klasse abbrechen. Der Familie fehlte das notwendige Geld für den Schulbesuch. →Weiterlesen

Camp Sobel: Lager der Vergessenen

Seit Ende 2019 verzeichnete Burundi Starkregen und Stürme, die zu Erdrutschen, Hochwasser und Zerstörung führten. Besonders hart traf es die Kommune Mutimbuzi, die sich von der wirtschaftlichen Hauptstadt Bujumbura bis zur Grenze der Demokratischen Republik Kongo erstreckt. Größte Siedlung ist Gatumba. Dort traf das Hochwasser zwischenzeitlich bis zu 50.000 Menschen. →Weiterlesen

Bau einer neuen Grundschule für Gatumba

Die Vorschule am Standort Gatumba werden wir durch ein Grundschulangebot erweitern. Gatumba liegt am Tanganyikasee, nur wenige Kilometer vor der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. 2017 hatten Burundikids e.V. und Fondation Stamm eine Vorschule an dem Standort errichtet. Das neue Angebot wurde so gut angenommen, dass zwischenzeitlich die Nachfrage die Kapazitäten übersteigt. →Weiterlesen

Ausbau der Kooperativen

Selbstversorgung durch Ackerbau und Viehhaltung ist die Haupteinkommensquelle in den ländlichen Gebieten Burundis. Das Problembewusstsein für Zusammenhänge zwischen Bevölkerungswachstum und Klimawandel einerseits und ausgelaugten, knappen Böden sowie Mangel an Betriebsmitteln andererseits - und der daraus entstehende Handlungsdruck unter der Landbevölkerung sind sehr groß. →Weiterlesen

CPEI: Lehrwerkstatt für Industriemechanik als landesweite Referenz


Die CPEI-Azubis mit Direktor Justin Ndikumana

Noch Mitte Juli führte das burundische Bildungsministerium im CPEI (Centre de perfectionnement en électromécanique industrielle) eine Inspektion durch. Geprüft wurde, ob alles notwendige Material vorhanden, die Kurse korrekt abgehalten und Standards eingehalten würden. Die Lehr-Werkstatt für junge Industriemechaniker*innen erhielt von den Inspektoren dabei die Bestnote. Mehr als das: sie schlugen sogar vor, das CPEI als „landesweite Referenz“ zu empfehlen. Bedeutet: Schulen, die ähnliche Ausbildungen in der Theorie anbieten, sollen sich künftig an das CPEI wenden können, um dort Schüler*innen in die Praxis schicken zu können. →Weiterlesen

Ohne Bildung keine Chance

Im Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza, am nördlichen Rand der wirtschaftlichen Hauptstadt Bujumbura, leben derzeit 22 junge Mütter und 24 Kinder. Viele von ihnen haben traumatische Erfahrungen hinter sich. Die Schwangerschaften sind oft Folge von sexueller Gewalt oder Ausbeutung, manche der Mädchen sind erst 14 Jahre alt. Im Mutter-Kind-Heim leben sie in einem geschützten Umfeld, werden versorgt und können neue Perspektiven entwickeln. Sozialarbeiter*innen und Psycholog*innen stehen ihnen dabei zur Seite. Ein individuelles Bildungsangebot steht dabei im Vordergrund. →Weiterlesen

EPCM: Zeugnisse und Freudentränen

Bevor alle in die Ferien durften, gab es an der Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) Zeugnisse. Diesmal fand die Feier – aufgrund der Coronapandemie – jedoch im sehr kleinen Rahmen und außerdem getrennt für Unter- und Oberstufe statt. Vor der Zeugnisvergabe führten die Kinder und Jugendlichen Sketche und Gedichte auf. In den Morgenstunden vor der Feier gab es ein Fußballturnier. →Weiterlesen

Das Krankenhaus CMH als Referenz für Frühgeburten


Auf dem Foto sieht man Dr. Béatrice Kamikazi, Chefärztin am CMH

Es kommt öfter vor, dass alle sechs Inkubatoren des Centre Médical Hippocrate (CMH) belegt sind. Das gut ausgestattete Krankenhaus der Fondation Stamm in Kajaga, direkt am Tanganyikasee, ist in den vergangenen Jahren zu einer Referenzadresse für die Versorgung von Frühgeburten geworden. Kleinere Medizinstationen aus dem Umland, aber auch weiter entferntere Krankenhäuser im Inland überweisen Patient*innen ans CMH, wo sie eine weiterführende Behandlung erhalten können. →Weiterlesen

"I bike you like"

Unter diesem Motto fährt Malermeister Markus Reimann aus Düsseldorf alle Etappen bei der diesjährigen Spanienrundfahrt "Vuelta" und sammelt dabei Spenden für Fahrräder für Kinder und Jugendliche in Burundi!

Markus Reimann (53 Jahre) Malermeister aus Düsseldorf, hat eine große Leidenschaft: Rennradfahren - mit einem außergewöhnlich schwer zu erreichenden Ziel! Reimann setzt auf die Kombination aus langen Strecken, symbolkräftigen Ereignissen und viel Leistung für den guten Zweck. So macht er sich in diesem Jahr auf nach Spanien, um im Alleingang die dreiwöchige Vuelta, eine der drei großen Landesrundfahrten des Radsports, zu komplettieren. Reimann setzt sich solch ein Ziel nicht zum ersten Mal. In der Saison 2012/2013 fuhr er mit dem Rennrad zu allen Auswärtsspielen der Fortuna aus Düsseldorf. 2017 nahm er den Start der Tour de France in seiner Heimatstadt zum Anlass, die gesamte Tour de France vor den Profis zu fahren.

