burundikids e.V.
 
 
Die schnelle Hilfstruppe, die beim Entladen des Containers in Bujumbura geholfen hat.
Die schnelle Hilfstruppe

Container in Bujumbura

Nach einiger Wartezeit ist es nun soweit: Der Container, der im Februar 2008 den langen Weg von Karlsruhe nach Bujumbura antrat, ist im Juli nun an seinem Ziel angekommen. Lange Zeit wurde in Burundi kein Treibstoff ausgegeben, da die Tankstellenbetreiber die Benzinpreiserhöhung abgewartet hatten, die nun eingetreten ist. Auch musste eine Hebemaschine, die den Container vom Lkw ablädt und ebenerdig absetzen kann gefunden werden – da der Container ein besonders hohes Gewicht hatte. Lange musste der Container daher noch im Hafen Bujumburas warten.

Am Freitag war es dann jedoch geschafft: Der Container steht auf dem Gelände unseres Schulzentrums der „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“. Eine schnelle Hilfstruppe wurde organisiert – die Freiwilligen und einige Jungs des Heims „Centre Uranderera“ packten mit an. Selbst einige Lehrer und unser Direktor Joseph beteiligten sich an der schweißtreibenden Aktion, die in wenigen Stunden über die Bühne lief. Zuerst mussten jedoch einige Probleme bewältigt werden. So blieb beispielsweise der Lkw in dem weichen Sandboden stecken und das Schloss des Containers ließ sich durch die salzige Meerluft nur nach einigen Schwierigkeiten öffnen. Letztendlich war jedoch auch der Zoll zufrieden, nachdem unter seinen Augen mit dem Entladen begonnen werden konnte.

Insgesamt wurden über sieben Tonnen Material aus dem Container in einen Klassenraum transportiert und gelagert – zumeist auf dem Kopf. Am Nachmittag besichtigte Verena Stamm, die Leiterin vor Ort, das Geschehen und war hellauf begeistert von den vielen und nützlichen Dingen für die unterschiedlichen Einrichtungen der Fondation Stamm. In den kommenden Wochen wird die Aufgabe sein, die Sachspenden gezielt und sinnvoll auf die Projekte zu verteilen oder gegebenenfalls zu lagern.

An dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank an alle, die diesen Containerversand ermöglichten – die Spender, die Organisatoren, Logistiker und nicht zuletzt die fleißigen Helfer.