Auch im Jahr 2024 war Burundi – und damit auch unser Verein – mit vielschichtigen Herausforderungen konfrontiert. Naturkatastrophen wie die verheerenden Überschwemmungen, u.a. in der Kleinstadt Gatumba, wirtschaftliche Schwierigkeiten durch anhaltenden Treibstoffmangel und steigende Lebensmittelpreise sowie neue Gesundheitsrisiken wie der Ausbruch von Mpox beeinflussten das Leben vieler Menschen vor Ort. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass gemeinsames Engagement und Initiativen spürbar positive Auswirkungen haben können.
Burundikids e.V. konnte zusammen mit den lokalen Partner*innen und der Unterstützung zahlreicher Spender*innen weiterhin wichtige Projekte umsetzen und begleiten. Die Schule in Gatumba trotzte dem Hochwasser, in den Kinderheimen konnten mit unserer Unterstützung präventive Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit ergriffen werden und an der Berufsschule ETO profitieren Schüler*innen inzwischen von moderner Computerausstattung. Neue Perspektiven entstanden auch durch kreative Ideen wie zwei Fotoprojekte mit jungen Müttern und Jugendlichen.
Besondere Einblicke in den Alltag in Burundi und in das Wirken von Burundikids e.V. vor Ort gewährt uns Hannah Keuchel. Die Studentin war mehrere Monate mit großem Engagement vor Ort tätig und stand die Zeit ihres Aufenthalts über u.a. in engem Austausch mit den Bewohnerinnen aus unserem Mutter-Kind-Heim. Auch Initiativen wie ein Community-Banking-Projekt in ländlichen Gebieten, die gelebte Partnerschaft mit deutschen Schulen und das starke Engagement junger Menschen im Thilo-Kehrer-Center machen Mut und geben Kraft für unsere weitere Arbeit.
Dieser Jahresbericht zeigt, was – trotz aller Widrigkeiten – 2024 gelungen ist. Ein großes Dankeschön an alle, die diese Entwicklungen möglich machen.
Das Team von Burundikids e.V.