In der Gluthitze des iberischen Spätsommers geht es für Reimann auf die 3.500 Kilometer lange und mit mehr als 55.000 Höhenmetern gespickte Strecke. Kraftzehrend sind auch die Transfers, die zwischen Zielorten und Startlinien am Folgetag liegen. Immerhin ist Reimann mit Begleitwagen unterwegs, Freunde sorgen dafür, dass der Wagen mit Übernachtungsgelegenheit am richtigen Ort steht und auch immer etwas zu Essen an Bord ist. Fast wie bei den Profis also. Die Vuelta in Spanien ist für ihn die zweite der drei großen Abenteuer, die er als Trilogie angeht. Auch den Giro d ́ Italia hat Reimann bereits fest im Visier, 2022 soll dieses Abenteuer starten.

Solchen Herausforderungen stellt sich der Amateur Reimann (ca. 15-20.000 Kilometer/Jahr im Sattel) einerseits aus purer Radsportbegeisterung und Abenteuerlust, aber auch um Spenden für einen wohltätigen Zweck zu sammeln und damit bedürftigen Kindern im ostafrikanischen Binnenstaat Burundi eigene Fahrräder zu ermöglichen.

Wer die Aktion unterstützen möchte, kann dies auf betterplace.org tun!

„BEMÜHEN GUTES ZU TUN“

Unter diesem Motto wurde 2020 das Darmstädter Modelabel Nitimini gegründet. Das Label verkauft nachhaltige und fair produzierte Kleidung und spendet 50% des Gewinns an eine ausgewählte wohltätige Organisation.

Die Pullis, T-Shirts und Longsleeves kommen von zertifizierten Lieferant*innen und werden von den vier Gründern in Handarbeit gestaltet. Bevor eine neue Kollektion entworfen wird, machen sich die Gründer und Freunde jeweils auf die Suche nach einer neuen Organisation, mit der zusammen die Kollektion erarbeitet und gestaltet werden soll. Nitimini geht es dabei darum, mit schicker Mode Aufmerksamkeit für unterstützenswerte Organisationen und deren Projekte zu generieren.

Die kommende Kollektion wurde in Zusammenarbeit mit BURUNDI KIDS entwickelt und wird in den nächsten Wochen veröffentlicht. Wir sind schon sehr gespannt auf die Kleidungsstücke! Herzlichen Dank an das Team von Nitimini für diese tolle Kooperation!

Beispiele aus der Krisenzeit - E.N.

E.N. erbte ein Grundstück von seinem Vater, auf welchem er nun mit seiner Frau und deren sechs Kindern lebt. Stand Februar 2021 konnten E.N. und seine Frau aufgrund des Hochwassers nicht mehr arbeiten. Er arbeitet als Landwirt während sie Lebensmittel und verschiedene andere Produkte wie Kohle verkauft. Sie haben es geschafft, ihre Kinder weiterhin zur Schule zu schicken.

Auf dem Bild ist die Ausgabe von Saatgut zu sehen. An Landwirte, welche durch die Überschwemmungen ihre Ernte verloren, wurde Saatgut ausgeteilt.

Beispiele aus der Krisenzeit - J.N.

Der 62-jährige J.N. lebt mit seiner Frau und ihrem jüngsten Kind zusammen. Insgesamt haben sie acht Kinder. Durch die Überschwemmungen flohen sie ins Lager Kigaramango. Dort mussten sie ihren eigenen Unterschlupf bauen. Vor den Regenfällen arbeiteten J.N. und seine Frau als Fisch- und Gemüsehändler.

Das Lager Kigaramango existiert nicht mehr. Durch die Regenfälle 2021 wurde es überschwemmt und die dort noch lebenden Menschen in ein anderes Lager umgesiedelt.

Auf dem Bild sieht man die Versorgung mit Trinkwasser von Geflüchteten.

BURUNDI KIDS-Gründerin Martina Wziontek mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Henriette Reker, Martina Wziontek v.l., im Hintergrund Bettina Böttinger
Foto: Stadt Köln (Henriette Reker, Martina Wziontek v.l., im Hintergrund Bettina Böttinger)

Martina Wziontek hat für Ihr Engagement mit Burundikids e.V. das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen.

Herzlichen Glückwunsch vom gesamten Team!

Die Verleihung fand am 30. Juni im Historischen Rathaus der Stadt Köln statt. Das Bundesverdienstkreuz, verliehen durch den Bundespräsidenten, hat Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker überreicht.

„Über die Auszeichnung freue ich mich sehr. Ich empfinde diese Auszeichnung als Anerkennung und Wertschätzung unserer Arbeit, stellvertretend für das ganze Team von BURUNDI KIDS. In den 18 Jahren BURUNDI KIDS und zahlreichen Reisen nach Burundi haben mich viele persönliche Schicksale der Menschen im Land bewegt. Mich erfreut der Tatendrang der burundischen Jugend und deren Streben nach einer besseren Zukunft – nach Chancen für ihre persönlichen Lebenswege und für die burundische Gesellschaft. Wir als BURUNDI KIDS unterstützen die Umsetzung von Perspektiven mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Wir sind immer wieder begeistert von den zahlreichen positiven Entwicklungen in Burundi, zu denen wir in Teilen beitragen konnten“, kommentiert die Gründerin und ehrenamtliche Vorsitzende von Burundikids e.V. die Auszeichnung.

