
Neben einer Unterkunft, Verpflegung und Schulausstattung haben die Kinder und Jugendlichen in den Heimen auch Bedarf an Gütern täglichen Gebrauchs. Wie zum Beispiel für Sauberkeit und Hygiene. Hygiene ist wichtig, denn sie beugt vor allem Krankheiten vor. Doch auch diese kostet Geld.
Rund 25 Pakete Seife pro Woche werden für die Einrichtungen in Bujumbura gekauft, dass alle Kinder und Jugendlichen versorgt sind. Einfache Seife aus Palmöl, hergestellt in Burundi. Als ein glücklicher Kontakt und hilfsbereiter Freund der Fürsorge der Kinder und Jugendlichen erwies sich nun Matthias Kuntze, ein Deutscher, geboren in Burundi und stolzer Besitzer der örtlichen Seifenfabrik. Da auch ihm das Wohl der Kids am Herzen liegt, erklärte er sich kurz entschlossen dazu bereit, ab sofort und monatlich 50 große Pakete Seife an die Einrichtungen der Fondation Stamm zu spenden.
Die erste Fuhre ist bereits in Gebrauch. Er freue sich, dass auch er „mit einer kleinen Zugabe mithelfen kann“, sagt Kuntze. Eine kleine Zugabe, doch eine große Erleichterung für die Kinderheime. Übrigens: Die Palmölseife ist ein hochwertiges biologisches Produkt – und könnte so zweifellos auch im Regal eines deutschen Bioladens stehen.