burundikids e.V. ist ein gemeinnütziger, konfessionell und politisch unabhängiger Verein mit dem Ziel, Kindern in Burundi die Chance auf eine lebenswerte Zukunft zu geben.

Für Schreinermeister Emmanuel, 45 Jahre und Vater von sechs Kindern, ging ein Traum in Erfüllung: Freunde der burundikids in Deutschland ermöglichten dem Mitarbeiter der Fondation Stamm ein Praktikum in einer deutschen Schreinerei.
Drei Wochen, in denen er viele neue Erfahrungen sammeln durfte und sich „sein Horizont nicht nur beruflich erweitert hat“, sagt Schreinermeister Emmanuel. Er lernte dort in erster Linie den Umgang mit modernen Maschinen. „So vieles, was wir in Burundi mühselig mit den Händen machen müssen, machen die Maschinen einfacher und besser.“ Doch auch in der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) der Fondation Stamm, wo Emmanuel Schreinerlehrlinge unterrichtet, soll eine solche Schreinermaschine angeschafft werden – sobald die Mittel dafür bereit stehen.
Insgesamt habe er viel Neues gelernt, im Gegenzug seien aber auch die deutschen Schreiner begeistert gewesen von Emmanuels Handfertigkeit.
Noch etwas habe es Emmanuel sehr angetan: deutsche Arbeitsmoral. Lächelnd erzählt er, dass die Leute in Deutschland sogar schnell liefen, nur um keine Zeit zu verlieren, in der sie arbeiten könnten. „Sie stehen früh auf, während der Geschäftszeit arbeiten sie in einer unglaublichen Geschwindigkeit den ganzen Tag, und die knapp bemessenen Pausen werden sogar pünktlichst eingehalten“, bewundert Emmanuel. „Für die Verhältnisse hier noch unvorstellbar.“ Zumindest aber bei seinen Schreinerlehrlingen in der EPCM wolle der Schreinermeister die Einstellung zur Arbeit verändern.
Während seines Aufenthalts in Deutschland wohnte Emmanuel bei der Familie der ehemaligen burundikids-Freiwilligen Ruth, von deren Gastfreundschaft er schwärmt. Besonders amüsant finde er jedoch das abendliche Gassi gehen mit dem Hund – eine Idee auf die in Burundi keiner kommen würde. Und den Straßenverkehr in Deutschland empfinde er als sehr fortschrittlich: viele Straßenschilder und sogar Fuß- und Fahrradwege. Völlig ungewohnt erzählt Emmanuel, er habe in den ganzen drei Wochen keinen einzigen Unfall gesehen.
Was ihm in Deutschland nicht gefallen habe: „vielleicht die Kälte“, sagt er. Gerne wäre er aber noch etwas länger geblieben. Jedoch zog es ihn zurück zu seiner Familie nach Burundi, wo er jetzt seine Erlebnisse und Erfahrungen weitergeben kann – an die nächste Generation von Schreinermeistern.
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Die burundikids-Arbeitsgruppe Karlsruhe streckt ihre Fühler aus – ins Elsass. Dort organisierte Krankenschwester Monique Urlacher, die ehrenamtlich für drei Monate in Muyinga, Burundi, im Einsatz war, eine Benefiz-Wanderung zugunsten der Projekte vor Ort.
Der direkte Kontakt zu den Kindern in Burundi habe sie sehr geprägt,
ihr Herz hänge nun an Burundi und an den Kids, sagt Monique. Deshalb setze
sie sich auch nach ihrem persönlichen Einsatz im Projekt für die
burundikids und Fondation Stamm ein, zuletzt mit ihrer initiierten Aktion „Wandern
im Elsass für die Kids aus Burundi“.
Ohne ein großes Team um Monique, das mit organisierte und anpackte, wäre
diese Aktion jedoch nicht möglich gewesen. Darum gilt der besondere Dank
allen Helferinnen und Helfern, die bei dieser Benefizaktion entscheidend mitgewirkt
haben. Zum Wandern schließlich kamen zahlreiche Unterstützer – aus
dem Elsass, Karlsruhe und sogar Nordrhein-Westfalen. Insgesamt konnte so ein
stolzer Betrag von knapp 3.000 Euro gesammelt werden. Zur
Diashow
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Die ehemalige Freiwillige Nadine war wieder zwei Monate für die burundikids vor Ort. Für die Interessierten zu Hause gibt es hier einen kleinen Einblick in ihre Arbeit: Mehr...
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Das neue Schuljahr 2009/10 nähert sich, auch in Burundi. Schulbeginn ist, nach Mitteilung des burundischen Bildungsministeriums, am 15. September.