Seit 18 Jahren unterstützt Burundikids e.V. Kinder, Jugendliche und ihre Familien in Burundi. Das ostafrikanische Land ist weiterhin eines der ärmsten Länder der Welt: Mangelernährung und vielerorts nicht vorhandene Bildungschancen bestimmen den Alltag vieler Menschen. Gleichzeitig wird viel zu wenig über das Land berichtet. Als Burundikids e.V. ist es uns ein großes Anliegen, jungen Menschen neue Chance zu ermöglichen und sie dabei zu unterstützen, aus ihrem Leben das zu machen, was sie sich erträumen.

Durch die Auszeichnung erhoffen wir uns mehr Aufmerksamkeit für Burundi und die Herausforderungen der Jugend.

Beispiele aus der Krisenzeit - N.N.

Die 71-jährige N.N. ist Witwe und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Seit langem lebt sie zusammen mit ihren Kindern in Gatumba und betreibt Landwirtschaft. Da das Hochwasser ihr Haus und die Felder zerstörte, floh sie in Lager Kigaramango.

Das Lager Kigaramango existiert nicht mehr. Durch die Regenfälle 2021 wurde es überschwemmt und die dort noch lebenden Menschen in ein anderes Lager umgesiedelt.

Auf dem Foto sieht man die Überschwemmung in der Kommune Mutimbuzi in Gatumba.

Beispiele aus der Krisenzeit - D.M.

Aufgrund des Hochwassers floh D.M. mit seiner schwangeren Frau ins Lager Kigaramango (siehe Bild). Dort wurde das Baby geboren. D.M. ist Gemüse- und Fischhändler, seine Frau betreibt Landwirtschaft. Da ihr Feld noch überschwemmt ist (Stand: Februar 2021), können sie noch nicht mit dem erneuten Anbau beginnen.

Das Lager Kigaramango existiert nicht mehr. Durch die Regenfälle 2021 wurde es überschwemmt und die dort noch lebenden Menschen in ein anderes Lager umgesiedelt.

Beispiele aus der Krisenzeit - G.M.

Der zweifache Vater G.M. und seine Frau verloren im Hochwasser zwei Häuser. Während der Kriegsjahre in den frühen 2000ern nahm G.M. an einem von der Fondation Stamm organisierten Alphabetisierungskurs und Schulunterricht in Gatumba teil. Jetzt ist er Landwirt und Fischer. Er und seine Familie flüchteten vor dem Hochwasser ins Lager Kigaramango (siehe Bild). Aufgrund der dortigen prekären Lebensumstände schickte G.M. seine Frau und Kinder ins Heimatdorf der Frau im Norden Burundis. G.M. selbst wollte sich um den Wiederaufbau kümmern.

Durch die Regenfälle 2021 wurde das Lager Kigaramango überschwemmt und die dort noch lebenden Menschen in ein anderes Lager umgesiedelt.

Beispiele aus der Krisenzeit - R.N.

R.N. und seine Familie waren von den starken Regenfällen besonders betroffen. Durch die Unwetter wurde ihr gesamtes Haus zerstört. Sie retteten sich nicht in ein Lager, sondern blieben auf ihrem Grundstück, um noch brauchbares Material vor Diebstahl zu schützen. Die Familie lebte dort unter einer Plane.

Beispiele aus der Krisenzeit - S.N.

S.N. betreibt Landwirtschaft. Die daraus resultierenden finanziellen Mittel reichen nur dafür, dass ihre 14-jährige Tochter und ihr neunjähriger Sohn die Schule besuchen können. Die zwei ältesten Töchter, Zwillinge, können seit der siebten Klasse nicht mehr zur Schule gehen. Sie helfen seitdem auf Baustellen aus, um für die Familie Geld zu verdienen. Durch die Unwetter wurde das Haus der Familie komplett zerstört. Sie konnten alle in ein nahgelegenes Lager fliehen. Noch brauchbares Material des Hauses sammelten sie zuvor und verwahrten es in Sicherheit. Auf der Baustelle beim Wiederaufbau halfen vor allem die Zwillinge mit.

Beispiele aus der Krisenzeit - P.N.

Drei, sieben und zehn Jahre alt sind die Kinder von P.N. und seiner Frau E.K. Mit den Kindern konnte E.K. im Lager unterkommen, nachdem die Unwetter das Haus der Familie zerstörte. P.N. rettete sich nicht ins Lager, sondern blieb auf dem Grundstück, um übriggebliebene Gegenstände und noch brauchbares Material zu sammeln und vor Diebstahl zu schützen. Auf der Baustelle bei Wiederaufbau des Hauses hat P.N. aktiv mitgeholfen. Ansonsten lebt die Familie ausschließlich von Landwirtschaft.

Beispiele aus der Krisenzeit - A.C.

A.C. lebt mit ihrem Mann und sieben Kindern zusammen in Gatumba. Sie brachte drei und er vier Kinder mit in die Ehe. Vor dieser Ehe lebte A.C. als alleinerziehende Mutter in einem Frauenhaus. In Gatumba kauften sie und ihr Mann ein Grundstück und bauten ein kleines Haus. Dieses wurde, wie viele andere, durch die Überflutungen 2019/2020 beschädigt. Für die Instandsetzung und Bewohnbarkeit des Hauses wurden Türen, Fenster und Zement für den Boden benötigt. Außerdem musste die Toilette instandgesetzt werden.

