Allgemein, Schule EPCM
Die Schüler*innen der EPCM feierten ihre Kultur beim Abschlussfest. Die Programmpunkte waren breit gefächert: Gedichtrezitationen auf Französisch und Englisch, Sketche und Spiele, traditionelle Tänze, Trommelaufführungen mit den „Ingoma“-Trommeln, verschiedene Präsentationen wie z.B. aus dem Karate-Club, dem Club der „angehenden Genies“, Seifenherstellung, sowie moderne Tänze und Lieder.
Gute Abschlüsse, Erfolgreiche Schüler*innen und stolze Lehrer*innen: Die Zeugnisvergabe war ein Fest! Der Direktor der EPCM war sichtlich stolz, als er verkündete, dass die Schule erneut als Prüfungsort der staatlichen Abschlussprüfungen genutzt wurde und auch alle Teilnehmer*innen beim Exam der 9. Klasse sehr gut abgeschlossen haben – alle haben bestanden! Eine super Leistung der Schüler*innen und ein großes Lob an die Lehrkräfte!
Allgemein, Schule EPCM

Santha Carelle war Schülerin an der EPCM Kajaga. Heute studiert sie Pharmazie an der Universität in Bujumbura. In einem Brief erzählt sie uns, wie herausfordernd aber motivierend der Start ins neue Studienjahr war, inklusive intensiver Kurse und ersten Prüfungen.
Solche Rückmeldungen zeigen uns: Unsere ehemaligen Schüler*innen gestalten zielstrebig und selbstbewusst ihre Zukunft. Und manchmal führt der Weg von einem Klassenzimmer in Kajaga bis in den Hörsaal einer Universität!
Wir wünschen Santha und allen ehemaligen Schüler*innen viel Erfolg!
Das Stipendium von Santha wird finanziert von unseren Partner*innen von Apotheker ohne Grenzen.
Allgemein, Lehrwerkstatt CPEI

Aktuell setzten 41 Teilnehmende ihre Ausbildung in den Fachrichtungen mechanische Fertigung, Schweißen, Hausinstallation und Solarenergie, Klimaanlagentechnik sowie Drehen fort. Das Ausbildungszentrum CPEI in Bujumbura, betrieben von Burundikids e.V., bietet jungen Menschen eine praxisnahe Qualifizierung.
Allgemein, Schule EPCM

Der Concours national in Burundi ist eine Art Abschlussprüfung für die 9. Klassen, die das Ende der Unterstufe markiert und zum Zugang zur weiterführenden Bildung berechtigt. Sie wird jährlich vom Bildungsministerium in ausgewählten Testzentren durchgeführt.
Im Jahr 2025 schrieben 85.210 Schüler*innen den Test in ca. 3.000 Prüfungszentren. Die Prüfung besteht aus schriftlichen Tests in verschiedenen Fächern, darunter Französisch, Mathematik, Sozialkunde und Kirundi. Der Concours national ist ein wichtiges Ereignis im burundischen Bildungssystem und stellt einen wichtigen Schritt für Schüler*innen auf ihrem Bildungsweg dar – für viele ist er entscheidend für den weiteren Lebensweg. Eine gute Vorbereitung ist daher viel wert.
Direktor Néhémie Nduwimana von der Ecole Polyvalente Carolus Magnus in Kajaga schreibt dazu:
„Die EPCM in Kajaga ist ein Zentrum für den Concours national und die späteren Examens d’Etat (Abiturprüfungen). Diese Schule, die am Strand des Tanganjikasees liegt, hat einen glänzenden Ruf in der Provinz und im ganzen Land. In diesem Schuljahr hat sich die Qualität des Unterrichts exzellent in den Ergebnissen der Prüfungen niedergeschlagen, die die Schüler*innen und Schüler erhalten haben:
Von 44 Mädchen und Jungen, die diese Prüfung abgelegt haben, haben 36 sie mit einer Note über 100/200 und 8 mit einer Note zwischen 85,5 und 99/200 bestanden – eine Erfolgsquote von 100 Prozent!
Die Schulleitung freut sich über diesen tollen Erfolg, und die Schüler*innen und Eltern zeigten angesichts der Ergebnisse ihre Zufriedenheit gegenüber der EPCM Kajaga. All dies hat seine Wurzeln in der guten Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Bildungspartnern: Eltern – Kollegien – Schulverwaltung – und nicht zu vergessen BURUNDI KIDS, die einen wichtigen Platz in der Geschichte der Schule einnehmen.
Es lebe die Bildung!“
Allgemein, SFFW

Im Hochschul-Stipendienprogramm mit der Stiftung SFFW studieren derzeit 40 Jugendliche. Die erste Generation ist in der finalen Phase ihres Studiums, einige der Jugendlichen schließen noch dieses Jahr ab.
Das Programm ist vielseitig und umfassend: einerseits erhalten Jugendliche ein Vollstipendium. Das bedeutet, sie können sich vollumfänglich auf ihr Studium konzentrieren und müssen sich nicht den Kopf zerbrechen, wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können – ein enormer Vorteil für junge Studierende in Burundi. Gleichzeitig müssen sich die Jugendlichen sozial oder für die Umwelt engagieren. Sie helfen alten Menschen in der Nachbarschaft, sammeln Müll am Strand des Tanganyikasees und geben Nachhilfe in Kinderheimen. Die Jugendlichen werden dadurch zu engagierten Akteur*innen, die ihren Teil zur Gesellschaft beitragen.
Gleichzeitig bereiten sie sich auch auf ihre berufliche Zukunft vor, indem sie ein eigenes Netzwerk bilden. Die Stipendiat*innen sind sowohl in Kontakt jeweils mit den Kommiliton*innen ihres Jahrgangs, aber auch jahrgangsübergreifend. Bisher waren die Treffen vom Programmteam organisiert worden. Aktuell traf sich eine Gruppe zum ersten Mal komplett selbständig. Ziel ist der Aufbau eines Netzwerks für alumni/alumnae, das sich später auf professioneller Ebene gegenseitig unterstützen kann. Und wer weiß: vielleicht werden die künftigen Stipendien des Programms von Ehemaligen (mit-)finanziert?