07/2016 Schwerpunkt Burundi beim Afrika Festival

Das jährlich stattfindende „Afrika Festival“ in Tübingen (Baden-Württemberg) hatte dieses Jahr den Schwerpunkt auf Burundi gelegt. Mit vor Ort präsentierten sich deshalb auch die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), die die offizielle Länderpartnerschaft mit Burundi betreut, das für die Entwicklungszusammenarbeit des Landes zuständige Staatsministerium, das den offiziell zur Partnerschaft gehörigen burundischen Kaffee zur Verköstigung anbot, und zahlreiche Vertreter der burundischen Diaspora, die in Deutschland leben.

Als Partnerorganisation waren die burundikids mit dabei. Die Arbeitsgruppe Karlsruhe – diesmal mit Staatssekretärin Gisela Splett und burundikids-Mitarbeiter Philipp Ziser – informierte sonntags am Infostand über Burundi und die Projekte vor Ort. Besonders gut kamen bei den Besuchern die kleinen Stoffherzen aus dem Mütterheim an.“

04/2016 Spende für burundikids

Bei einem Informationsabend in der CJD Geradstetten berichtete Philipp Ziser über die Projekte von burundikids e.V. und die politische Situation in Burundi zehn Jahre nach Ende des Bürgerkrieges.

Anlass des Abends war eine Scheckübergabe der Erich-Schneider-Stiftung Burundi, einer Stiftung unter dem Dach der CJD Kinder- und Jugendstiftung. Erich Schneider, Landtagspräsident a.D. und Mitglied der Generalversammlung des CJD, war durch die Partnerschaft des Landes Baden-Württemberg mit Burundi vor 30 Jahren erstmals dort. Seitdem fühlt er sich dem Land stark verbunden und gründete vor zehn Jahren seine Stiftung, die Projekte in Burundi fördert.

Im Beisein von Berthold Kuhn, Vorstandsvorsitzender der CJD Kinder- und Jugendstiftung, übergab Herr Schneider einen symbolischen Scheck über 4.000 Euro an Philipp Ziser. Das Geld soll für die École Technique Omnis (ETO) eingesetzt werden, einem Ausbildungszentrum in Gitega, der zweitgrößten Stadt in Burundi.

Herzlichen Dank von den burundikids!

03/2016 Fleißige Helfer und Synergien

Zugunsten der Flüchtlingshilfe Eggenstein-Leopoldshafen (Baden-Württemberg) haben engagierte Mitglieder der örtlichen SPD und die Veranstalter des „Freundeskreises“ einen besonderen Samstagnachmittag im Jugendhaus ausgerichtet. Für die Kinder aus aller Herren Länder kam ein Clown, tagsüber wurden Kuchen und Kaffee gegen Spenden abgegeben, ebenso wie Fleisch und Wurst vom Grill. Abends spielte eine Band – ebenfalls ohne Gage – zugunsten des Benefiztags. Die Karlsruher Gruppe der burundikids wurde ebenfalls eingeladen, sich mit dem Infostand und Produkten aus den Einrichtungen in Burundi zu präsentieren. „Wir schaffen hier Synergien“, sagt burundikids-Mitarbeiter Philipp Ziser. „Es sollte immer vermittelt werden, dass nicht nur hierzulande eine Flüchtlingshilfe stattfinden, sondern auch Flucht verhindert werden muss. Da liegt unser Ansatz: in einer Perspektive im eigenen Land.“

Die Karlsruher Gruppe unterstützt die burundikids bei mehreren Veranstaltungen im Jahr. Lust mitzumachen? Kontaktieren Sie uns: buero@burundikids.org. Wir brauchen helfende Hände!

11/2015 10. Fest für Kinderrechte

Karlsruhe feierte die zehnte Auflage des „Kinderrechtefestes“. Federführend bei dessen Organisation ist das Kinder- und Jugendbüro der Stadt und der Veranstaltungsort, das Kulturzentrum „Tollhaus“. Zusammen mit Organisationen wie dem Kinderschutzbund, UNICEF, dem Stadtjugendausschuss, einem Zirkus u.a. konnten sich die burundikids auch in diesem Jahr wieder mit einem Info- und Verkaufsstand präsentieren. Das diesjährige Fest stand unter dem Motto: „Das Recht auf Spiel“. Deswegen hat die Arbeitsgruppe Karlsruhe der burundikids original Spielzeuge aus den Kinderheimen aus Burundi aus Stoff, Draht, Karton und Gummi ausgestellt. Vor allem die kleinen Besucher des Kinderrechtefestes konnten teilweise ihren Augen nicht trauen. Dass die Kids in Burundi die Spielzeuge tatsächlich selbst bauen (können) und damit spielen, glaubten viele nur anhand der Fotos.

07/2015 Sommerfest der AG Karlsruhe

Die burundikids AG hatte zum ersten Sommerfest geladen, allerdings nicht als öffentliche Veranstaltung. Geplant war das Fest in erster Linie dafür, dass sich die vielen Leute, die sich an unterschiedlichen Standorten für die burundikids einsetzen, einmal persönlich kennenlernen können. Eingeladen waren einige Fördermitglieder des Vereins, vor allem aus Eggenstein – Leopoldshafen und dem Umfeld von Karlsruhe.