Auf dem Foto sieht man eine überschwemmte Kirche im Ort Gatumba, Kommune Mutimbuzi.

Gym bags made in Burundi

Schwer beschäftigt waren in den vergangenen Wochen Apolinaire Ndorere und sein Team der Schneiderwerkstatt, samt Auszubildende. Die Partnerfirma Cosyspeed hatte eine Bestellung von 1.000 gym bags, Stofftaschen, die an Turnbeutel erinnern, aufgegeben. Eine Seite der Taschen besteht aus gemustertem Stoff aus Burundi, die andere aus beigem Leinen – dazu Kordeln, Etikett und Logo-Druck. →Weiterlesen

Solidarität in Krisenzeiten

Seit über einem Jahr hat die Kommune Mutimbuzi, nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, mit Überschwemmungen zu kämpfen. Starke Regenstürme, übergetretene Flüsse und zuletzt der gestiegene Pegel des Tanganyikasees machen den Menschen im Ort Gatumba und dessen Umfeld zu schaffen. Zehntausende haben ihr Obdach verloren und harren immer noch in Zeltlagern aus. →Weiterlesen

Ein Jugendzentrum für Gitega


Martina Wziontek mit Thilo Kehrer

Aufgrund der Coronapandemie und der damit einhergehenden Beschränkungen musste das Vorhaben einige Male verschoben werden – jetzt ging es aber los: der Bau des Thilo Kehrer Centers. Geplant ist ein Jugendzentrum in Burundis Hauptstadt Gitega. Die Baupläne dafür hatte Martina Wziontek, Vorsitzende von Burundikids e.V., entworfen und Familie Kehrer bereits Anfang 2020 vorgestellt. Vorgesehen war ursprünglich auch ein gemeinsamer Spatenstich in Gitega – was aufgrund der Reisebeschränkungen leider nicht möglich wurde. →Weiterlesen

„Sie streckt einem die Hand hin, um ‚bonjour!‘ zu sagen!“


Man sieht hier v.l.n.r. Chanelles Betreuerin im Heim, Chanelle und Sozialarbeiterin Aline Ndayisaba.

Die Kollegin Aline Ndayisaba, Sozialarbeiterin und Psychologin bei der Fondation Stamm, schickt Neuigkeiten zu Chanelle (oder Chanella, wie sie in der Landessprache Kirundi gerufen wird). Zur Erinnerung: Chanelle leidet unter einer geistigen und körperlichen Behinderung und war ursprünglich im Heim Nyubahiriza in Bujumbura aufgenommen worden, das von Burundikids e.V. unterstützt wird. Als schließlich ein Platz in einem auf Kinder mit Behinderung spezialisierten Zentrum frei wurde, zog Chanelle um in die Hauptstadt Gitega, mitten in Burundi. Den Platz im Zentrum, die Betreuung rund um die Uhr und der Bedarf von Chanelle an Kleidung und im Alltag werden von Burundikids e.V. finanziert. Sozialarbeiterin Aline besucht Chanelle regelmäßig, informiert sich über ihr Wohlergehen und regelt Notwendiges. →Weiterlesen

Diplome in Zeiten von Corona

Ein wenig anders ging es diesmal zu bei der offiziellen Verleihung der Diplome an der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM). Die Auswirkungen der Coronapandemie scheinen in Burundi vergleichsweise milde auszufallen - trotzdem bemüht man sich, das Verhalten anzupassen und mit der Krise umzugehen. So gab es diesmal keine offiziellen Einladungen zur Diplomfeier, um die Anzahl der anwesenden Personen zu begrenzen, und am Eingang zum Schulgelände war Händewaschen obligatorisch. Dennoch wollte man den Jugendlichen eine würdige Feier ermöglichen, der Diplomvergabe einen offiziellen Charakter bewahren. Viele Eltern wollten es sich nicht nehmen lassen, dem beizuwohnen. Für viele sind die Jugendlichen die ersten in der Familie, die einen solchen Abschluss absolvieren dürfen. →Weiterlesen

Ausbildung und Produktion in der Schneiderei

Im Norden von Bujumbura unterstützt Burundikids e.V. das Mutter-Kind-Heim „Nyubahiriza“, das Mädchen, jungen Frauen und ihren Kindern Zuflucht und neue Perspektiven ermöglicht. Teil des Heims ist eine Schneiderei, in der die Frauen einer Ausbildung nachgehen können, sollte ihnen der Schulbesuch nicht (mehr) möglich sein. →Weiterlesen


Lehr-Apotheke: bald ist Eröffnung

Im Süden der Stadt Bujumbura, direkt am Tanganyikasee gelegen, ist der Projektstandort für die neue Lehr-Apotheke. Eine Inspektion des Gesundheitsministeriums verlief positiv. Das Konzept ist neu: Einerseits soll der neue Betrieb als Sozialunternehmen arbeiten – das bedeutet, sobald einmal Gewinne erwirtschaftet werden, fließen diese in soziale und in Ausbildungsprojekte, in erster Linie in die Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM). Die EPCM ist bis dato die einzige Schule in Burundi, die (u.a.) die Ausbildung junger PTA (pharmazeutisch-technische Assistent*innen) anbietet. Gleichzeitig soll mit der neuen Apotheke die PTA-Ausbildung qualitativ weiterentwickelt werden: Schüler*innen können dort Praktika absolvieren oder nach ihrem Abschluss Fortbildungen wahrnehmen. Andererseits sorgt die Apotheke in ihrem Einzugsgebiet für einen besseren Zugang zu qualitativ gesicherten Medikamenten. →Weiterlesen

