Eine Schulpartnerschaft trägt Früchte

Das Fichte Gymnasium in Karlsruhe unterstützte die Landwirtschaftsschule (ETEE) in Ngozi maßgeblich finanziell bei der Umsetzung eines Aufforstungsprojektes. Die ETEE hat eine eigene Baumschule, in der durch diese Kooperation 4000 Setzlinge gepflanzt wurden, wovon 2300 am Ende erfolgreich aufgezogen und verteilt werden konnten.
Der Erfolg ist mehrschichtig:

  • Bildung: Die Schüler erleben, wie wichtig nachhaltige Landwirtschaft ist.
  • Gutes Image: Das Engagement der Schule stärkt ihre Rolle in der Gemeinschaft.
  • Partnerschaft mit dem Fichte-Gymnasium macht den Erfolg dieses Projekts erst möglich.
  • Haushalte profitieren von Obst, Holz & Tiernahrung.

Engagement Global: Trägertagung

Foto: Engagement Global

Die BURUNDI KIDS waren wieder bei der Trägertagung von Engagement Global in Bonn dabei. Alle Organisationen, die Projekte mit Finanzierung des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) umsetzen, werden zu dieser Tagung eingeladen.

Ziel ist ein Austausch und die Vernetzung zwischen den vielfältigen Organisationen. Die Tagung bietet Raum für Austausch zu regionalen Themen, aber auch Inputs z.B. zum Thema „KI in der Entwicklungszusammenarbeit“ oder zu Neuerungen in den Förderbedingungen.

Vortrag in Rodenkirchen

Hannah: kaum ist die Studentin zurück aus Burundi, schon ist sie wieder im nächsten Einsatz für die BURUNDI KIDS.

Die Grüngürtelschule in Köln-Rodenkirchen unterhält seit vielen Jahren eine Verbindung zu Burundikids e.V. Besonderes Highlight ist die „Fastenaktion“ jedes Jahr, bei der die Kids Spenden sammeln – Geld, das sie ansonsten für Süßigkeiten ausgeben würden.

Hannah ging vorbei, um von ihren Erlebnissen in Burundi zu erzählen. Mit dabei: Puppe Ildephonse aus der Schneiderei in Bujumbura. 

Vortrag an der Carl-Benz-Schule

Charlotte und Merle setzen sich seit einigen Jahren für die BURUNDI KIDS ein. Begonnen hatten sie ihr Engagement als Schülerinnen an ihrer alten Schule in Mönchengladbach, wo sie zusammen mit engagierten Schulkamerad*innen verschiedene Aktionen wie einen großen Spendenlauf organisierten.

Dann kam der Schulwechsel – doch das Engagement blieb. Beide waren sich einig: sie wollten und wollen BURUNDI KIDS weiter unterstützen. Gesagt, getan: die beiden Schülerinnen haben Präsentationen ausgearbeitet, die sie an Schulen vorstellen. Sie informieren dabei am Beispiel Burundis zu unterschiedlichen entwicklungspolitischen Themen. Zuletzt waren sie an der Carl-Benz-Realschule in Düsseldorf und haben dort vor dem „Eine Welt Rat“ gesprochen, was laut der Schuldirektorin sehr gut angekommen ist.

Zwischenzeitlich ist ein Brief unterwegs von der Direktion der Carl-Benz-Realschule an die Direktion der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) in Kajaga. Interesse an einem Kontakt hatte EPCM-Direktor Dr. Floribert Dundaguza bereits in einer kurzen Mail signalisiert. Nun sollen die Schüler*innen der beiden Schulen Kontakt zueinander bekommen.

Zurück aus Burundi – Einsatz an Schulen

Die 23-jährige Studentin aus Köln, Hannah Keuchel, ist aus Burundi zurück. Ursprünglich war sie im November für ein freiwilliges Praktikum zu Besuch gekommen und wollte drei Monate bleiben. Sie hat ihren Aufenthalt mit einer Datenerhebung für ihre Masterarbeit im Fach Sonderpädagogik verknüpft. Die Mitarbeit und die Erlebnisse bewegten sie, sodass sie kurzerhand um einen weiteren Monat verlängerte. Mit den BURUNDI KIDS teilt sie im Nachgang ihre Gefühle:

„Nach meinem Rückflug stand ich im Supermarkt vor vollen Regalen. Ein Moment, der mir nicht nur den krassen Unterschied zu dem Leben in Burundi, sondern auch den Überfluss, in dem wir leben, bewusst machte.

Ich vermisse die Kultur und die herzliche Art der Menschen, die ich während meiner vier Monate in Burundi erleben durfte. Besonders beeindruckt hat mich, wie trotz schwieriger Lebensumstände die Menschen stets aufeinander achteten, hilfsbereit waren und ihre Lebensfreude nie verloren. Das ist etwas, von dem wir in unserer Beziehung zueinander viel lernen können.

Der Aufenthalt hat meine Wahrnehmung von Dankbarkeit und Lebensfreude nachhaltig beeinflusst. Aber das ist nur ein Aspekt der vielen Erfahrungen, von denen ich lernen konnte. In vielerlei Hinsicht hat mich dieser Aufenthalt persönlich weiterentwickelt und mir geholfen, neue Perspektiven zu gewinnen.

Dieser Kontrast motivierte mich, mich bei Burundikids e.V. zu engagieren und hautnah mitzuerleben, wie schon kleine Hilfe große Veränderung bewirken kann. Wie bei einem Mädchen, das durch eine kleine finanzielle Unterstützung – die für uns nicht der Rede wert ist – die Möglichkeit erhielt, wieder zur Schule zu gehen und dadurch neue Türen für ihre Zukunft öffnete.

Ich freue mich darauf, an Schulen hier in Deutschland von meinen Erlebnissen in Burundi zu erzählen. Ein spannender, persönlicher Schritt, der mir wirklich am Herzen liegt.“