Allgemein, Engagement in Deutschland

Die Grüngürtelschule gehört seit 18 Jahren zu unseren Partnerschulen und jedes Jahr in der Fastenzeit veranstalten die Schüler*innen eine Spendenaktion zugunsten der BURUNDI KIDS.
Aus diesem Anlass waren wir einen Vormittag zu Besuch in der Grüngürtelschule und erzählten von Burundi, dem Leben der Menschen in Burundi und der Arbeit von Burundikids.
Wir danken der Grüngürtelschule herzlich für die Einladung und natürlich allen Schüler*innen, die mit ihrer Spendenaktion zeigen: Auch kleine Hände können Großes bewirken.
Allgemein, SFFW
Seit 2022 unterstützt das Stipendienprogramm, das Burundikids e.V. mit der Stiftung SFFW ins Leben gerufen hat, gezielt junge Menschen, insbesondere Mädchen aus einkommensschwachen Familien, auf ihrem Bildungsweg.
Zum Programm gehört nicht nur das Studium, sondern auch ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Teil davon. Die Stipendiat*innen bringen sich in selbst ausgewählten Tätigkeiten regelmäßig in ihrem Umfeld ein.
So entstehen konkrete Veränderungen vor Ort:
– Reinigung von Uferzonen und Abwassersystemen
– Unterstützung von älteren und bedürftigen Menschen
– Organisation von Lernangeboten für Kinder
– Kreative Projekte in Waisenhäusern
Diese Aktivitäten stärken einerseits die Gemeinschaften und andererseits die Kompetenzen der jungen Menschen selbst: Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit und gesellschaftliches Engagement.
Allgemein, Schule EPCM
Anfang April war unser Kollege vor Ort in Gatumba und hat sich ein Bild von der aktuellen Lage gemacht. Seit Ende März kämpft die Region erneut mit Überschwemmungen: überflutete Häuser, unpassierbare Wege, täglich neue Herausforderungen für die Menschen dort. Mitten in diesem Ort liegt die Schule EPCM. Die gute Nachricht: Sie blieb vom Wasser verschont. Schulleiterin Victoire Irambona macht auf eine stille Belastung aufmerksam: Die Lehrkräfte kommen kaum zur Schule. Der direkte Weg ist regelmäßig überflutet, der Ausweichweg hinter der Schule nicht mehr befahrbar. Doch das Team in Gatumba nutzt daher Fahrradtaxis um zur Schule zu kommen, doch die kosten Geld, das ohnehin knapp ist. Die Überschwemmungen führen zu großen Herausforderungen und erschweren den Alltag enorm.
Allgemein, Mutter Kind Heim

Im Mutter-Kind-Heim Nyubahiriza in Mutakura wird das Angebot zur Teilnahme an verschiedenen psychologischen Maßnahmen gerne angenommen: Gruppengespräche, Vorträge, Einzelsitzungen. Die jungen Frauen zeigen viel Interesse und haben Fragen. Verschiedene Gesprächsformate bieten ausreichen Gelegenheit und Zeit, in den Austausch zu kommen und eigene Gedanken oder Sorgen zu teilen.
Viele der teilnehmenden Frauen zeigen bereits eine gestärkte Stabilität, sowie viel Dankbarkeit für die Unterstützung.
Allgemein, Straßenkinderheim

Familienreintegration ist ein zentrales Ziel der Arbeit im Straßenkinderheim Birashoboka. Der Platz eines Kindes ist nicht dauerhaft im Zentrum, sondern in seiner Familie. Nach einer Phase der Rehabilitation sucht das Fachpersonal gezielt nach leiblichen Familien oder Pflegefamilien. Wo finanzielle Schwierigkeiten eine Rückkehr erschweren, werden die Familien dabei begleitet, eine stabile Grundlage für die Aufnahme des Kindes zu schaffen.
Im letzten Jahr konnten so 17 von 28 neu aufgenommenen Kindern in ihre Familien zurückkehren. Zusätzlich wurden 6 Kinder reintegriert, die bereits länger im Heim waren.
Die Kinder werden in Birashoboka psychologisch und sozialpädagogisch betreut, gehen zur Schule und erzielen gute Noten, und pflegen mit Sport und Musik auch ihre kulturelle Identität! All diese Aktivitäten helfen den Kindern, Vertrauen aufzubauen, Gemeinschaft zu erleben und ihre Vergangenheit zu verarbeiten.
Allgemein, Mutter Kind Heim

Das Mutter-Kind-Heim Nyubahiriza in Mutakura ist ein Schutzraum für junge Mütter und ihre Kinder. Oft kommen die Frauen und Mädchen aus schwierigen familiären Situationen, wurden verstoßen oder mit einer Schwangerschaft allein gelassen. In Nyubahiriza bekommen sie Unterstützung und Fürsorge. Auch medizinische und psychologische Hilfsangebote bekommen sie hier.
Das Heim möchte den Frauen zu mehr Selbstständigkeit, Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein verhelfen und sie auf diesem Weg begleiten. Wenn möglich, sollen sie auch in ihre Familien und ursprünglichen Umfelder reintegriert werden – wenn sie dafür bereit sind und keine gewaltvollen Strukturen bestehen.
Zuletzt gab es Erfolgsgeschichten: Fünf Frauen konnten in die Gesellschaft reintegriert werden. Sie kamen entweder aus gewaltvollen Partnerschaften, wurden ungewollt schwanger oder wurden verstoßen und somit obdachlos. Im Centre Nyubahiriza konnten sie psychologische Begleitung, Traumabewältigung und einen Wiederaufbau des Selbstbildes erleben und sich erholen. Die Frauen äußerten nach einer Weile selbst den Wunsch, in eine Erwerbstätigkeit zu starten und sich selbst und ihren Kindern eine Existenz ermöglichen zu wollen. Bei dem Start in ihr unabhängiges Leben wurden sie zum Beispiel mit Startkapital unterstützt, um erste Mieten oder Landpacht bezahlen zu können.