burundikids e.V.

Zu Besuch in Burundi

Sabine Höroldt zusammen mit den Baumpflanzern
Sabine Höroldt mit Frauen beim Bäumepflanzen.

Sabine Höroldt (Fotodesignerin aus München) besuchte die Kinder schon mehrmals für einige Wochen um mit ihnen zu spielen, zu malen und zu lernen. Sie schreibt über Ihre Erfahrungen:

Die Zeit in Burundi gehört zu den schönsten meines Lebens. Mittlerweile war ich drei mal dort (2004 war ich das erste Mal in Burundi), jedes Mal für 1-2 Monate und jedes Mal fällt der Abschied so schwer, dass ich gar nicht weg will.

Es ist die Lebensfreude, die - trotz aller schrecklich erlebten Dinge - aus den Gesichtern der Kinder strahlt. Sie freuen sich am Meisten über Aufmerksamkeit, aber natürlich auch über für uns selbstverständliche Dinge wie Spielzeug, Fürsorge, gutes Essen etc. Mit den Kindern zusammen zu leben gab mir zu jeder Minute, die ich dort war, das Gefühl etwas sinnvolles zu tun. Auch wenn es im gesamten nur minimale Unterstützung bedeutete.

Wir starteten verschiedenste Projekte wie z.B: die Bemalung verschiedenster Hauswänder, sowie die Container die beim Bau für die neue Schule standen (damit alle wissen, dass hier eine Schule gebaut wird und niemand den Bau beklaut oder sonst wie schadet), Theater (Krippenspiel), Bühnenbild, Puzzeln (brachte ich aus Deutschland mit, da sie sehr wichtig für die Entwicklung der räumlichen Vorstellungskraft), Basketball und Fußball (jeden Sonntag spielen Straßenkinderheim gegen Waisenhaus), zusammen Kochen (jeden Sonntag Abend etwas neues, einfaches und günstiges), gemeinsames Aufräumen auf dem ganzen Gelände, kleiner Preis für das am Wochenende sauberste Zimmer (in einem Zimmer wohnen ca. 4 Kinder zusammen), Internet-kurs (so kann ich per E-mail Kontakt zu den Kindern halten), und weitere kleine Projekte.

Sabine Hörold