Berufsfortbildung im CPEI

Der Centre de perfectionnement en électromécanique industrielle (CPEI) ist eine Lehrwerkstatt zur Fortbildung von Industriemechaniker*innen in Bujumbura. Aktuell sind 27 Jugendliche mit entsprechenden Vorkenntnissen und Qualifikationen dort eingeschrieben. Nach der 18-monatigen Fortbildung werden sie ein entsprechendes Diplom für die Fortbildung erhalten. →Weiterlesen

Krankenversicherung

Eine offizielle oder verpflichtende Krankenversicherung gibt es in Burundi nicht. Wenige private Anbieter kämpfen um einen kleinen potenziellen Kundenstamm, der sich eine solche Versicherung leisten kann und möchte. Laut aktuellem Human Development Report 2020 (HDI) leben in Burundi aber 71,8 Prozent der Bevölkerung unter der absoluten Armutsgrenze, das bedeutet: von weniger als 1,90$ pro Tag. Für Versicherungen, sofern sie denn überhaupt existieren, bleibt im Kampf ums tägliche Überleben nichts übrig. →Weiterlesen

Krankenhaus CMH – eine erfreuliche Entwicklung

Im Krankenhaus Centre Médical Hippocrate (CMH) konnten im vergangenen Jahr 8.977 Untersuchungen/Behandlungen durchgeführt werden. Für 2020 zählt das CMH also insgesamt 2.300 Untersuchungen/Behandlungen mehr als im Vorjahr 2019. Eine großartige und erfreuliche Entwicklung! Aktuell sind im CMH 43 Mitarbeiter*innen beschäftigt, die den Service 24 Stunden an sieben Tagen pro Woche gewährleisten. →Weiterlesen

Geschenke zum Jahresende

Die Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) beginnt mit der Grundschule und bietet eine schulische Laufbahn bis hin zum Abitur bzw. Fachabitur an. Sie liegt direkt am Tanganyikasee nordwestlich der Stadt Bujumbura. Im aktuellen Schuljahr besuchen über 800 Mädchen und Jungen die EPCM, rund die Hälfte davon die so genannte Ecole Fondamentale – quasi die Unterstufe von Klasse 1 bis 9. →Weiterlesen

Renovierungsarbeiten im Krankenhaus

Das Krankenhaus Centre Médical Hippocrate (CMH) wurde 2010 von unserem Partner burundikids Schweiz gebaut und in Kooperation mit Burundikids e.V. ausgestattet sowie um eine Gynäkologie und eine Pädiatrie erweitert. Aktuell finden im Hauptgebäude des CMH einige Renovierungen statt. So werden unter anderem die Böden erneuert. Die Aufnahme von Patient*innen ist deshalb vorübergehend auf das zweistöckige Pädiatriegebäude begrenzt.→Weiterlesen

Diplome für Umweltmanagement und Landwirtschaft

Die Schule Ecole Technique de l’Education Environnementale (ETEE) hat sich voll und ganz der Umwelt und dem Ressourcenschutz im Einklang mit nachhaltiger Landwirtschaft und Viehzucht verschrieben. Sie befindet sich mitten auf dem Land in der nördlichen Provinz Ngozi. Fast 300 Mädchen und Jungen lernen hier in einer der dreijährigen Ausbildungen Umwelt- und Ressourcenschutz, Veterinärwesen und Lebensmittelverarbeitung. Der Großteil von ihnen lebt im zugehörigen Internat, um nicht weite Schulwege auf sich nehmen zu müssen. →Weiterlesen

Krankenpfleger*innen im Praktikum

Die Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) bildet unter anderem in Krankenpflege aus. Die dreijährige Ausbildung sieht mehrere Praktika vor, wofür die Schüler*innen sich in Krankenstationen, Krankenhäuser und andere Einrichtungen begeben, mit denen die EPCM einen Kooperationsvertrag unterhält. Lehrpersonal der EPCM besucht die Mädchen und Jungen an ihren Praktikumsstellen, um sich von der Qualität der Ausbildung zu überzeugen. →Weiterlesen

Medikamente für Gatumba

Nicht nur die Corona-Pandemie beschäftigte Burundi in 2020. Fast das gesamte Jahr war überschattet von Überschwemmungen und ihren fatalen Folgen. Zwischenzeitlich waren rund 50.000 Menschen vor allem in der Region Gatumba, nordwestlich der Stadt Bujumbura, direkt am Tanganyikasee, direkt davon betroffen und in provisorischen Lagern von humanitärer Hilfe abhängig. Burundikids e.V. konnte zusammen mit einigen Partnern und der Fondation Stamm vor Ort konkret und direkt Hilfe leisten. Mehrere tausend Familien erhielten Hilfsgüter, medizinische Behandlung, Material für einen Neuanfang und Hilfe für den Wiederaufbau von Wohnraum. →Weiterlesen

Neue Schneiderwerkstatt Made in Burundi

Im Mutter-Kind-Heim „Nyubahiriza“, einer Einrichtung zum Schutz junger Frauen und Mädchen, befindet sich eine integrierte Schneiderlehrwerkstatt. Bewohnerinnen haben dort die Möglichkeit, eine Ausbildung zu absolvieren. Hergestellt werden außerdem Bekleidung, Schuluniformen sowie Produkte für den Export, wie z.B. Puppen, Weihnachtsengel oder Decken. Die so erwirtschafteten Mittel fließen zurück ins Projekt und dienen auch als Startkapital für ein selbständiges Leben nach dem Heim. →Weiterlesen

