
Im Hochschul-Stipendienprogramm mit der Stiftung SFFW studieren derzeit 40 Jugendliche. Die erste Generation ist in der finalen Phase ihres Studiums, einige der Jugendlichen schließen noch dieses Jahr ab.
Das Programm ist vielseitig und umfassend: einerseits erhalten Jugendliche ein Vollstipendium. Das bedeutet, sie können sich vollumfänglich auf ihr Studium konzentrieren und müssen sich nicht den Kopf zerbrechen, wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können – ein enormer Vorteil für junge Studierende in Burundi. Gleichzeitig müssen sich die Jugendlichen sozial oder für die Umwelt engagieren. Sie helfen alten Menschen in der Nachbarschaft, sammeln Müll am Strand des Tanganyikasees und geben Nachhilfe in Kinderheimen. Die Jugendlichen werden dadurch zu engagierten Akteur*innen, die ihren Teil zur Gesellschaft beitragen.
Gleichzeitig bereiten sie sich auch auf ihre berufliche Zukunft vor, indem sie ein eigenes Netzwerk bilden. Die Stipendiat*innen sind sowohl in Kontakt jeweils mit den Kommiliton*innen ihres Jahrgangs, aber auch jahrgangsübergreifend. Bisher waren die Treffen vom Programmteam organisiert worden. Aktuell traf sich eine Gruppe zum ersten Mal komplett selbständig. Ziel ist der Aufbau eines Netzwerks für alumni/alumnae, das sich später auf professioneller Ebene gegenseitig unterstützen kann. Und wer weiß: vielleicht werden die künftigen Stipendien des Programms von Ehemaligen (mit-)finanziert?




