Januar |
Neuer Partner für burundikids
e.V.
burundikids beim „weltwärts“-Tag in Berlin mit Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul
burundikids-Vorstand Martina Wziontek und die ehemaligen Freiwilligen Julia Michauk und Philipp Ziser besuchten am Donnerstag, 17. Januar, den „Hamburger Bahnhof“ in Berlin. Grund war die Einladung an alle Freiwilligen und Organisationen, die am neuen Programm „weltwärts“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) teilnehmen dürfen. burundikids e.V. gehört damit zu den ersten Hilfsorganisationen, die nach einer gründlichen Prüfung durch das BMZ als Entsendeorganisation des neuen Freiwilligenprogramms anerkannt sind.
„Ein Lehrer für Burundi“ Gemeinsame Unterstützung
der Europäischen Schule
Mit
der Spende von 2.000 Euro, die Tom Hoyem Philipp Ziser überreichte,
leistet die ESK einen weiteren Beitrag zu ihrer Partnerschaft mit unserer
Schule Ecole Polyvalente Carolus Magnus in Kajaga, Bujumbura. |
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Febr. |
Weitere Unterstützung für die burundikids aus
Baden-Württemberg
Am Sonntag, 24. Februar, begrüßte die Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen (Landkreis Karlsruhe) in Baden-Württemberg bei einer Veranstaltung zum neuen Jahr alle ortsansässigen Geschäftsleute, Sportler, Ehrenamtlichen und Ehrengäste. Der Bürgermeister Bernd Stober erwähnte dabei auch das Engagement für burundikids e.V. und überreichte eine Spende an Philipp, stellvertretend für die burundikids. Die örtliche CDU-Fraktion entschloss sich ebenfalls zu einer Unterstützung für die Projekte in Burundi und überreichte einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro. Des Weiteren signalisierte man Interesse am Ausbau der existierenden Partnerschaft Baden-Württembergs mit Burundi.Den feierlichen Anlass nutzte auch Bernd Müller, ehemals Lehrer des Karlsruher Humboldt-Gymnasiums und Organisator des dortigen Weihnachtsmarkts, für eine symbolische „Scheck“-Übergabe. Aus dem Erlös des Weihnachtsmarkts erhielten die burundikids einen Anteil in Höhe von 1.500 Euro für die Projekte vor Ort. Der Container geht auf die Reise
Der Container mit Hilfsgütern für unsere Heime und die Schule in Bujumbura ist auf die Reise gegangen. Beladen mit Schulmöbeln, Werkzeugen, Schreibwaren, Medikamenten, Kleidung und allen möglichen anderen benötigten Dingen. Am Donnerstag, 28. Februar, 10 Uhr, wurde der Container von der Spedition entgegen genommen und verladen. In zwei bis drei Monaten wird ihn unsere Leiterin vor Ort, Verena Stamm, persönlich entgegen nehmen können. Gesponsert wurde der Container mit gültiger Prüfplakette von der Firma Container Jacob aus Linkenheim im Landkreis Karlsruhe. Mit in der Ladung enthalten sind neben vielen privaten Sachspenden auch Möbel unserer Partner der Europäischen Schule Karlsruhe und Unterrichtsmaterial der Hauptschule Kall, abgelegte Kleidung des Karlsruher Sportclubs und Pflegeartikel des Drogeriemarktunternehmens dm aus Karlsruhe. Darüber hinaus finanzierte Gisela Splett, Landtagsabgeordnete und entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen im Landtag Baden-Württemberg, 50 Bausätze von Solarlampen zugunsten burundikids, mit denen wir in Burundi ein neues, kleines Projekt beginnen möchten. Die Lampen werden vor Ort unter Anleitung montiert, anschließend in einem vorbereiteten Mietsystem an die Bevölkerung weitergegeben. Die monatliche Abgabe liegt im Preis unter den bisher verwendeten Petroleumlampen, darüber hinaus schonen die solarbetriebenen Lampen die Umwelt und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Geliefert wurden die Bausätze ebenfalls von einem ehrenamtlich betriebenen Hilfsprojekt in Freilassing (www.solarprojekt-freilassing.de). Splett selbst sieht diesen persönlichen Beitrag (sie schleppte sogar selbst Kartons und half bei der Containerbeladung!) als weiteres Vorantreiben der Partnerschaft zwischen Burundi und Baden-Württemberg.
