burundikids e.V.
Zeichenkünster Kenny musste umziehen: das Kinderheim Centre Uranderea ist in ein anderes Viertel umgezogen, da die Miete zu stark erhöht wurde.

Centre Uranderera – ein Heim zieht um

Steigende Preise und ständige Bewegung in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit fordern Opfer. So sollte auch die Miete für das Kinderheim „Centre Uranderera“ erhöht werden – zu hoch, um die Kosten noch tragen zu können. Nachdem sich die Vermieter nicht umstimmen haben lassen, ist das Heim nun umgezogen in ein anderes Viertel – und musste reduziert werden. Denn das neu angemietete Haus bietet nicht mehr so viel Platz wie das Grundstück zuvor.

burundikids war bislang an den Kosten des Heims beteiligt. Ab 2010 wird der Verein die vollen Kosten des Kinderheims tragen. Noch etwa 45 Kinder wohnen nun dort, Babys, Kinder im Grundschulalter und einige wenige ältere Mädchen. Viele der Kinder, die im „Centre Uranderera“ lebten, wurden reintegriert – in noch bestehende Familienstrukturen. Ein Mädchen, das weiterhin im Heim lebt, hat im gerade gestarteten Schuljahr die Ausbildung zum pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) am Schulzentrum „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“ begonnen.

Der größte Teil der Jungen, die nicht reintegriert werden konnten, zog um ins Straßenkinderheim „Centre Birashoboka“ im Viertel Kanyosha, das ebenfalls vollständig von burundikids finanziert wird. Dort haben etwa 130 Jungen eine Unterkunft und werden täglich versorgt, gehen zur Schule oder verfolgen eine Ausbildung.