burundikids e.V.
 
 

Solarlampen für Burundi

Solarlampen für Burundi

Spenden Grüner Abgeordneter und des GRÜNEN Kreisverbands Karlsruhe Land haben eine zweite Lieferung von Solarlampenbausätzen nach Burundi möglich gemacht. Angestoßen hat das Projekt die entwicklungspolitische Sprecherin, Gisela Splett, die bereits Anfang 2008 50 Solarlampen-Bausätze gespendet und nach Burundi geschickt hat.

Inzwischen konnte sie sich in Burundi davon überzeugen, dass das Solarlampenprojekt gut angelaufen ist. Die im letzten Jahr gespendeten Lampen wurden in einer kleinen Werkstatt in Bujumbura zusammengebaut und ersetzen in einem Mietsystem ansonsten übliche Kerosinlampen. Da die Miete günstiger ist als das Kerosin, können sich auch ärmere Familien nun elektrisches Licht leisten - vor allem für SchülerInnen und Studierende hat das große Bedeutung. Das Projekt unterstützt die Einführung regenerativer Energien und schafft gleichzeitig Arbeitsmöglichkeiten, verbindet also „Ökologie und Ökonomie“.

Die Lampenbausätze werden im gemeinnützigen Solarprojekt Freilassing (www.solarprojekt-freilassing.de) hergestellt, das erfreulicherweise auch die Transportkosten übernommen hat.

Zu der Lampenlieferung des vergangenen Jahres erläutert Splett: „Von vorneherein war klar, dass 50 Solarlampenbausätze nicht ausreichen, damit das Projekt sich selbst tragen kann. Vielmehr sollte mit der ersten Lieferung ausprobiert werden, ob die Solarlampen in Burundi auf Akzeptanz stoßen und ein funktionierendes Mietsystem aufgebaut werden kann. Beides kann nun bejaht werden.“

Cornelius Schröder, der als Freiwilliger über das weltwärts-Programm des BMZ seit 2008 in Burundi arbeitet, hat das Projekt zusammen mit einem einheimischen Mitarbeiter der Fondation Stamm erfolgreich aufgebaut. „Nachdem von ihm die Rückmeldung kam, dass inzwischen die ersten 50 Lampen vermietet sind und das Projekt gut läuft, war klar, dass für einen weiteren Ausbau des Projekts weitere Bausätze benötigt werden.“

„Ich freue mich“, betont Gisela Splett, „dass sowohl in der Landtagsfraktion als auch bei den GRÜNEN in und um Karlsruhe Spendenbereitschaft vorhanden war und bedanke mich insbesondere beim Kreisverband Karlsruhe-Land für die großzügige Unterstützung.

Im April 2011 hat die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) eine Informationsbroschüre über Solarkocher- und Solarleuchtenprojekte für Entwicklungsländer herausgebracht. Auf den Seiten 16 und 17 wird über das Solarlampenprojekt der burundikids berichtet.