Verein für Straßenfußball gegründet Muhira ist der erste Verein für Straßenfußball in Burundi
(Ostafrika). Fußball ist in Burundi Nationalsport. Um auch die Frauen
an dieser Sportart teilhaben zu lassen, haben wir einen Straßenfußballverein
nur für Frauen und Mädchen im Alter zwischen 7 und 25 Jahren
gegründet. Die geographische Idee der Organisation besteht darin,
alle armen Quartiers der Haupstadt Burundis, Bujumbura, in unseren Verein
einzubeziehen und die Bewohnerinnen der Stadt sowie deren Vororte in sportlicher
Tätigkeit und Freundschaft zu verbinden. |
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März |
Neuer Partner für neues Projekt von burundikids e.V. burundikids e.V. startet im März mit dem Bau eines neuen Projekts zur weiteren Entwicklung in Burundi. Geplant ist ein Berufsausbildungszentrum für Jugendliche aus armen Verhältnissen in Gitega, der zweitgrößten Stadt Burundis in der Landesmitte. Ermöglicht wird dieses große Vorhaben durch die Wolfgang R. Fikentscher Kinderhilfestiftung mit Sitz in München, als neuer Partner von burundikids e.V.
Projektbesuch Martina Wziontek in Burundi
Am Samstag, 22. März, traf burundikids-Vorstand Martina in Burundi
ein, um sich einen Überblick über die aktuelle Lage der Projekte
zu verschaffen. Auf dem Programm standen Besuche der Schule in Gitega (Ausbildungszentrum
Fikentscher in der Landesmitte), dem Schulbau des Zentrums Ecole Polyvalente
Carolus Magnus in Kajaga (im Norden Bujumburas), sowie einiger weiterer
Projekte der Fondation Stamm.
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April |
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Ernährungsstation – Abschluss eines Projektstandorts
In den vergangenen zwei Jahren herrschte in der Provinz Muyinga im Nordosten Burundis eine verheerende Hungersnot. Das Welternährungsprogramm selbst hatte Schwierigkeiten, die notleidende Bevölkerung zu versorgen. Die Fondation Stamm beschloss damals, beim Kampf gegen den Hunger in Muyinga zu helfen und öffnete eine Ernährungsstation mit medizinischer Versorgung, hauptsächlich für Mütter, Kinder und Babys. Mehr...
burundikids bei der „Größten Unterrichtsstunde der Welt“
Am 23. April beteiligten sich Kinder und Jugendliche in über 150 Ländern der Welt an der „Globalen Bildungskampagne“ (www.bildungskampagne.org), einer Aktion, die ein Signal an die Politiker senden will: das Einhalten ihrer Versprechen bezüglich der Chance auf Bildung für alle. Mehr... |
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Mai |
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Gründung der Arbeitsgruppe burundikids Karlsruhe Um noch mehr kreative Ideen zur Unterstützung von burundikids e.V. bündeln zu können, wurde am Donnerstag, 29. Mai 2008, die erste baden-württembergische „Arbeitsgruppe burundikids“ in Karlsruhe gegründet - genauer gesagt in Philipps Heimatort: Eggenstein. |
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Juni |
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Burunditag der Hauptschule Kall
Eine besondere Aktion zugunsten der burundikids hatten sich die Schüler, Lehrer und Eltern der Partnerschule in Kall ausgedacht: einen Burunditag, an dem die Jüngeren durch Sport, die Älteren durch Arbeit in Betrieben Spenden sammelten. Die während der Planungen für den Aktionstag einsetzende Notlage in Burundi aufgrund steigender Preise bestärkte die Beteiligten nochmals in ihrer Motivation für das Vorhaben. Mehr...
Minitraber für die burundikids
Treue und permanente Unterstützung bringt den größten Nutzen – das haben sich auch die Veranstalter des Minitraberrennens zu Herzen genommen. Zum wiederholten Male richteten sie ein Rennen auf der Columbus-Farm in Dülmen aus und spendeten den Erlös für die Kinder und Jugendlichen in Burundi. burundikids-Vorstand Martina war mit vor Ort dabei.
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Juli |
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Sommerfest der Europäische Schule Karlsruhe (ESK) für die burundikids Ein Mal mehr beweisen die Schüler, Eltern, Lehrer und Mitarbeiter, dass die Europäische Schule Karlsruhe (ESK) ein wichtiger Partner der burundikids geworden ist. Mehr...
Container in Bujumbura Nach einiger Wartezeit ist es nun soweit: Der Container, der im Februar den langen Weg von Karlsruhe nach Bujumbura antrat, ist nun an seinem Ziel angekommen. Mehr...
Humboldt-Gymnasium spendet 1.750 Euro für die burundikids
Das diesjährige Sommerfest des Humboldt-Gymnasiums im Juli war wieder bestens organisiert und eine gelungene Veranstaltung mit großer Anziehungskraft. Und doch gab es diesmal etwas Besonderes: Die Schüler hatten Geld gesammelt und Schulsprecher Tim Winter nahm die Gelegenheit zum Anlass, eine Spende von 1.750 Euro für die burundikids an Anne Ziser vom Arbeitskreis burundikids Karlsruhe zu übergeben, die sich im Namen ihres Sohnes bedankte und erläuterte, wie wichtig diese Spende für das weltärmste Land sei, in dem ebenfalls die Preise für Nahrungsmittel enorm gestiegen sind. Elternvertretung und Förderverein steuerten noch 15 schwarze und 15 weiße T-Shirts bei, damit die burundikids zwei Fußballmannschaften aufstellen können. (Für das Humboldt-Gymnasium: Bernd Müller)
Landtagsabgeordnete in Burundi
Die Partnerschaft zwischen Burundi und dem Land Baden-Württemberg macht Fortschritte. Nach Verschiebung einer offiziellen Delegationsreise aus dem süddeutschen Bundesland auf November entschloss sich die Landtagsabgeordnete und entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen, Dr. Gisela Splett, auf eigene Faust nach Burundi zu reisen. Mehr...
