Allgemein

Der aktuelle Welthunger-Index stuft die Hungersituation in Burundi 2025 als „sehr ernst“ ein. Der Welthunger-Index schreibt in seinem Report: „Untersuchungen in den Provinzen Muyinga und Ngozi (*seit Umstrukturierung der Provinzen = Buhumuza und Butanyerera) bringen die hohe Unterernährung von Kindern mit der Abhängigkeit von Subsistenzwirtschaft und mit begrenzten Möglichkeiten zur Diversifizierung der Einkommensquellen in Verbindung.“
Der Bericht zeigt eine dramatische Entwicklung:
„Die Auszehrung bei Kindern ist in die höhere ernste Kategorie aufgestiegen, während Wachstumsverzögerung bei Kindern mit 55,3 Prozent weiterhin weltweit den höchsten Wert aufweist und seit 2016 von 54,0 Prozent zugenommen hat.“
Hier setzen wir als Burundikids e.V. an: Durch gezielte Unterstützung im Bereich der Landwirtschaft stärken wir Familien, die von der Subsistenzwirtschaft leben, und fördern so langfristige Nahrungsmittelsicherheit. Unsere Projekte stärken Landwirt*innen durch Vernetzung, Schulungen und den Ausbau lokaler Strukturen.
Allgemein
Aline und Marie Gyslaine (beide 23) haben ihre Ausbildung zur Schneiderin erfolgreich abgeschlossen und ein einjähriges Praktikum in unserer Schneiderei Umuderi w’iBurundi absolviert. Bei diesem Praktikum konnten sie ihr Wissen und Können aus der Ausbildung mit Jugendlichen und anderen Lernenden teilen und damit gleichzeitig ihre pädagogischen Fähigkeiten entdecken.
Die beiden jungen Frauen sind Mütter, sie sind sehr ehrgeizig und verantwortungsbewusst. Sie haben in der Schneiderei etwas gefunden, was ihnen und ihren Kindern Hoffnung und eine Perspektive auf Eigenständigkeit und finanzielles Einkommen sichern kann.
Besonders für Aline ist die finanzielle Sicherheit entscheidend: Ihre Tochter wird bald 5 Jahre alt und damit endet in Burundi die kostenlose Gesundheitsversorgung für Kinder. Auch Marie Gyslaine möchte ihrem Sohn den Zugang zu medizinischer Versorgung langfristig sicherstellen.
Trotz einiger Herausforderungen auf ihren Wegen bis hier her, sind sie fest entschlossen und zuversichtlich. Ihre Geschichten zeigen, mit Zuversicht und Unterstützung ist eine unabhängige Zukunft möglich.
Allgemein, Schule EPCM
Die Schüler*innen der EPCM feierten ihre Kultur beim Abschlussfest. Die Programmpunkte waren breit gefächert: Gedichtrezitationen auf Französisch und Englisch, Sketche und Spiele, traditionelle Tänze, Trommelaufführungen mit den „Ingoma“-Trommeln, verschiedene Präsentationen wie z.B. aus dem Karate-Club, dem Club der „angehenden Genies“, Seifenherstellung, sowie moderne Tänze und Lieder.
Gute Abschlüsse, Erfolgreiche Schüler*innen und stolze Lehrer*innen: Die Zeugnisvergabe war ein Fest! Der Direktor der EPCM war sichtlich stolz, als er verkündete, dass die Schule erneut als Prüfungsort der staatlichen Abschlussprüfungen genutzt wurde und auch alle Teilnehmer*innen beim Exam der 9. Klasse sehr gut abgeschlossen haben – alle haben bestanden! Eine super Leistung der Schüler*innen und ein großes Lob an die Lehrkräfte!
Allgemein, Schule EPCM

Santha Carelle war Schülerin an der EPCM Kajaga. Heute studiert sie Pharmazie an der Universität in Bujumbura. In einem Brief erzählt sie uns, wie herausfordernd aber motivierend der Start ins neue Studienjahr war, inklusive intensiver Kurse und ersten Prüfungen.
Solche Rückmeldungen zeigen uns: Unsere ehemaligen Schüler*innen gestalten zielstrebig und selbstbewusst ihre Zukunft. Und manchmal führt der Weg von einem Klassenzimmer in Kajaga bis in den Hörsaal einer Universität!
Wir wünschen Santha und allen ehemaligen Schüler*innen viel Erfolg!
Das Stipendium von Santha wird finanziert von unseren Partner*innen von Apotheker ohne Grenzen.
Allgemein, Lehrwerkstatt CPEI

Aktuell setzten 41 Teilnehmende ihre Ausbildung in den Fachrichtungen mechanische Fertigung, Schweißen, Hausinstallation und Solarenergie, Klimaanlagentechnik sowie Drehen fort. Das Ausbildungszentrum CPEI in Bujumbura, betrieben von Burundikids e.V., bietet jungen Menschen eine praxisnahe Qualifizierung.