Mit Hanna Knauff und Harald Ernst aus Köln waren zwei Gründungsmitglieder des Vereins vertreten. Hinzugestoßen sind auch die Schweizer Kollegen: Susanne Baumberger und Markus Raub haben als Stiftungsräte die Partner von burundikids Schweiz repräsentiert.

Möglich wurde das Sommerfest dank Unterstützung des Ortsvereins der AWO (besonderer Dank hier an Frau und Herrn Zimmermann), des Jugendhauses Eggenstein, des Ordnungsamtes, der Firma Getränke Schäfer, burundikids-Mitglieds Tanja Stahl (Musik), vieler Kuchenspender, der fleißigen Helfer der Arbeitsgruppe Karlsruhe und nicht zuletzt: der zahlreichen Unterstützer und Fördermitglieder der burundikids, die das Fest gut angenommen haben.

Fortsetzung folgt…

02/2015 Ein Leben ohne Ubujana

Freiburg/Köln/Bujumbura. Der Deutsche Cleft Kinderhilfe e.V. aus Freiburg ermöglicht vom 4. Februar bis 18. Februar gemeinsam mit burundikids e.V. (Köln und Karlsruhe) Operationen für Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten (LKG) im ostafrikanischen Burundi. Der süddeutsche Verein baut seit 2002 umfassende und nachhaltige Hilfsprojekte für Spaltkinder in Entwicklungsländern auf. In Kooperation mit einheimischen Ärzten werden so jährlich 4.000 Operationen und Folgebehandlungen wie Sprachtherapie und Kieferorthopädie für mittellose Kinder möglich. Aktuell ist die Deutsche Cleft Kinderhilfe eine Partnerschaft eingegangen mit burundikids e.V., der sich seit 2003 für Kinderrechte und Bildung exklusiv in Burundi einsetzt, dem Partnerland Baden-Württembergs. Gemeinsam möchten sie den Kindern und Jugendlichen – aber auch erwachsenen Patienten – die Rückkehr in ein normales Leben ermöglichen. Menschen mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte leiden häufig unter extremer Ausgrenzung, können oft nicht richtig essen und trinken und haben große Probleme beim Sprechen.

Unter der Leitung des Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen Dr. Dr. Oliver Blume aus München, bereitet sich ein erfahrenes Ärzte-Team der Deutschen Cleft Kinderhilfe auf den ersten zweiwöchigen Einsatz in Burundi vor.
Unter der Leitung des Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen Dr. Dr. Oliver Blume aus München, bereitet sich ein erfahrenes Ärzte-Team der Deutschen Cleft Kinderhilfe auf den ersten zweiwöchigen Einsatz in Burundi vor. Vor Ort kümmert sich burundikids e.V. mit seinem lokalen Partner um die Bekanntmachung der anstehenden Operationen im Krankenhaus „Centre Médical Hippocrate“ (CMH). Dies geschieht vor allem über Ankündigungen in den sonntags prall gefüllten Kirchen, in Schulen und übers Radio. Viele Patienten erfahren so zum ersten Mal in ihrem Leben, dass es Hilfe für sie gibt und sie von ihrer Entstellung erlöst werden können. Schon jetzt warten die Patienten auf das Eintreffen des Ärzteteams.

„Während des Einsatzes sollen nicht nur Patienten operiert werden, die sonst keinen Zugang zu diesem Eingriff hätten. Wir legen großen Wert auf Nachhaltigkeit und Hilfe zur Selbsthilfe. Deswegen praktizieren wir mit burundischen Kollegen, um sie weiterzubilden. Sie sollen auch nach unserer Abreise das Projekt weiterentwickeln, eine „Spaltsprechstunde“ einrichten und mittelfristig selbst Operationen durchführen. Unser Ziel ist der Aufbau einer permanenten LKG-Station, an die sich die Menschen wenden können“, sagt Dr. Dr. Blume.

Burundi zählt nach dem zehnjährigen Bürgerkrieg laut aktuellem „Welthunger-Index“ zu den drei ärmsten Staaten der Welt. 60% der Menschen gelten als unterernährt, nur die Hälfte aller Kinder kann zur Schule gehen. Medizinische Versorgung ist oft nicht zugänglich oder nicht erschwinglich. Das CMH wurde 2010 von der Stiftung burundikids Schweiz in Kooperation mit burundikids e.V. im ländlichen Umfeld der Hauptstadt Bujumbura gebaut, um die medizinische Versorgung von 80.000 Menschen zu verbessern. 2011 und 2014 wurde es um eine Gynäkologie und eine Pädiatrie erweitert. Das Krankenhaus verfügt außerdem über ein Labor, eine Apotheke und die einzige Ambulanz im größeren Umfeld. Langfristig möchten burundikids e.V. und Deutsche Cleft Kinderhilfe e.V. es um eine Station für Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten erweitern.

Mehr Infos zur Deutschen Cleft Kinderhilfe e.V.: www.spaltkinder.org.