Dokumentarfilmdreh "The lost kids of Burundi"
Eine Dokumentation über Burundi, die Fondation Stamm und burundikids. Drei Wochen waren der Dokumentarfilmer Oliver Langewitz und sein Kameraasisstent Markus Schmiederer in Burundi unterwegs, stets begleitet von Mitarbeitern unseres Partners vor Ort, Fondation Stamm. Geplant ist die wohl erste, deutschsprachige Dokumentation über Burundi in dieser Länge – in etwa eine Stunde. Weitere Versionen des Films sind jedoch für Festivals (länger) und auch das Fernsehen (kürzer) angedacht. Des Weiteren soll die Dokumentation an Schulen und Universitäten für Lehrzwecke zur Verfügung gestellt werden. Verhandlungen diesbezüglich werden baldmöglichst aufgenommen. Und auch soll die Dokumentation der Partnerschaft zwischen Burundi und dem Land Baden-Württemberg dienen. Sobald die 25 Stunden Filmmaterial zu einer einheitlichen Dokumentation geschnitten sind, werden wir darauf aufmerksam machen, wo der Film zu sehen sein wird. Das aktuelle Geschehen der Produktion können Sie hier mitverfolgen und seine ganz persönlichen Eindrücke beim Dreh beschreibt Dokufilmer Oliver Langewitz hier. |
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August |
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burundikids-Familie bekommt Zuwachs
Mitte August sind die neuen Freiwilligen der burundikids vor Ort in Bujumbura eingetroffen. Nach mehreren Stunden Verspätung – beim Zwischenstopp in Äthiopien gab es eine lange Wartezeit – haben nun Johanna, Claire, Anna und Cornelius ihre neue Heimat bezogen, wo sie ein ganzes Jahr mit anpacken werden. Mehr...
Espérance - die Jungjournalistin
Aufgrund einiger engagierter Leute und auch richtiger Ansprechpartner konnte Espérance aus unserem Heim ihrem Berufswunsch Journalistin einen ersten (sehr großen!) Schritt entgegen gehen. Zu sehen ist hier ihre erste Veröffentlichung.
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September |
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Wandern für die Kids in Burundi Die burundikids-Arbeitsgruppe Karlsruhe streckt ihre Fühler aus – ins Elsass. Dort organisierte Krankenschwester Monique Urlacher, die ehrenamtlich für drei Monate in Muyinga, Burundi, im Einsatz war, eine Benefiz-Wanderung zugunsten der Projekte vor Ort. Mehr... |
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Oktober |
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Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM): Fertigstellung Erdgeschoss, Baubeginn des Obergeschosses Das Erdgeschoss des zweiten Bauabschnitts mit dem PTA-Labor und der medizinischen Station ist fertiggestellt. Die Finanzierung wurde komplett von Aktion Tagwerk und Human Help Network übernommen. Das Obergeschoss baut burundikids e.V. mit eigenen Mitteln weiter. Dort entstehen weitere Klassenräume und eine Erweiterung der medizinischen Station.
Die burundikids und Horst Köhler Die Pressestelle der Grünen im Landtag Baden-Württemberg gab folgende Mitteilung heraus: „Die Karlsruher Abgeordnete Dr. Gisela Splett hat dem Bundespräsidenten Horst Köhler bei seinem heutigen (Mittwoch, 15. Oktober) Besuch in der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe einen von Straßenkindern in Burundi hergestellte Fußball überreicht. Die grüne Landtagsabgeordnete wollte damit auf die in den 80er Jahren begonnene und durch die kriegerischen Ereignisse in Burundi unterbrochenen Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und Burundi hinweisen und dem Bundespräsidenten für sein Engagement für Afrika danken. Erst kürzlich hatte Gisela Splett Burundi auf eigene Faust besucht und wirbt seither für eine Wiederbelebung der Beziehungen und für eine Intensivierung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Baden-Württemberg und Burundi, die derzeit praktisch nur von Kirchen und Nichtregierungsorganisationen aufrechterhalten wird. In einem Schreiben bittet die grüne Landtagsabgeordnete den Bundespräsidenten, sein Engagement für Afrika fortzusetzen und die Bundesländer und insbesondere Baden-Württemberg für ein verstärktes Engagement zu gewinnen.“ Was die burundikids mit all dem zu tun haben: der Ball stammt aus dem Straßenkinderheim „Centre Birashoboka“...
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