Erweiterung der Technikerschule ETO

Das Angebot der Technikerschule ETO (Ecole Technique Omnis) in Gitega in der Landesmitte Burundis richtet sich nach konkreten Bedarfen am Arbeitsmarkt. Aktuell werden dort Elektromechanik, Telekommunikation und Informatik/Maintenance gelehrt. Rund 350 Schüler*innen absolvieren im aktuellen Schuljahr 2020/2021 die Ausbildungen. →Weiterlesen

Schule ETO Gitega

Anfang Januar fand die Diplomfeier für 84 Absolvent*innen des Jahrgangs 2019-2020 in Gitega, Hauptstadt Burundis, statt. Sie haben ihren Abschluss in einem der drei Ausbildungsberufe Elektromechanik, Telekommunikation und Informatik/Maintenance an der Schule ETO (Ecole Technique Omnis) absolviert. Im Bereich Telekommunikation war es der allererste Jahrgang. Eltern und lokale Behördenvertreter*innen waren geladen, auch Verena Stamm, Leiterin der Fondation Stamm – Trägerin der ETO – wohnte der Diplomvergabe bei. Während der Dankesreden wurde die ETO als „eine der besten schulischen Einrichtungen in Gitega“ mehrmals gelobt. Unter den Laureaten war auch ein Jugendlicher, der im betreuten Wohnen nahe der Schule lebt, das von Burundikids e.V. ebenfalls unterstützt. →Weiterlesen

Ohne Bildung keine Chance

„Wenn es die Heime der Fondation Stamm nicht gäbe, hätten Straßenkinder wie ich keine Chance“, schreibt ein Junge an die Kolleg*innen im Büro in Bujumbura. Aboubacar hat Elektromechanik gelernt und gehört zu den stolzen Absolvent*innen des Jahrgangs 2020 der Ecole Technique Omnis (ETO) in Gitega, Burundis Hauptstadt in der Landesmitte. Zusammen mit anderen Jugendlichen lebt er im betreuten Wohnen – weitgehend selbständig, nur finanziell unterstützt bei Miete, Lebensmitteln und Schulbesuch. Sozialarbeiter*innen schauen regelmäßig im Haus vorbei und unterstützen die Jugendlichen bei ihren Anliegen. Noch vor wenigen Jahren hätte sich Aboubacar nicht träumen lassen, dass er einmal eine Zukunft vor sich habe. Er, der seine Eltern verloren und auf der Straße gelebt hatte. Die Leitung des Hauses hat Nestor inne. Auch er war einst unter den Kindern, die ein hartes Schicksal teilten und in ein Heim aufgenommen wurden. Aktuell studiert er, Dank eines Stipendiums, und kümmert sich im betreuten Wohnen um seine „jüngeren Brüder“. →Weiterlesen

Neuigkeiten von Thérence

Thérence war im Heim der Fondation Stamm großgeworden, bis er die Schule abschließen konnte. Danach zog er in eine eigene Mietwohnung, die er mit einem Kiosk finanzierte. Sein großer Wunsch war es seither, die Universität zu besuchen. Und das schaffte er auch: mit Unterstützung durch ein Stipendium studiert Thérence seit Februar 2020 im ersten Jahr Bachelor Wirtschaft. Für seinen Lebensunterhalt wie Miete und Essen sorgt er weiterhin selbst durch die Einkünfte aus dem Kiosk. →Weiterlesen

Umzug des Straßenkinderheims

Der Vermieter des Hauses, in dem die Jungen untergebracht waren, hatte Eigenbedarf angemeldet – demnach stand ein Umzug des Heims Centre Birashoboka an. Eine neue Unterkunft war schnell gefunden und das im gleichen Stadtviertel Kajaga, fußläufig zur Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM), die die meisten der Jungen besuchen. Den Schulbesuch mussten sie demnach zu keiner Zeit unterbrechen. →Weiterlesen

Für die Familien in Gatumba

Seit Jahresbeginn 2020 war es zu mehreren Überschwemmungen und Erdrutschen in Burundi gekommen. Besonders betroffen: die Region zwischen Bujumbura und der Grenze zum Nachbarstaat Kongo im Westen. Bis zu 50.000 Menschen waren zwischenzeitlich vom Hochwasser betroffen, darunter viele Familien mit Kindern und Babys. Tausende harren bis heute noch in Lagern in Zeltplanen aus – ohne Hab und Gut, angewiesen auf Hilfslieferungen und quasi schutzlos Cholera und Covid-19 ausgeliefert. →Weiterlesen

Children's Happy Days

"Queen lives in Burundi, in East Africa. She lives in Kanyosha, a commune of Bujumbura Rural Province. Queen is 9 years old and sent me a letter in Kirundi, the language of Burundi."

Erneut veröffentlichte Karina in ihrem Blog 'Children's Happy Days' einen Brief eines Kindes aus Burundi. Kinder von ganzer Welt schreiben Briefe an Karina, in denen steht, was sie glücklich macht. Denn ganzen Artikel finden Sie hier.

