burundikids e.V.
Martina mit Désiré und Heimleiter Bienvenu beim Gespräch

Martina mit Désiré und Heimleiter Bienvenu beim Gespräch

Désiré in Deutschland

Die erste Hürde ist geschafft: Désiré ist in Deutschland angekommen. burundikids-Vorsitzende Martina besuchte vergangene Woche die Projekte in Burundi – und erkundigte sich persönlich nach dem Wohlergehen von Verena, der Leiterin vor Ort, die sich schon gut von ihrem Unfall erholt hat. Am Sonntagabend ging es zurück nach Deutschland, zusammen mit Désiré.

In den Tagen und Wochen zuvor hatten die Mitarbeiter den Jungen auf seine Reise vorbereitet. Auch sprach Rose aus dem Waisenhaus, die vergangenes Jahr zur medizinischen Behandlung in Deutschland gewesen war, mit Désiré. So konnte sich der 15-Jährige schon vor seinem Abflug in die „andere Welt“ ein kleines Bild machen. Sein sprachliches Können zeigte er gleich am ersten Abend in Deutschland: „Danke“, sagte er, für die Milch am Abend.

In den kommenden Tagen wird Désiré den ersten Termin im Evangelischen Krankenhaus Köln-Weyertal haben. Aufgeregt sei er schon, aber Angst habe er keine. Schon jetzt kümmern sich viele Menschen um das Wohlergehen von Désiré. So schickte beispielsweise das Stifterehepaar und burundikids-Partner Fikentscher schon ein Paket mit neuer Kleidung für den Patienten aus Burundi und sagte finanzielle Unterstützung zu. Und auch die Arbeitsgruppe Köln steht zur Seite. Burunder, die in Köln leben, haben ebenfalls ihre Mithilfe angekündigt.

Die Formalitäten mit der Botschaft vor Ort in Burundi und die Ausstellung des Visums für Désiré klappten derweil ohne Probleme und wurden schnell bearbeitet. Nun sind die Ärzte in Deutschland sehr zuversichtlich, Désiré erfolgreich operieren zu können – und ihm somit eine gesunde Zukunft zu ermöglichen.

Wir möchten uns hiermit bei allen Beteiligten ganz herzlich für die bisherige Unterstützung bedanken. Noch liegt einiges vor Désiré und den burundikids – helfen Sie mit! Unterstützen Sie uns dabei, Désiré zu helfen.