Wir freuen uns, in Deutschland solche starken Partner zu haben. Denn ohne die wäre die Grund- und Weiterbildung dieser Kinder und Jugendlichen nicht möglich. Die EPCM hatte als Ausnahmeschule einen guten Start - und ist weiterhin auf einem guten Weg. Gehen wir auch weiter diesen Weg und verhelfen wir den Kindern Burundis zu einer lebenswerten Zukunft. Mehr...
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Mitte August sind die neuen Freiwilligen der burundikids vor Ort in Bujumbura eingetroffen. Nach mehreren Stunden Verspätung – beim Zwischenstopp in Äthiopien gab es eine lange Wartezeit – haben nun Johanna, Claire, Anna und Cornelius ihre neue Heimat bezogen, wo sie ein ganzes Jahr mit anpacken werden. Mehr...
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Aufgrund einiger engagierter Leute und auch richtiger Ansprechpartner konnte Espérance aus unserem Heim ihrem Berufswunsch Journalistin einen ersten (sehr großen!) Schritt entgegen gehen. Zu sehen ist hier ihre erste Veröffentlichung.
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Das diesjährige Sommerfest des Humboldt-Gymnasiums im Juli war wieder bestens organisiert und eine gelungene Veranstaltung mit großer Anziehungskraft. Und doch gab es diesmal etwas Besonderes: Die Schüler hatten Geld gesammelt und Schulsprecher Tim Winter nahm die Gelegenheit zum Anlass, eine Spende von 1.750 Euro für die burundikids an Anne Ziser vom Arbeitskreis burundikids Karlsruhe zu übergeben, die sich im Namen ihres Sohnes bedankte und erläuterte, wie wichtig diese Spende für das weltärmste Land sei, in dem ebenfalls die Preise für Nahrungsmittel enorm gestiegen sind. Elternvertretung und Förderverein steuerten noch 15 schwarze und 15 weiße T-Shirts bei, damit die burundikids zwei Fußballmannschaften aufstellen können. (Für das Humboldt-Gymnasium: Bernd Müller)
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Die Partnerschaft zwischen Burundi und dem Land Baden-Württemberg macht Fortschritte. Nach Verschiebung einer offiziellen Delegationsreise aus dem süddeutschen Bundesland auf November entschloss sich die Landtagsabgeordnete und entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen, Dr. Gisela Splett, auf eigene Faust nach Burundi zu reisen. Mehr...
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Am Sonntag, 3. August, lief in der ZDF-Sendung "sonntags" der Beitrag "Freiwillige in Burundi" von Oliver Langewitz. Darin wird die Arbeit und Motivation von Freiwilligen behandelt, die für ein Jahr lang Deutschland hinter sich gelassen haben, um in Burundi als Entwicklungshelfer zu arbeiten.
Das aktuelle Geschehen der Produktion können Sie hier mitverfolgen und seine ganz persönlichen Eindrücke beim Dreh beschreibt Dokufilmer Oliver Langewitz hier.
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Nach einiger Wartezeit ist es nun soweit: Der Container, der im Februar den langen Weg von Karlsruhe nach Bujumbura antrat, ist nun an seinem Ziel angekommen. Lange Zeit wurde in Burundi kein Treibstoff ausgegeben, da die Tankstellenbetreiber die Benzinpreiserhöhung abgewartet hatten, die nun eingetreten ist. Auch musste eine Hebemaschine, die den Container vom Lkw ablädt und ebenerdig absetzen kann gefunden werden – da der Container ein besonders hohes Gewicht hatte. Lange musste der Container daher noch im Hafen Bujumburas warten. Mehr...
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Um noch mehr kreative Ideen zur Unterstützung von burundikids e.V. bündeln zu können, wurde am Donnerstag, 29. Mai 2008, die erste baden-württembergische „Arbeitsgruppe burundikids“ in Karlsruhe gegründet - genauer gesagt in Philipps Heimatort: Eggenstein. Mehr...
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Philipp Ziser ist zurück in Burundi und beschreibt seine Erlebnisse und die Situation vor Ort im Internet in seinem Tagebuch aus dem Herzen Afrikas.
„`Du spinnst! Das schaffst du nie!´ sagten alle, die von meinem Vorhaben erfuhren. Nach sechs Monaten Vorbereitung, 45 Tagen Fahrt und exakt 9.980 Kilometer habe ich es doch geschafft: Ich bin von Jeffrey’s Bay, Südafrika, nach Bujumbura, Burundi, gefahren – mit Frau Maria, Geländewagen (Toyota Land Cruiser) und Caravan (4x4). Warum? Weil ich die Waisen und Straßenkinder der Fondation Stamm besuchen und mit eigenen Augen sehen wollte. Mehr...