Eine Lehr-Apotheke für Burundi

Im Süden der wirtschaftlichen Hauptstadt Bujumbura entsteht eine Lehr-Apotheke. Sie soll Teil eines Gesamtkonzepts zur Verbesserung der Gesundheits- und Arzneimittelversorgung in Burundi werden. Ziel ist primär die Arzneimittelversorgung des neuen Stadtviertels und der angrenzenden ländlichen Region mit qualitativ hochwertigen Medikamenten und Produkten sowie der Schutz der Bevölkerung vor gefälschter Ware mit unzureichenden, falschen oder ohne Wirkstoffe. →Weiterlesen

Handgenähte Puppen und Taschen aus Burundi

Passend zu Weihnachten sind handgemachte Weihnachtsengel in unserem Etsy Shop erschienen. Stoffpuppen und Taschen können auch erworben werden. Weitere von Hand gemachten Artikel aus Burundi sind hier in unserem Etsy Shop zu finden.




Children's Happy Days

"Ange Lynzi is 15 years old. She lives in Burundi. Burundi is a country in East Africa. Ange Lynzi lives in Kanyosha, a commune of Bujumbura Rural Province in Burundi. Ange Lynzi wrote a letter in Kirundi, the language of Burundi."

In dem Blog 'Children's Happy Days' veröffentlicht Karina Briefe von Kindern aus der ganzen Welt. Im Dezember 2020 postete sie einen Brief von Ange Lynzi aus Burundi, welchen BURUNDI KIDS ihr zukommen ließ. Denn ganzen Artikel finden Sie hier.

Erster Kurs abschlossen

Zusammen mit der Fondation Stamm hatte BURUNDI KIDS die Lehrwerkstatt Centre professionnel en électromécanique industriel (CPEI) etabliert, die eine Fortbildung in Industriemechanik anbietet. Die erste Gruppe Auszubildender hat ihren Kurs mit einem Zertifikat abgeschlossen. →Weiterlesen



Made in Burundi

Unser Kooperationspartner Cosyspeed unterstützt junge Frauen in Burundi bei der Berufsausbildung – mit Aufträgen zu geschneiderten Produkten. „Die Qualität ist super, die Produkte könnten genauso gut aus einer Schneiderei hierzulande sein“, lobt Firmengründer Thomas Ludwig die Arbeit in Bujumbura, welche die Firma sogar mit einem Zertifikat auszeichnete. →Weiterlesen

Jahresbericht 2019

Arbeit mit Kooperativen

Die Kooperativen erhaten Investitionen und setzen sie aus eigener Kraft um - hier auf der Baustelle für einen zukünftigen Hangar

Im Norden und Nordosten Burundis unterstützt Burundikids e.V. Kleinbauern beim Aufbau von Kooperativen. Ziel ist in erster Linie die Verbesserung der Ernährungslage der Bevölkerung in den Regionen Ngozi und Muyinga. Einerseits steigern die Kleinbauern ihre landwirtschaftliche Produktion durch den Zugang zu Saatgut und Betriebsmitteln. Andererseits entstehen neue Infrastrukturen wie Hangars zur Einlagerung von Ernten und neue Geschäftsideen durch Verfügbarkeit von Kapital. →Weiterlesen

Unser BURUNDI KIDS-Film ist online!

Gespendet von Heller & C und CHBP

Musik ist ein wichtiges Element in Burundi, vor allem das Trommeln erfährt dort große Begeisterung. Der Kurzfilm setzt auf Lebensfreude, Hoffnung und Chancen, die vielen Kindern und Jugendlichen verwehrt sind. Die burundischen Kolleg*innen zeigen, dass es auch anders geht – mit BURUNDI KIDS unterstützen wir sie seit 17 Jahren und haben bereits viel erreicht.

Gedreht haben den Film Marc Comes (Regie), Carina Neubohn (Kamera) und Carlo Heller (Ton). Gemeinsam mit Martina Wziontek und Gabi Hahn, Vorstand von Burundikids e.V., sind sie für den Dreh nach Burundi gereist.

Ohne die intensive und gute Zusammenarbeit mit unseren vielen Partner*innen wäre all das nicht möglich.

Den Trailer zum Film finden Sie auf unseren Social-Media-Kanälen.

Folgen, Teilen und Liken durchaus erwünscht!

Eine Erfolgsgeschichte: Safari

Safari arbeitet als Betreuer an der Ecole technique agricole de Buhinyuza (ETAB), eine Technikerschule für Landwirtschaft und Veterinärwesen in Muyinga, im Nordosten Burundis. Zu seinen Aufgaben zählt, Hürden und Schwierigkeiten der Schüler*innen zu erkennen und mit ihnen Lösungen dafür zu finden – quasi eine „Vertrauensperson“ neben dem Lehrer*innenkollegium. Gleichzeitig unterstützt Safari das Kollegium beispielsweise bei der Aufsicht bei Examen und in den Pausen. →Weiterlesen

Kooperation mit Hochschulen

Die Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) ist eine allgemeinbildende Schule von der Grundschule bis zum Abitur. Schüler*innen können an der EPCM zwischen mehreren Ausbildungswegen und Abschlüssen wählen. Seit 2008 ist die Schule am Tanganyikasee die einzige Einrichtung in Burundi, die die Ausbildung in pharmazeutisch-technischer Assistenz (PTA) anbietet. →Weiterlesen

Auszeichnung für die Schneiderei

Mit dem Supplier Award Gold 2020 hat die deutsche Firma Cosyspeed unseren lokalen Partner, Fondation Stamm, ausgezeichnet. Die Auszeichnung gilt insbesondere der Schneiderei im Mutter-Kind-Heim und wird für „herausragende Qualität, Design und Service“ vergeben. Cosyspeed-Geschäftsführer Thomas Ludwig schreibt in einer Mail: „Ich möchte mich ganz herzlich bei Euch und Eurem Team bedanken für die tolle Arbeit in den letzten Monaten. Unsere Projekte Lens Pouches und Community Masks wären ohne Euren Einsatz und den Eures Teams nicht möglich gewesen.“ Der Award setze die Fondation Stamm „an die Spitze der Zulieferer“ seiner Firma. →Weiterlesen

Besuch am Praktikumsplatz


An der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) lernen über 300 Mädchen und Jungen in den Ausbildungen Krankenpflege, Laborassistenz und PTA (pharmazeutisch-technische Assistenz). Zu ihrer Ausbildung gehören neben dem theoretischen Unterricht an der Schule mehrere Praktika. Dafür begeben sich die SchülerInnen in Krankenhäuser, Gesundheitsstationen, Labore und Apotheken, wo sie den Alltag kennenlernen und Erfahrungen sammeln. →Weiterlesen

Schulpartnerschaft während Covid-19

© Deutsche UNESCO-Kommission
© Deutsche UNESCO-Kommission

Das Rouanet-Gymnasium in Beeskow, Brandenburg, ist eine unserer EPCM-Partnerschulen. Im Mai hat die UNESCO Schulen in Deutschland dazu aufgerufen, ihre Partnerschulen auf der ganzen Welt zu kontaktieren. Heraus kamen interessante Berichte über Schule in Zeiten von Corona. →Weiterlesen





Aktivitäten in Deutschland

„Ohne Schule ist es doof!“

Überraschend erreichte uns die Nachricht der Grüngürtelschule Köln: die Schulgemeinschaft konnte ihre traditionelle „Fastenaktion“ zugunsten BURUNDI KIDS aller Widerstände durch Corona zum Trotz umsetzen. Und nicht nur das: es sind dabei sogar so viele Spenden wie noch nie zuvor zusammengekommen. →Weiterlesen

Burundi Fondation Stamm Documentary
Dokumentation über die Projekte von burundikids – Ein Film von Djûke Stammeshaus

burundikids bei...
 

Cam Pillows made in Burundi: Das besondere Kissen für Ihre Kameras. Cam Pillows sind kleine stilvolle Kissen aus schickem afrikanischem Stoff, auf denen Fotoapparate und Kameras abgelegt werden können, um Kratzer und Schlimmeres zu vermeiden. Ein Projekt der Cosyspeed GmbH in Kooperation mit unserem Mutter-Kind-Heim Centre Nyubahiriza. Cam Pillows können Sie bei Cosyspeed kaufen. Infos zur Herstellung der Cam Pillows und Portraits von den Schneiderinnen aus dem Centre Nyubahiriza gibt es hier.

Logo Initiative Transparente Zivilgesellschaft ITZ

"Yambu! I & II: Die Burundi-Tagebücher"von unserem Mitarbeiter Philipp Ziser. Taschenbuch, Verlag: BloggingBooks, Preis: je 24,80 Euro

"Yambu! Die Burundi-Tagebücher I+II"von unserem Mitarbeiter Philipp Ziser
Was als Freiwilligendienst in Burundi beginnt, entwickelt sich zu einem Vollzeitabenteuer im krisenerschütterten Ostafrika. Philipp Ziser, entsandt von der Kölner Hilfsorganisation burundikids, taucht ein in die Gesellschaft und Kultur eines Landes, das immer noch unter den Folgen des zehnjährigen Bürgerkriegs leidet. Hier gibt es die beiden Bücher: "Yambu! Das Burundi-Tagebuch"online! Bei facebook! Bei buch7! Das eBook!
"Yambu II" (2. Band) bei buch7! Das eBook! Oder direkt im burundikids-Büro in Köln.

Bilder und Geschichten einer Auszeit in Afrika von Barbara Braun

Bilder und Geschichten einer Auszeit in Afrika von Barbara Braun. Seit 2006 bereist sie als Backpackerin, Volontärin und Sprachschülerin immer wieder Afrika. Sie war auch in Burundi, um die Projekte von burundikids kennenzulernen, die sie seit 2009 als Fördermitglied unterstützt. Taschenbuch, Books on Demand 2013, ISBN 978-3732245499, 25,80 €. 3,- € für jedes verkaufte Buch gehen an burundikids e.V. Das Buch kann im Buchhandel und online bestellt werden (buch7.de) oder direkt beim Verlag www.bod.de

burundikids-FAQ
Beinahe täglich erreichen uns Fragen zu Burundi aus ganz Deutschland, die meisten davon
von Kindern und Jugendlichen aus unseren Partnerschulen. Hier gibt es die Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen.

Das Partnerschulnetz unterstützt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes die Zusammenarbeit deutscher Schulen mit Schulen weltweit

Sie suchen als deutsche Schule eine Partnerschule im Ausland? Das Partnerschulnetz unterstützt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes die Zusammenarbeit deutscher Schulen mit Schulen weltweit. Unsere Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) ist jetzt auch angemeldet auf der Suche nach weiteren Partnerschulen.

Prospekt der Stiftung burundikids Schweiz

stiftung burundikids schweiz: unser Partner beim Bau der Klinik „Centre Medical Hippokrates“ und der Pädiatrie, deren Bau im Oktober 2013 startete. Das Prospekt der Stiftung bekommen Sie hier als PDF.
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